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Gastronomie Prozesse – Digitalisierung in der Industrie


Eröffnung eines Gastronomiebetriebes – Digitalisierung

Bei der Eröffnung von Gaststätten müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, ohne die in der modernen Welt kein Geschäft aufgebaut werden kann. Die Automatisierung des Cafés gehört zu einem der wichtigsten Schritte, die beachtet werden müssen. Ohne die Integration von innovativen Technologien und Programmen wird Ihr Unternehmen nicht wachsen können und kann sich so nicht gegen Mitbewerber bestätigen.

Die Automatisierung von Cafés erfolgt durch die Inbetriebnahme von Informationssystemen. Dies geschieht durch die Implementierung von Softwaren, Erwerb der Ausstattung für Ihr Gewerbe und die Beschleunigung von Prozessen im Bereich der Auftragsabwicklung, der Qualitätskontrolle und der Erbringung von Dienstleistungen. Das Automatisierungssystem hilft die Kontrolle über alle Berichte zu behalten, Finanzen und Bilanzen zu überwachen, die kompetente Verwaltung der Mitarbeiter einzurichten und Warenaufzeichnungen zu führen.
Was lässt sich ein Café automatisieren?

Da die Prozesse der Automatisierung von Cafés eine Bandbreite an Schritten umfasst, zeigen wir Ihnen hier die wichtigsten Prozesse, die Sie beachten sollten:
1. Küche, Kellner, Bar

Das Automatisierungsprogram im Café ermöglicht es Ihnen, die Bedienung von Besuchern von A bis Z zu regulieren. Das System hilft dem Kellner sich schnell im Menü zu orientieren, damit er alle Bestelldaten über das POS-Terminal fehlerfrei eingeben kann. Das Automatisierungssystem überträgt schnell die erforderlichen Positionen an die Küche und die Bar. Des Weiteren sind die Automatisierungsprogramme in der Lage über das Fertigstellen der Bestellung zu benachrichtigen, Bons zu drucken und berücksichtigen gleichzeitig persönliche Rabatte der Kunden.
Die gesamte Servicekette von der Annahme der Bestellung bis zur Übergabe an den Kunden wird im System erfasst. Alle Aktionen werden angezeigt, so dass Sie immer überprüfen können, ob die Bestellung korrekt ausgeführt wurde. Die Automatisierung der Einrichtung hilft, die Bereitstellung von Dienstleistungen anzupassen und zu beschleunigen.

2. Finanzieller Teil
Kassenprogramme für Cafés ermöglichen es Ihnen, alle finanziellen Transaktionen zu regulieren. Durch die Implementierung von Automatisierung können Sie Kosten regulieren, Gewinne und Kontostände kontrollieren. Berechnen Sie die Fixkosten für Miete, Einkäufe und Gehälter. Eines der wichtigsten Aspekte der Automatisierung liegt darin, dass die Daten für alle durchgeführten Bons in dem System gespeichert werden, was die Sicherheit der Informationen für alle Geldmittel gewährleistet.

3. Lagerhaltung in einem Café
Die Automatisierung der Café-Buchhaltung ist ein sehr wichtiger Punkt, der ohne mechanisierte Prozesse jedem Mitarbeiter viel Kopfzerbrechen bereitet. Ein Buchhaltungssystem hilft dabei, den Überblick über die Abschreibungen von Waren zu behalten, Inventuren durchzuführen, Dokumente für Lieferanten vorzubereiten, das Lager zu kontrollieren. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Buchhaltung wird jede gastronomische Einrichtung früher oder später aufgrund von Produktknappheit, fehlerhaften Lagerbeständen und unpünktlichen Bestellungen von Lieferanten zu scheitern beginnen. Für ein erfolgreiches Unternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, eine solide Buchführungstechnologie zu verwenden, um Fehler zu vermeiden und das Geschäft mit Vertrauen zu fördern.

4. Verwaltung
Die Automatisierung des Cafébetriebs hilft bei der Verwaltung des Unternehmens. Der unbestrittene Vorteil des Vlitz!Kasse Kassensystems ist es, dass der Café-Besitzer sein Geschäft jederzeit und von jedem Ort aus überwachen kann. Mit einem einzigen System können Sie jederzeit Informationen, Berichte, Finanzen einsehen.
Welche Auswirkungen hat die Automatisierung von Cafés?
Ein Automatisierungsprogramm wirkt sich auf viele Aspekte des Aufbaus eines Unternehmens aus. Die Vorteile der Automatisierung liegen auf der Hand. Sie erhalten einen strukturierten und konfigurierten Betrieb mit einer intelligenten Finanzkontrolle und Qualitätsservice.

