Getränkepreise kalkulieren, ohne sich selbst etwas schönzurechnen: Warum ein einfacher Faktor nur der Anfang sein kann.
Diese Frage hören wir seit vielen Jahren: „Was muss ich für eine Cola, ein Bier oder einen Kaffee verlangen?“
Früher haben auch wir darauf manchmal zu schnell geantwortet.
Ein Einkaufspreis, ein Kalkulationsfaktor, ein Verkaufspreis – fertig.
Beim erneuten Lesen unseres alten Beitrags mussten wir aber selbst sagen: So einfach ist es nicht.
Einige Werte passten nicht sauber zusammen. Außerdem klang es so, als gäbe
es für eine ganze Stadt den einen perfekten Getränkepreis. Den gibt es nicht.
Deshalb fangen wir noch einmal von vorne an.
Wir sind Hersteller von Kassensoftware und KAssensystemen. Wir sind keine Steuerberater und auch keine professionelle Gastronomie-Kalkulationsberatung.
Aber wir begleiten seit über 25 Jahren Restaurants, Cafés, Bars und Imbisse.
Und genau diese Frage liegt sehr oft auf unserem Tisch.
Wir möchten deshalb keine Wunderformel versprechen. Wir zeigen lieber eine einfache Rechenweise, mit der ein Betreiber seine eigenen Zahlen prüfen kann.
Als erste Orientierung kann das funktionieren. Als vollständige KAlkulation reicht es aber nicht.
Zwei Restaurants können dasselbe Getränk zum gleichen Einkaufspreis kaufen und trotzdem völlig unterschiedliche Verkaufspreise benötigen.
unterschiedliche Miete
unterschiedliche Personalkosten
andere Öffnungszeiten
anderer Serviceaufwand
unterschiedliche Lage
andere Zielgruppe
andere Einkaufskonditionen
unterschiedlicher Getränkeumsatz
Eine kleine Bar in bester Innenstadtlage hat eine andere Kostenstruktur als ein Familienrestaurant auf dem Land. Ein Café mit Bedienung am Tisch arbeitet anders als ein Selbstbedienungs-Imbiss.
Deshalb ist ein Faktor kein Gesetz. Er ist höchstens ein schneller Plausibilitäts-Check.
Der häufigste Fehler: Netto und Brutto werden vermischt
Viele falsche Kalkulationen entstehen, weil ein Netto-Einkaufspreis direkt – mit einem Brutto-Verkaufspreis verglichen wird.
Das sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Es verändert aber jeden Faktor und jede Prozentzahl.
Bei Getränken im Restaurant gilt grundsätzlich der reguläre Umsatzsteuersatz von 19 Prozent. Deshalb muss der
Brutto-Verkaufspreis zunächst in einen Netto-Umsatz umgerechnet werden.
Besondere Fälle und Ausnahmen sollten mit dem Steuerberater geprüft werden.
Wichtig: Ein hoher Deckungsbeitrag ist noch kein Gewinn.
Davon müssen unter anderem Personal, Miete, Energie, Versicherungen, Software, Reparaturen und viele andere Kosten bezahlt werden.
Ein ehrliches Rechenbeispiel mit einer 0,33-l-Flasche
Wir nehmen bewusst ein einfaches Beispiel. Die Zahlen sind keine allgemeine Preisempfehlung, sondern nur eine Rechenvorlage.
Position
Annahme
Erklärung
Getränkeeinkauf netto
0,65 €
Eigener Einkaufspreis laut Lieferantenrechnung
Variable Nebenkosten
0,15 €
Beispielhaft für Eis, Zitrone, kleine Verluste oder Verbrauchsmaterial
Variable Kosten gesamt
0,80 €
0,65 € + 0,15 €
Verkaufspreis brutto
4,50 €
Preis, den der Gast auf der Karte sieht
Netto-Umsatz
3,78 €
4,50 € ÷ 1,19
Deckungsbeitrag I
2,98 €
3,78 € − 0,80 €
Wareneinsatzquote
17,2 %
0,65 € ÷ 3,78 € × 100
Die 2,98 Euro sind nicht der Gewinn des Restaurants.