Einige der Vorteile, die Sie durch den Einsatz automatisierter Arbeitsabläufe erzielen, sind

  • Höhere Gewinne und Umsatzsteigerungen durch gute Arbeit in jeder Phase des Geschäftsaufbaus;
  • Einführung von Bonus- und Treuesystemen, die das Kundeninteresse steigern;
  • Verbesserter Service und Kundenbetreuung;
  • Sie erhalten eine übersichtliche Analyse und Statistiken zu allen eingegebenen Daten im Programm;

Die Café-Automatisierung ist ein wichtiger Schritt zur Einrichtung und Optimierung eines Gastronomiebetriebs. Solche Systeme sollten vorzugsweise bei der Eröffnung des Betriebs eingerichtet werden, damit alle Geschäftsprozesse von Anfang an auf dem neuesten Stand sind. Sie werden in der Lage sein, alle positionierten Artikel im Auge zu behalten, Menüs zu bearbeiten und die Statistiken Ihres Unternehmens zu kontrollieren. Auf diese Weise erreichen Sie schnell Ihr gewünschtes Ergebnis und einen guten Platz unter Ihren Mitbewerbern.

Sollten Sie Fragen oder Wünsche bezüglich der Automatisierungsprozesse in Ihrem Unternehmen haben und mehr über unsere Kassensysteme erfahren wollen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Unser Support Team steht Ihnen gerne von Montag – bis Freitag von 10.00 bis 18.00 zur Verfügung.

Ihr M&S SystemSolutions Team

Wichtige Fristen der Kassensicherungsverordnung – Überblick zum Jahresende


Das Jahr 2022 neigt sich zum Ende und wir wünschen allen unseren Kunden und Kundinnen schöne letzte Arbeitstage vor den wohlverdienten Feiertagen. Doch bevor das Jahr zu Ende ist, möchten wir Ihnen nochmals die wichtigsten Informationen zu der TSE Regelung und den damit verbundenen Fristen darlegen.

Was versteht man unter Kassensicherungsverordnung?

Die Kassensicherungsverordnung ist eine Verordnung des Finanzministeriums, die neue Standards zur Verhinderung von Manipulationen an Registrierkassen verbindlich vorschreibt. Die KassenSichV (Kassensicherungsverordnung) vom 26.9.2017 basiert auf dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 16.12.2016. Dieses Gesetz wird auch Kassengesetz genannt.

Somit müssen in Deutschland Registrierkassen 30.09.2020, deren Bauart es technisch zulässt, mit einer so genannten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet werden. Diese Sicherheitseinrichtung speichert alle finanzkonformen Transaktionen der Kasse auf ihrem internen Speicher und liefert einen Code zurück an die Kasse. Dieser Code ist auf jedem Verkaufsbeleg abgedruckt. Die Daten werden in einem unveränderbaren Protokoll gespeichert, welches für das Finanzamt exportierbar sein muss.

Welche Funktionen hat das TSE Modul?

Die technische Sicherheitseinrichtung erfasst nach gesetzlichen Vorgaben die Start- und Endpunkte von Bestellungen und generiert Datum, Signatur und einen Public Key, die sich auf jedem Kassenbon befinden. Die TSE als Hardware-Variante besteht aus einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer einheitlichen digitalen Schnittstelle. Die Cloud basierte TSE- Lösung hingegen wird ohne zusätzlichen USB- Stick oder andere Hardware direkt in das Produkt eingebunden. Alle Kasseneingaben werden mit einer Nummerierung, einer Zeitinformation und einer elektronischen Signatur versehen. Diese werden in der TSE für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) gespeichert. Die digitale Schnittstelle ermöglicht eine reibungslose Datenübertragung an die Finanzbehörde im Falle einer Prüfung der Vollständigkeit und Korrektheit der Kassenaufzeichnungen.

Welche Fristen müssen bei der Kassensicherungsverordnung beachtet werden?

Eine der wichtigsten Fristen für Gastronomen gilt bis Ende 2022. Diese Übergangsfrist besteht für Registrierkassen, wenn die Kasse nach dem 25. November 2010 und vor dem 01. Januar 2020 angeschafft wurde, diese jedoch bauartbedingt nicht mit einer TSE aufgerüstet werden kann. Dieses Modell darf noch bis zum 31. Dezember 2022 verwendet werden.

Ab dem 01. Januar 2023 sind alle Gastronomen verpflichtet, eine gesetzeskonforme Kasse mit TSE zu verwenden.

Neue Pflichtangaben auf den Kassenbons mit Beginn des Jahres 2024

Der 01. Januar 2024 ist ein Datum, das sich alle Gastronomen merken sollten: Mit Beginn des Jahres 2024 ändern sich  die Pflichtangaben des Kassenbons. Ab diesem Stichtag muss jeder ausgestellte Beleg für Ihre Kunden sowohl die Seriennummer des Kassensystems als auch die des Sicherheitsmoduls enthalten. Zusätzlich ist auch der Prüfwert sowie der fortlaufende Signaturzähler auf dem Beleg abzudrucken.

Überblick der wichtigsten Angaben auf dem Kassenbon

  •  Name und die Anschrift des Unternehmens
  • Datum und Uhrzeit der Belegausstellung
  • Art und Menge des verkauften Produkts oder der getätigten Leistung
  • Gesamtbetrag und Steuersatz aller verkauften Produkte 
  • Betrag nach Zahlungsarten
  • Fortlaufende Transaktionsnummer
  • Seriennummer des Kassensystems bzw. Sicherheitsmoduls
  • Signaturzähler der Kasse bzw. Sicherheitsmoduls
  • Prüfwert der Rechnung

Falls Sie weitere Fragen oder Anregungen zu dem Thema haben, oder weitere Informationen zu Kassensicherungsverordnung wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Steuerberater. Dieser kann Sie und Ihr Unternehmen weiterberaten.

Ihr M&S SystemSolutions GmbH Team

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://kassensichv.com/

Mehrwegpflicht 2023 – die Einführung einer neune Verpackungsvariante in der Gastronomie


Mehrwegpflicht 2023 – die Einführung einer neune Verpackungsvariante

Durch die steigenden Massen an Einwegverpackungen, welche zu Entstehung von täglich rund 770 Tonnen Verpackungsmüll durch Take-away-Verpackungen allein in Deutschland beitragen, hat sich Deutschland entschieden ein neues Verpackungsgesetz ab 2023 einzuführen. Dieses sieht vor, dass Gastronomiebetriebe ab 2023 für ihren Außer-Haus-Verkauf einer Mehrwegpflicht unterliegen. Alle Betriebe in der Gastronomie müssen sich somit ab dem 1. Januar 2023 an § 33 VerpackG halten.

Dieses Gesetz besagt, dass Lieferdienste, Restaurants und Cafés mit Außer-Haus-Verkauf Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegbehältern anbieten müssen. Neben Einwegverpackungen muss mindestens eine Mehrwegalternative angeboten werden. Dies muss deutlich und gut sichtbar sowie genau lesbar angegeben werden.

Hierfür wäre es möglich Schilder oder Plakate zu nutzen, um potenzielle Kunden darauf aufmerksam zu machen. Des Weiteren ist es zu beachten, dass die Mehrweg Container nicht mehr kosten dürfen als Einweg Container. Lediglich der Aufschlag eines Pfandbetrags ist rechtens und muss bei Rückgabe der Behälter den Kunden erstattet werden. Auch der Inhalt darf sich in der Menge nicht vom Einweg-to-go-Angebot unterscheiden.

Ein wichtiger Grund für die verpflichtende Einführung von Mehrweg Mitnahmemöglichkeiten ab dem 1. Januar 2023 sind die fast drei Milliarden To-go-Becher, die jährlich weggeschmissen werden. Dies sollte in Zukunft so weit es geht gemindert werden.

 

Die Regelausnahmen – was muss beachtet werden?

  • Eine Ausnahme soll es für kleine Betriebe mit maximal 5 Beschäftigten und 80 m² Verkaufsfläche

Falls Sie ein kleines Bistro, einen Imbissstand, eine Salatbar oder ein kleines Café betreiben und nicht mehr als fünf Beschäftigte haben, so trifft diese Ausnahme auf Sie zu. Somit sind Sie nicht verpflichtet, Mehrwegbehälter einzuführen. Jedoch müssen Sie beachten, dass Sie Ihre Kunden deutlich darauf hinweisen, dass sie ihre eigenen Behälter und To-go-Becher mitbringen dürfen, um das Essen oder die Getränke mitzunehmen.

 

Beachten!

Die Annahme der selbst mitgebrachten Mehrwegbehälter ist ein MUSS – Halten Sie dabei unbedingt die Hygienevorschriften ein. Hierfür hat der Lebensmittelverband Deutschland zusätzlich zur europäischen Verordnung (EG) Nr. 852/2004 folgende Hygieneregeln als Hilfreich angesehen:

  • Die Verantwortung für Material und Eignung der Behälter und Flaschen liegt beim Kunden.
  • Deckel und Verschlüsse sollten vom Kunden abgenommen, gehalten und wieder aufgebracht werden.
  • Reichen Sie dem Kunden ein Tablett, auf das er seinen Behälter abstellen kann.
  • Reinigen Sie die Bereiche, die mit Kundenbechern in Berührung kommen, zusätzlich zu den allgemeinen Reinigungen.
  • Ab Verkauf sind die Kunden für die Einhaltung der Kühlkette und Hygiene verantwortlich.

 

Plastikmüll Reduzierung – Welche Schritte werden hierfür geplant?

 

  • Ab 2023 werden Caterer, Lieferdienste und Restaurants verpflichtet, neben Einweg- auch Mehrwegbehälter für Essen zum Mitnehmen und To-go-Getränkebecher anzubieten.
  • Ab 2025 sollen alle PET-Einwegflaschen mindestens 25 % Recyclingplastik enthalten.
  • Ab 2030 sind mindestens 30 % Recyclingplastik-Anteil bei allen Einwegkunststoffgetränkeflaschen vorgeschrieben.

 

Ihre Vorteile als Unternehmer durch die Einführung der Mehrwegalternative für Einwegkunststofflebensmittelverpackungen

Neben Klima- und Umweltschutz ist der größte Vorteil der Mehrweglösung für die Gewerbetreibenden die starke Kundenbindung durch das Pfandprinzip. Hierbei hilft ein persönliches Logo oder Markenzeichen als Marketingstrategie.  Bei eigenen Mehrwegverpackungen sorgt das Logo auf Becher oder Spesenverpackung für Außenwerbung und ein erhöht so das Markenbewusstsein. Zusätzlich können Sie durch die Bereitstellung von nachhaltigen umweltbewussten Mehrwegbehälter neue Gäste gewinnen.