Dieser Betrag leistet nur einen Beitrag dazu, die übrigen Kosten des Betriebes zu bezahlen.
Erst wenn die Summe aller Deckungsbeiträge höher ist als Personal, Raumkosten und alle weiteren betrieblichen Ausgaben, bleibt am Ende ein Ergebnis übrig.
Was bedeuten die wichtigsten Begriffe wirklich?
Wareneinsatz
Der Wareneinsatz ist der Wert der tatsächlich verbrauchten Ware.
Bei einer einzeln verkauften Flasche ist das einfach. Bei offenen Getränken, Kaffee, Cocktails oder Saftschorlen muss die Menge pro Portion berechnet werden.
Pfand, das bei ordnungsgemäßer Rückgabe wieder erstattet wird, ist nicht automatisch Wareneinsatz. Verluste durch fehlende Flaschen oder KÄsten müssen aber irgendwo in der betrieblichen Rechnung auftauchen.
Wareneinsatzquote
Die Wareneinsatzquote zeigt, welcher Anteil des Netto-Umsatzes für die eigentliche Ware benötigt wird.
Eine niedrige Quote sieht gut aus. Sie sagt allein aber noch nicht, ob der Betrieb rentabel ist. Ein Getränk kann eine sehr niedrige Wareneinsatzquote haben und trotzdem zu wenig absoluten Deckungsbeitrag bringen.
Kalkulationsfaktor
Der Faktor zeigt, wie oft der Einkaufspreis im Verkaufspreis enthalten ist.
Wichtig ist, dass immer dieselbe Basis verwendet wird.
In unserem Beispiel beträgt der saubere Netto-Faktor: 3,78 € ÷ 0,65 € = 5,82.
Wer dagegen 4,50 € brutto durch 0,65 € netto teilt, erhält 6,92.
Diese Zahl vermischt Brutto und Netto und ist für einen sauberen Vergleich wenig hilfreich!
Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach Abzug der direkt zurechenbaren variablen Kosten übrig bleibt.
Genau dieser Betrag hilft, die festen Kosten des Restaurants zu tragen.
Deshalb ist der Deckungsbeitrag für die Praxis oft interessanter als eine schön klingende Prozentzahl.
Drei mögliche Verkaufspreise – drei verschiedene Ergebnisse
Nehmen wir weiterhin 0,65 Euro Netto-Einkauf und insgesamt 0,80 Euro
variable Kosten an.
Brutto-Preis
Netto-Umsatz
Wareneinsatzquote
Deckungsbeitrag I
3,90 €
3,28 €
19,8 %
2,48 €
4,50 €
3,78 €
17,2 %
2,98 €
4,90 €
4,12 €
15,8 %
3,32 €
Welche dieser drei Varianten richtig ist, kann niemand nur anhand des
Einkaufspreises entscheiden.
Der Preis von 4,90 Euro kann in einem modernen Innenstadt-Restaurant völlig normal sein. Im kleinen Vereinsheim kann er zu hoch wirken. Gleichzeitig kann ein Preis von 3,90 Euro für einen Betrieb mit hohen Personalkosten wirtschaftlich zu niedrig sein.
Es gibt keinen perfekten Getränkepreis für ganz Nürnberg, Bayern oder Deutschland.
Es gibt nur einen Preis, der zu Ihrem Betrieb, Ihrer Zielgruppe und Ihrer Kostenstruktur passen muss.
So würden wir in der Praxis vorgehen
Den echten Netto-Einkaufspreis nehmen
Nicht mit alten Preislisten rechnen. Die aktuelle Lieferantenrechnung ist die Grundlage. Rabatte, Boni und Gebindegrößen müssen richtig zugeordnet werden.