 

Welche Folgen können die Verstöße gegen das neue Gesetz mit sich bringen?

Wenn die Freiwilligkeit im Januar 2023 endet, greifen mit der neuen gesetzlichen Mehrweg-Pflicht auch die Möglichkeiten zur Kontrolle durch Behörden. Und Vorsicht: Eine Nichteinhaltung der Vorgaben aus dem Verpackungsgesetz kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro bestraft werden.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter folgenden Links:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/mehrweg-fuers-essen-to-go-1840830

https://www.gesetze-im-internet.de/verpackg/__33.html

https://www.bmuv.de/faq/was-bedeutet-die-neue-mehrwegpflicht-im-to-go-bereich

 

Falls Sie Fragen zu dem Thema der Einführung der Mehrwegbehälter in Ihrem Unternehmen haben, wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Steuerberater. Dieser kann Ihren eine rechtlich korrekte Beratung diesbezüglich anbieten.

Ihr M&S SystemSolutions GmbH Team

Mehrwertsteuer in der Gastronomie: Diese Faktoren stehen in dem Vordergrund


Ob auf der Speisekarte oder in Ihrem Onlineshop – die Mehrwertsteuer für Getränke und Speisen muss stimmen, denn bei Betriebsprüfungen schaut das Finanzamt ganz genau hin, ob auch für jede Position auf der Karte der richtige Umsatzsteuersatz in der Kasse angegeben und berechnet wurde.

Seit der Senkung der Mehrwertsteuersätze herrscht bei vielen Gastronomiebetrieben Verwirrung darüber, welche Steuersätze anzuwenden sind und wie man diese in der Praxis umsetzen muss. Wir bringen Licht ins Steuerdunkel und geben Ihnen einen detaillierten Überblick über die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen.

Aktuell: Die Mehrwertsteuersenkung – gilt noch bis Ende 2022 – Verlängert bis 31.12.23

 

  • Die reduzierte Mehrwertsteuer von 7% auf Speisen in der Gastronomie wurde bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Bis dahin ist der reguläre Steuersatz von 19% auf Speisen ausgesetzt.
  • Für Take-Away-Angebote (Abholung) und Lieferservice gilt auch weiterhin der ohnehin ermäßigte Steuersatz von 7%.
  • Lediglich Getränke müssen wie gewohnt mit 19% besteuert werden.
  • Die ermäßigten Steuersätze von 5% und 16% sind inzwischen nicht mehr zulässig.

 

Hintergrundinformationen zur Steuersenkung:

Das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz (BGBI 2020 I S. S. 1512) brachte zunächst eine von 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 befristete Absenkung der branchenübergreifenden Umsatzsteuer von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent. Bei der Gastronomie wurden bis dato nur die Speisen mit Außerhausgeschäft mit dem günstigeren Steuersatz bedacht. Diese Senkung galt bis zum Ende des Jahres 2020.

Im Rahmen des dritten Corona-Steuerhilfegesetzes wurde die Umsatzsteuer für einen begrenzten Zeitraum ebenso gesenkt. Die neu abgeschlossene Absenkung sollte als Corona-Ausgleich für die Pandemie und weitere Lockdowns als auch Einschränkungen der Gastronomie gelten. Die Bundesregierung beschloss daher, die Mehrwertsteuersenkung für Gastronomen bis Ende 2022 zu verlängern.

Da zurzeit eine Krise die nächste jagt, hat der Bundesrat aufgrund der nahenden Energiekrise am 7. Oktober 2022 beschlossen, die Ermäßigung der Mehrwertsteuersätze in der Gastronomie erneut zu verlängern. Der Umsatzsteuersatz von 7 Prozent für alle Speisen gilt nun bis zum 31. Dezember 2023. Ausgenommen sind weiterhin Getränke, wobei es im Bereich der Biersteuermengenstaffel eine Ausnahme gibt. Die hierbei eingeführten ermäßigten Mehrwertsteuersätze bleiben dauerhaft gesenkt.

 

7 oder 19% MwSt.: Die wichtigste Unterschiede zwischen den Steuersätzen

Vor Einführung des Umsatzsteuergesetzes im Jahre 1973, wurde die Umsatzsteuer als Mehrwertsteuer bezeichnet und gehört zu den so genannten Verkehrssteuerarten. Private und auch öffentliche Verbraucher werden beim Erwerb von Gütern und Leistungen mit der Umsatzsteuer belastet. Der Begriff »Umsatzsteuer« wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch gleichbedeutend mit »Mehrwertsteuer« verwendet.

Die Mehrwertsteuer selbst unterscheidet schon seit ihrer Einführung zwischen dem regulären Steuersatz und dem ermäßigten Steuersatz. Der Hintergrund für diese Aufteilung liegt darin, dass die Grundnahrungsmittel prinzipiell günstiger angeboten werden können als mögliche Luxusartikel.

Deswegen gilt bis heute für die meisten Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier sowie Getreide- und Backwaren laut Anlage zu §12 Abs. 2 UStG der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7%. Getränke hingegen werden grundsätzlich mit 19% besteuert – unabhängig davon, ob sie alkoholfrei oder alkoholhaltig sind.

 

  • 19 % Umsatzsteuer nach § 12 Abs. 1 UStG gilt für alles, was nicht dem ermäßigten Steuersatz unterliegt oder nicht umsatzsteuerfrei ist.
  • 7 % Umsatzsteuer nach § 12 Abs. 2 UStG gilt z.B. für Lebensmittel, Bücher und Zeitschriften, Personennahverkehr, Tickets für ein Konzert sowie Theater oder Museen, lebende Tiere.
  • 0 % Umsatzsteuer nach § 4 UStG gilt für umsatzsteuerfreie Dienstleistungen und Waren. Hierunter fallen beispielsweise Versicherungen, Kreditvermittlungen, See- und Luftverkehr, innergemeinschaftliche Lieferungen und Auslandslieferungen.

 

Unterschiede in der Gastronomie:

Restaurant

Betreiben Sie ein Restaurantgewerbe, steht hier t für die Finanzbehörden immer das Ambiente im Vordergrund. Ohne Tische, Stühle und Co. wäre das Lokal schließlich kein „echtes“ Restaurant. Genau durch  diese Klassifizierung als Restaurant geht für den Geschäftsführer eine Besteuerung von 19 Prozent einher.

Imbiss

Etwas anders kann es bei einem Imbiss aussehen. Hier muss durch den Gesetzgeber deshalb eine Trennung beachtet werden. Sind Sitzmöglichkeiten in dem Geschäft vorhanden, müssen die Speisen mit einem Steuersatz von 19 Prozent besteuert werden.

Werden jedoch ausschließlich Stehtische angeboten oder wird es komplett auf Möbel verzichtet, greift der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent ein.

 

Regelungen ab dem 1. Januar 2024

Sollte die MwSt-Senkung nach Ende 2023 nicht erneut verlängert werden, gelten ab dem 1. Januar 2024 diese Mehrwertsteuersätze:

  • 19 Prozent für Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle
  • 7 Prozent für Speisen mit Außerhausgeschäft (Drive-in, Lieferdienste, Take-away, Imbiss)
  • 19 Prozent für Getränke

 

Falls Fragen oder Anregungen bezüglich der genauen Mehrwertsteuer für ihr Unternehmen haben, wenden Sie sich am besten an Ihr zuständiges Finanzamt oder an Ihren Steuerberater.

Ihr M&S SystemSolutions GmbH Team

UPDATE – D-Trust „Bundesdruckerei“ – Einsatz von D-TRUST TSE-Modul (Dezember 2022)


Sehr geehrte Kunden und Kundinnen,

folgendes aktuelles Update zur D-Trust „Bundesdruckerei“ TSE Nutzung haben wir zum heutigen Moment erhalten:

Wir möchten uns für die große Verunsicherung nach der Entscheidung des BSI bei Ihnen ausdrücklich entschuldigen und bedauern, dass wir aufgrund der technischen Besonderheiten Ihre Unsicherheit nicht sofort klären konnten.
Mit dem Schreiben vom 13. Oktober 2022 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine Übergangsregelung veröffentlicht, die ein erster Schritt auf dem Weg zur Lösung ist. Das D‑Trust TSE-Modul 1.0 darf – unter den vom BMF genannten Voraussetzungen – bis zum 31. Juli 2023 weiterhin genutzt werden, ohne nachteilige Folgen befürchten zu müssen. Um vor rechtlichen Folgen geschützt zu sein, müssen sich Nutzer des betroffenen TSE-Moduls direkt mit ihrem Finanzamt in Verbindung setzen.
Im zweiten Schritt geht es für uns um die rechtlich einwandfreie elektronische Kassensicherung über den 31. Juli 2023 hinaus. Grundsätzlich bedarf es einer neuen, technisch verlässlichen und durch das BSI zertifizierten TSE-Lösung für die kommenden Jahre – unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Kassen- und Betriebssysteme sowie Anschlussmöglichkeiten.
Daran haben unsere Produktexperten unter Hochdruck gearbeitet. Wir planen, bis zum Auslaufen der Übergangsregelung am 31. Juli 2023 allen Nutzern des D-Trust TSE Moduls 1.0 ein neues TSE-Modul kostenfrei* zur Verfügung stellen zu können. Entscheidend ist für uns eine möglichst weitgehende Kompatibilität der aktuell eingesetzten Kassensysteme mit dem neuen TSE-Modul.
Unser Ziel ist es, dass Sie mit dem neuen, zertifizierten TSE-Modul möglichst reibungslos arbeiten können, wie bislang mit dem Modul 1.0. Wir werden dazu alle notwendigen Schritte einleiten und die Bereitstellung eines neuen TSE-Moduls vorbereiten. Wir bzw. unsere Vertriebspartner kommen auf Sie zu und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

* Kosten für die Bereitstellung und das Handling etc. durch den Reseller können anfallen.