Die Portion sauber bestimmen
Bei Kaffee, Cocktails, offenen Weinen und Schorlen muss bekannt sein, wieviel Ware tatsächlich in einer Portion steckt.
Variable Nebenkosten nicht vergessen
Eis, Garnitur, Sirup, Strohhalme, Servietten und typische Verluste sind klein. In der Summe können sie aber eine Rolle spielen.
Den gewünschten Netto-Umsatz berechnen
Erst netto rechnen. Die Umsatzsteuer kommt anschließend auf den Netto-Verkaufspreis.
Mit dem Markt vergleichen
Die Konkurrenz ist eine Orientierung, aber keine eigene Kalkulation.
Ein fremder Betrieb kann ganz andere Kosten und Einkaufskonditionen haben.
Nach einigen Wochen kontrollieren
Welche Getränke werden wirklich verkauft? Wo gibt es Schwund? Welche Artikel stehen nur im Lager? Erst echte Verkaufsdaten zeigen, ob die Planung funktioniert.
Warum „der Nachbar nimmt 4,20 Euro“ keine Kalkulation ist
Viele Preise entstehen so:
Der Nachbar verlangt 4,20 Euro. Dann nehmen wir 4,10 Euro.
Das ist verständlich, aber gefährlich.
Vielleicht hat der Nachbar eine niedrigere Miete. Vielleicht arbeitet die ganze Familie mit. Vielleicht kauft er deutlich günstiger ein. Vielleicht
verdient er mit diesem Preis selbst kaum Geld.
Natürlich muss ein Preis zum Umfeld passen. Aber ein Marktvergleich darf die eigene Rechnung nicht ersetzen.
Getränke mit hoher Prozentmarge sind nicht automatisch die besten Artikel
Ein Espresso kann prozentual eine sehr hohe Rohmarge haben. Trotzdem braucht er Maschine, Reinigung, Personalzeit, Tasse, Wasser und Energie.
Ein Cocktail bringt möglicherweise einen hohen Deckungsbeitrag, benötigt aber viele Zutaten, Vorbereitung und einen Mitarbeiter, der ihn sauber zubereiten kann.
Eine Flasche Wasser ist sehr einfach im Ablauf, kann aber bei falscher Lagerung viel Platz blockieren.
Deshalb sollte ein Getränk nicht nur nach Prozenten beurteilt werden.
Wichtig sind auch:
absoluter Deckungsbeitrag
Verkaufshäufigkeit
Lagerbedarf
Zubereitungszeit
Schwund und Ausschankverluste
passende Kombination mit Speisen
Was ein Kassensystem bei der Kalkulation wirklich leisten kann
Das Kassensystem legt den richtigen Verkaufspreis nicht automatisch fest. Diese Entscheidung bleibt beim Betreiber.
Es kann aber zeigen, ob die Entscheidung später funktioniert.
Sinnvoll sind zum Beispiel Auswertungen über:
verkaufte Menge pro Artikel
Umsatz pro Warengruppe
Verkäufe nach Tageszeit
Renner und Penner
Stornos und Preisänderungen
Vergleich verschiedener Zeiträume
Diese Verkaufszahlen sollten regelmäßig mit Einkauf und Bestand verglichen werden. Erst dann wird aus einer theoretischen KAlkulation eine echte betriebliche Kontrolle.
Ein einfaches Beispiel: Laut Kasse wurden 500 Flaschen verkauft, im Lager fehlen aber 540 Flaschen. Dann liegt das Problem nicht beim Kalkulationsfaktor, sondern wahrscheinlich bei Schwund, Eigenverbrauch, falschen Buchungen oder nicht erfassten Verkäufen.
Unser Blick von der Seite
In vielen Gesprächen merken wir, dass neue Gastronomen zuerst nach dem richtigen Faktor suchen.
Das ist verständlich. Eine einzige Zahl fühlt sich sicher an.