 

Sollten Sie Fragen oder Anregungen bezüglich der Verwendung von D-TRUST TSE-Modul haben, wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller. Dieser kann Ihnen direkt weitere Informationen geben und offene Fragen beantworten.

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr M&S SystemSolutions GmbH Team

 

 

UPDATE – Einsatz der TSE Version 1 (cryptovision GmbH) D-TRUST TSE-Modul (November 2022)


Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Kundinnen,

die Bundesdruckerei hat uns kürzlich folgende neue Information zur D-TRUST TSE mitgeteilt, die wir Ihnen hier auszugsweise mitteilen möchten:

“Obwohl die TSE ab dem 8. Januar 2023 nicht mehr zertifiziert ist, kann die bisher verwendete nicht mehr zertifizierte TSE bis zum 31. Juli 2023 weitergenutzt werden, wenn Steuerpflichtige die TSE Version 1 der Firma cv cryptovision GmbH, vertrieben unter dem Namen DTRUST TSE-Modul, vor dem 7. Juli 2022 erworben und eingebaut haben. Für den Zeitraum der Weiternutzung werden keine nachteiligen Folgen, allein aus der fehlenden Zertifizierung der TSE gezogen. Die Inanspruchnahme dieser Regelung ist dem zuständigen Finanzamt schriftlich oder elektronisch anzuzeigen.”

Für Sie bedeutet das:

* Wenn Sie Ihr DTRUST TSE-Modul vor dem 07. Juli 2022 erworben und eingebaut haben, können Sie es bis zum 31. Juli 2023 weiterverwenden.
* Wenn Sie Ihr DTRUST TSE-Modul nach dem 07. Juli 2022 erworben und eingebaut haben, müssen Sie es bis zum 08. Januar 2023 austauschen.

Die Bundesdruckerei arbeitet immer noch an einer Lösung, um Ihren Kunden eine passende und zufriedenstellende Lösung anzubieten. Details hierzu folgen in Kürze.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr M&S SystemSolutions Team

 

 

Kosten senken & Effizienz steigern – Unsere innovativen Blitz!Kasse Produkte für Ihr Gastrogewerbe


Sehr geehrte Kunde, sehr geehrte Kundin,

durch die steigende jährliche Gesamtinflation, steigende Energiepreise und hohe Lebensmittelkosten gepaart mit der Corona-Pandemie muss das Gastgewerbe immer mehr auf seine Kosten achten. Laut einigen Umfragen liegt die Personalaufwandsquote von Gastgewerben bei durchschnittlich 28%. In einer personalintensiven Branche wie dem Gastgewerbe ist es wirtschaftlich entscheidend, dass gerade der Kostenblock Mitarbeiter sehr genau im Blick des Unternehmers ist.

Eine sorgfältige Personalbedarfsplanung, die auch der Vermeidung von kostenträchtigen Personalüberhängen dient, ist eine wirksame Maßnahme, um unnötige finanzielle Belastungen des Betriebsergebnisses am meisten in der Krisenzeit, zu vermeiden.

Hierfür möchten wir Ihnen heute zwei innovative und effektive Möglichkeiten der Kostensenkung im Bereich der Personalbedarfsplanung vorstellen:

SB-Terminal Blitz!Kasse

Mit den an die Blitz!Kasse angebundenen Selbstbedienungs-Terminals hat jeder Ihrer  Kunden die Möglichkeit  eine Bestellung per Touchscreen schnell und in nur wenigen Schritten zu bestellen und diese direkt bargeldlos mit EC-Karte oder bei der Kasse Bar zu bezahlen. Nach der erfolgreichen Bestellung des Kunden,  werden die bestellten Artikel direkt zum Kassensystem geschickt und zeitgleich auf dem Küchen-Monitor oder Küchendrucker sowie am Kundenmonitor erfasst, wo jeder Kunde in nur wenigen Minuten sehen kann, ob seine Bestellung bereits in Bearbeitung ist.

Keine Warteschlangen und kein Anstehen. 

Mit Hilfe von den zur Verfügung stehenden Terminals, können Sie nicht nur Ihre kostbare Zeit sondern auch Kosten für das zusätzliche Personal einsparen.

Blitz!ORDER

Mit Blitz!ORDER Bestellterminals sparen Sie nicht nur Zeit sondern auch Personalkosten. Sie minimieren die Ausgaben für Steuern, Krankenkassen- und Rentenversicherungsbeiträge. Mit Blitz!ORDER brauchen Sie weniger Mitarbeiter im Restaurant. Mit den an die Blitz!Kasse angebundenen Bestelltabletts arbeitet jeder Kellner viel effektiver und bedient mehr Kunden pro Tag. So können Sie die Lohnkosten senken, da weniger Mitarbeiter benötigt werden.

 

Erfahren Sie auf unserer Homepage www.kassa-pro.de mehr wie unsere Systeme funktionieren und wie Sie davon profitieren können.