Die Wahrheit ist leider etwas unbequemer:
Ein Faktor kann beim Start helfen. Einen wirtschaftlichen Betrieb ersetzt er nicht.
Eine gute Getränkekalkulation verbindet den Einkaufspreis mit der Umsatzsteuer, den variablen Kosten, dem benötigten Deckungsbeitrag, dem Standort und der Zahlungsbereitschaft der Gäste.
Danach beginnt die eigentliche Arbeit: verkaufen, kontrollieren und bei Bedarf nachjustieren.
Falls Sie gerade Ihre erste Getränkekarte planen …
… rechnen Sie lieber einmal mehr nach als einmal zu wenig.
Kopieren Sie nicht einfach die Preise vom Nachbarn und vertrauen Sie nicht blind auf einen pauschalen Faktor.
Nehmen Sie Ihre eigenen Zahlen. Beginnen Sie mit einer überschaubaren Auswahl. Und kontrollieren Sie nach der Eröffnung, was Ihre Gäste wirklich bestellen.
Vielleicht ist diese Methode nicht spektakulär. Aber sie ist deutlich hilfreicher als eine angeblich perfekte Preisliste für ganz Deutschland.
Das ist unser zweiter Beitrag aus der Reihe „Gastronomie – Ein Blick von der Seite.“
Hinweis, Stand August 2026:
Die Beispiele dienen als einfache Orientierung und ersetzen keine individuelle Steuer- oder Unternehmensberatung. Für Getränke im Restaurant gilt grundsätzlich der reguläre Umsatzsteuersatz von 19 Prozent. Je nach Verkaufsform und Produkt können Besonderheiten bestehen. Bitte prüfen Sie die aktuelle steuerliche Behandlung mit Ihrem Steuerberater.
Für BlitzKasse-Kunden besteht aufgrund der aktuellen Berichterstattung kein Anlass,
ein funktionierendes Kassensystem vorschnell auszutauschen. Wir beobachten die
gesetzlichen und technischen Entwicklungen fortlaufend und informieren unsere
Kunden, sobald verbindliche Anforderungen und daraus folgende technische Schritte
feststehen.
Berichte über eine mögliche Registrierkassenpflicht ab 2028 und eine stärkere Nutzung
digitaler Kassenbons sorgen derzeit bei vielen Unternehmen für Fragen: Muss eine
bestehende Kasse ausgetauscht werden? Wird künftig nur noch ein digitaler Beleg erlaubt
sein? Benötigt BlitzKasse neue Funktionen oder zusätzliche Hardware?
In diesem Beitrag unterscheiden wir zwischen der bereits geltenden Belegausgabepflicht, der heutigen Rechtslage für elektronische
Kassensysteme und den derzeit diskutierten Änderungen für das Jahr 2028.
1. Was gilt bei der Kassenbon-Pflicht bereits heute?
Die sogenannte Kassenbon-Pflicht wird rechtlich als Belegausgabepflicht bezeichnet. Sie gilt grundsätzlich seit dem
1. Januar 2020, wenn aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle mit einem
elektronischen Aufzeichnungssystem erfasst werden.
Nach § 146a der Abgabenordnung muss der Beleg in unmittelbarem zeitlichem
Zusammenhang mit dem Geschäftsvorgang erstellt und dem Kunden zur Verfügung
gestellt werden. Der Kunde ist grundsätzlich nicht verpflichtet, den Beleg
mitzunehmen.
Schon nach der heutigen Rechtslage kann der Beleg grundsätzlich auf Papier oder elektronisch bereitgestellt werden. Ein digitaler
Kassenbon ist deshalb keine vollständig neue Erfindung für das Jahr 2028.
Maßgeblich ist, dass die gewählte Belegform die gesetzlichen und technischen
Anforderungen erfüllt.
Belegausgabe bedeutet nicht automatisch Papierausdruck
Ein elektronischer Beleg kann bereits heute zulässig sein. Für die elektronische
Bereitstellung ist nach dem Anwendungserlass zu § 146a AO die Zustimmung des Kunden
erforderlich; diese kann auch konkludent erfolgen. Die konkrete Umsetzung hängt
vom eingesetzten System, der Softwareversion und dem Übermittlungsweg ab.
2. Gibt es bereits eine allgemeine Registrierkassenpflicht?
Zum redaktionellen Stand dieses Beitrags besteht in Deutschland grundsätzlich noch
keine allgemeine Verpflichtung, in jedem Betrieb ausnahmslos eine elektronische
Registrierkasse einzusetzen.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann weiterhin eine offene Ladenkasse geführt
werden. Auch dabei gelten jedoch steuerliche Aufzeichnungs-, Nachweis- und
Dokumentationsanforderungen.
Wer ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Kassenfunktion verwendet, muss die
dafür geltenden Anforderungen beachten. Dazu gehören insbesondere die vollständige
und geordnete Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle, der Schutz durch eine zertifizierte
technische Sicherheitseinrichtung sowie die Belegausgabe.
Bereich
Aktueller Grundsatz
Einordnung
Allgemeine Kassenpflicht
Derzeit grundsätzlich noch keine allgemeine Pflicht für jeden Betrieb.
Künftige Änderungen werden politisch diskutiert.
Elektronisches Kassensystem
Bei Verwendung gelten die einschlägigen Anforderungen an Aufzeichnung, TSE und Belegausgabe.
Einrichtung und Nutzung müssen zum konkreten Betrieb passen.
Offene Ladenkasse
Unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin möglich.
Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten bleiben bestehen.
Kassenbeleg
Bei elektronischen Aufzeichnungssystemen grundsätzlich bereitzustellen.
Papierform und elektronische Form sind bereits heute möglich.
3. Welche Änderungen werden für 2028 diskutiert?
In aktuellen Medien- und Branchenberichten werden vor allem zwei mögliche
Veränderungen beschrieben:
eine mögliche Verpflichtung bestimmter Unternehmen zur Nutzung eines
elektronischen Kassensystems;
eine stärkere Ausrichtung auf digitale Kassenbelege, wobei ein Papierbeleg
auf Wunsch weiterhin vorgesehen sein könnte.
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen politischer Ankündigung,
Gesetzentwurf und endgültig verabschiedetem Gesetz. Erst der abschließende
Gesetzestext sowie mögliche Übergangsregelungen und technische Vorgaben zeigen,
welche Betriebe ab welchem Zeitpunkt konkret betroffen sind.
Noch keine vorschnellen Investitionen
Umsatzgrenzen, Ausnahmen, Starttermine, Übergangsfristen und technische
Voraussetzungen können sich im Gesetzgebungsverfahren noch ändern.
Ein funktionierendes Kassensystem sollte daher nicht allein aufgrund einer
Medienüberschrift ausgetauscht werden.
4. Was bedeutet das für BlitzKasse-Kunden?
BlitzKasse-Anwender sollen bei technischen und gesetzlichen Veränderungen
nicht allein gelassen werden. Wir verfolgen Entwicklungen rund um
Kassensysteme, TSE, Belegausgabe, DSFinV-K und weitere kassenspezifische
Anforderungen.
BlitzKasse bleibt für seine Kunden am Ball
Wir beobachten gesetzliche und technische Entwicklungen im Kassenbereich.
Wir prüfen, welche Änderungen für BlitzKasse-Versionen und Systemumgebungen relevant werden können.
Wir informieren unsere Kunden, sobald verbindliche Vorgaben und konkrete technische Anforderungen feststehen.
Notwendige Anpassungen können im Rahmen der Produktentwicklung berücksichtigt werden, soweit sie technisch erforderlich, möglich und für die jeweilige Version vorgesehen sind.
Unser Support unterstützt bei Fragen zu Version, Einrichtung, TSE, Updates und laufendem Kassenbetrieb.