Für Fragen oder Anregungen bezüglich unserer Produkte steht Ihnen unser kompetentes Support Team zu Verfügung. Wir sind Montag – Freitag von 12:00 bis 18:00 Uhr für Sie da.

Ihr M&S SytemSolutions Team

UPDATE – Einsatz der TSE Version 1 (cryptovision GmbH) D-TRUST TSE-Modul


Sehr geehrte Kunden und Kundinnen,

Einige von Ihnen haben einen  TSE Module der Bundesdruckerei bei uns erworben. Diese wurden vom Hersteller cv cryptovision GmbH unter dem Namen D-TRUST TSE-Modul vertrieben.
Bezüglich dieser TSE Module haben wir ein Schreiben des Bundesministerium der Finanzen zum Einsatz dieser TSE erhalten.

Die seit dem 1. Januar 2020 eingeführte Pflicht einer elektronische Aufzeichnungssystem im Sinne des § 146a Absatz 1 Satz 1 AO i. V. m. § 1 Satz 1 KassenSichV sowie die damit zu führenden digitalen Aufzeichnungen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) wurde durch das Finanzamt in die Wege geleitet. Nach einiger Zeit wurde am 8. Juli 2022 durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mitgeteilt, dass die Zertifizierung der Version 1 der TSE der Firma cv cryptovision GmbH mit Ablauf des 7. Januars 2023 ausläuft. Dies können Sie unserem ersten Blog Post zu dem Thema entnehmen.

Mit dem neuen Schreiben von 13. Oktober 2022 wird einen neue Übergangsregelung für den Einsatz der TSE Version 1 der Firma cv cryptovision GmbH, vertrieben unter dem Namen D-TRUST TSE-Modul, eingeführt.

In diesem wird zum Einsatz der TSE Version 1 bis zum Ablaufdatum am 07. Januar 2023 Stellung genommen sowie über eine Fristverlängerung zum 31. Juli 2023 informiert sofern das TSE Modul Version 1 vor dem 07. Juli 2022 erworben wurde.

Das ausführliche Schreiben finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2022-10-13-uebergangsregelung-fuer-den-einsatz-der-TSE-version-1-der-firma-cv-cryptovision-GmbH.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Bitte beachten Sie in diesem Schreiben auch die Informationen zur Inanspruchnahme dieser Regelung und deren Meldepflicht.

Sollten Sie Fragen bezüglich des Schreibens haben, wenden Sie sich direkt an Ihren Steuerberater.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr M&S SystemSolutions Team

Informationen der Bundesdruckerei zum TSE-Token D-Trust – TSE 2020


Sehr geehrte Kund/innen,

 

folgende Informationen der Bundesdruckerei zum TSE-Token D-Trust haben wir erhalten:

Im Juli 2022 teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seiner Website mit, dass die Zertifizierung des TSE-Token der D-Trust GmbH zum 7. Januar 2023 ausläuft. Über diese Entscheidung des BSI hat Bundesdruckerei seine Kunden auf verschiedenen Kanälen umgehend informiert. Das sorgte in der Folge im Markt verständlicherweise für Unsicherheit – sowie die Erwartung einer möglichst schnellen Lösung der entstehenden Situation.

 

Obwohl D-Trust bei den Zertifizierungsprozessen nur indirekt involviert ist, versichert Ihnen Bundesdruckerei, dass das Unternehmen mit allen am System Fiskalisierung Beteiligten – den Zertifizierungsbehörden, den zuständigen Instanzen sowie dem Lieferanten der TSE-Token – seit Wochen unter Hochdruck an einer Lösung arbeitet. Das vorrangige Bestreben von Bundesdruckerei ist es dabei, den Betrieb des Tokens bis zum Ende der regulären Produktlaufzeit im Jahr 2026 zu ermöglichen. Leider liegt die Entscheidung zum weiteren Vorgehen nicht in den Händen von Bundesdruckerei, so dass das Unternehmen bislang keine genaueren Angaben zum Ablauf machen kann. Bundesdruckerei bleibt nur, Sie um Ihr Verständnis und Ihre Geduld zu bitten und Ihnen zu versichern, dass das Unternehmen sich sobald es neue Entwicklungen gibt, schnellstmöglich bei Ihnen melden wird.

 

Entsprechend der aktuellen Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem BSI soll bis voraussichtlich Mitte Oktober des laufenden Jahres nach einer Lösungsmöglichkeit zum Weiterbetrieb der D-Trust TSE gesucht werden. Die Empfehlung von Bundesdruckerei für unsere Kunden ist jedoch, zunächst weiterhin an einer Ersatzlösung zu arbeiten.

 

Der Bundesdruckerei-Lieferant cv cryptovision GmbH kündigt auf seiner Webseite https://tse-support.cryptovision.com/ ein Nachfolgeprodukt zu Ende Q1/2023 an, welches nach uns vorliegenden Informationen schnittstellenkompatibel zur bisherigen D-Trust TSE sein soll.

Bei Fragen zu diesem Produkt wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller cryptovision.

 

Mit freundlichen Grüßen / Best Regards

M&S SystemSolutions GmbH

Neue Preisangabenverordnung – Regelungen zum beachten


Preisangabenverordnung – was Sie bei Produkten mit Angabe von Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche beachten sollten.

Die Preisangabenverordnung gilt sowohl für den Internethandel, als auch für den klassischen Einzelhandel und betrifft den Verkauf von Waren und Dienstleistungen gegenüber Endverbrauchern (B2C), nicht aber für den Handel zwischen Unternehmen und Selbstständigen (B2B). Dies muss bei Preisvergabe immer beachtet werden, wenn Sie neue Waren und Artikel online einstellen.

 

Was regelt die Preisangabenverordnung?

Die Preisangabenverordnung regelt, in welcher Form die Preise oder Dienstleistungen vom Verkäufer an den Käufer mitzuteilen sind.

Oberste Priorität bei der Preisdarstellung genießen dabei die Grundsätze der Preisklarheit und Preiswahrheit. Die Preise müssen dem jeweiligen Angebot eindeutig zugeordnet, sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar sein. Bei dem Verkauf an Endverbraucher (B2C) sind immer die Bruttopreise anzugeben. Dies bedeutet, dass alle Ihre Artikelpreise bereits inklusiv der jeweiligen gesetzlich geregelten Mehrwertsteuer angegeben werden.

 

Welche Mengenangaben müssen in der neuen Preisangabenverordnung genannt werden?

Künftig müssen nach § 5 Abs. 1 PAngV nF einheitlich 1 Kilogramm bzw. 1 Liter als Mengeneinheit für die Angabe von Grundpreisen genutzt werden, um für Verbraucher eine bessere Preistransparenz zu gewährleisten. Die bisherige Möglichkeit einer Abweichung bei Waren, deren Nenngewicht oder Nennvolumen üblicherweise 250 Gramm oder 250 Milliliter nicht übersteigen, wird ersatzlos gestrichen.

 

Ausweisung Pfandbeträge

Wie muss beispielsweise der Preis von pfandpflichtigen Getränken in Einweg- und Mehrwegverpackungen ausgewiesen werden? Diese Frage stellte sich den Gerichten in der Vergangenheit immer wieder. Nach neuer Fassung nach dem Paragrafen § 7 PAngV enthält dieser nun eine klare Regelung unter der Überschrift „Rückerstattbare Sicherheit“.  Danach ist die Höhe des Pfandbetrags neben dem Gesamtpreis anzugeben und nicht in diesen einzubeziehen. Ab dem 28.5.2022 gilt dann, dass das Pfand in den Gesamtpreis einzubeziehen ist.

 

Gibt es neue Regelungen im Bezug auf die Angabe von zusätzlichen Kosten?

Bei Fernabsatzverträgen müssen Unternehmer nach § 6 Abs. 1 PAngV nF angeben, dass die Preise die Umsatzsteuer enthalten und ob zusätzlich Fracht-, Liefer-, Versand- oder sonstige Kosten anfallen, soweit diese Kosten vernünftigerweise im Voraus berechnet werden können.

Inhaltliche Änderungen zur jetzigen Rechtslage sind hiermit nicht verbunden.

 

Erleichterungen beim Verkauf leicht verderblicher Lebensmittel

Beim Verkauf leicht verderblicher Lebensmittel entfällt zukünftig die Angabe eines neuen Gesamtpreises oder Grundpreises, wenn der geforderte Gesamtpreis wegen einer „drohenden Gefahr des Verderbs“ oder eines „drohenden Ablaufs der Haltbarkeit“ herabgesetzt wird und dies „für die Verbraucher in geeigneter Weise kenntlich gemacht wird“ (§ 9 Abs. 3Nr. 3 PAngV). Bisher entfiel nur die Pflicht zur Angabe des Grundpreises, wenn die Gefahr eines Verderbs drohte. Mit der neuen Preisangabenverordnung ist zum einen auch die Angabe des Gesamtpreises nicht erforderlich und zum anderen erfolgt eine Ausdehnung auf leicht verderbliche Lebensmittel, deren Haltbarkeit abläuft. Diese Regelung soll der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und Nachhaltigkeitsbestrebungen unterstützen.

 

Sonderregelungen: Kleinunternehmer:

Nach der Preisangabenverordnung ist in einem Onlineshop gegenüber dem Endverbraucher immer der Gesamtpreis (Preis inkl. Mehrwertsteuer) anzugeben. Wird die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen, dann gelten besondere Richtlinien.

Kleinunternehmer dürfen in Onlineshops weder die Preise mit dem Hinweis „inkl. MwSt.“ kennzeichnen noch die Mehrwertsteuer im Bestellprozess ausweisen. Kleinunternehmer sollten auf den Zusatz „inkl. MwSt.“ verzichten und auf die Umsatzsteuerbefreiung nach § 19 UStG hinweisen.

 

Sollten Sie Fragen oder Anregungen bezüglich der oben genannten Themen haben, wenden Sie sich bitte am besten an Ihren persönlichen Steuerberater oder Buchhalter. Dieser kann Ihnen im Bezug auf Ihr Unternehmen alle detaillierten Fragen beantworten.

 

 

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