Unser Ziel ist es, BlitzKasse nicht nur als Kassensoftware bereitzustellen,
sondern Anwender auch langfristig bei technischen Änderungen und neuen
Anforderungen zu begleiten.
Eine pauschale Garantie, dass ein Kassensystem unabhängig von Einrichtung,
Softwarestand, TSE, Hardware und betrieblicher Nutzung automatisch sämtliche
gesetzlichen Pflichten erfüllt, wäre jedoch nicht seriös. Eine geordnete
Kassenführung entsteht durch das Zusammenspiel aus geeigneter Technik,
korrekter Einrichtung, regelmäßiger Pflege, Dokumentation und betrieblichen
Abläufen.
5. Was sollten BlitzKasse-Anwender jetzt tun?
Aufgrund der aktuellen Berichte besteht für die meisten BlitzKasse-Kunden
kein Anlass, sofort neue Hardware oder ein neues Kassensystem zu kaufen.
Sinnvoll sind jedoch regelmäßige technische Kontrollen:
BlitzKasse-Version prüfen: Kontrollieren Sie die installierte Version und beachten Sie Hinweise zu Updates und Support.
Windows aktuell halten: Betriebssystem, Treiber und sicherheitsrelevante Komponenten sollten regelmäßig aktualisiert werden.
TSE-Status kontrollieren: Prüfen Sie Laufzeit, Anbindung und Funktionsfähigkeit der eingesetzten TSE.
Datensicherungen durchführen: Sichern Sie Kassen- und Konfigurationsdaten regelmäßig und prüfen Sie die Wiederherstellbarkeit.
Supportinformationen verfolgen: Beachten Sie Hinweise zu neuen Versionen, technischen Änderungen und gesetzlichen Entwicklungen.
Abläufe dokumentieren: Zuständigkeiten, Abschlüsse, Stornos, Benutzerrechte, Sicherungen und Exporte sollten nachvollziehbar organisiert sein.
6. Papierbon und digitaler Kassenbon
Ein digitaler Kassenbon kann eine zeitgemäße Alternative oder Ergänzung zum
Papierbeleg sein. Denkbar sind beispielsweise QR-Codes, elektronische Dateien
oder andere technisch geeignete Bereitstellungsverfahren.
Neben den steuerlichen Anforderungen müssen je nach Verfahren auch
datenschutzrechtliche und organisatorische Fragen berücksichtigt werden.
Dazu gehören etwa die Art der Übermittlung, der Zugriffsschutz und die Frage,
ob personenbezogene Daten verarbeitet werden.
Belegart
Mögliche Vorteile
Wichtige Prüfpunkte
Papierbeleg
Direkte Übergabe, vertrauter Ablauf, kein Smartphone erforderlich.
Papierverbrauch, Drucker, Verbrauchsmaterial und Lesbarkeit.
Digitaler Beleg
Kann Papier reduzieren und digitale Abläufe unterstützen.
Technische Bereitstellung, Zustimmung, Datenschutz und Zugriffsschutz.
Kombiniertes Verfahren
Auswahl zwischen digitaler Ausgabe und Ausdruck.
Bedienablauf, Konfiguration und Verfügbarkeit der Funktionen.
Welche digitalen Belegfunktionen für BlitzKasse verfügbar sind oder künftig
angeboten werden, kann von Produktvariante, Softwareversion, Lizenz,
Einrichtung und technischer Umgebung abhängen. Verbindliche Informationen
werden veröffentlicht, sobald konkrete Funktionen und Anforderungen feststehen.
7. Warum Updates und Wartung wichtig bleiben
Ein Kassensystem besteht heute nicht nur aus einer Verkaufsoberfläche.
Betriebssystem, Datenbank, TSE, Bondrucker, Kundendisplay, Scanner, Waage,
Kartenlesegerät und weitere Komponenten arbeiten als Gesamtsystem zusammen.
Änderungen an gesetzlichen Vorgaben, Schnittstellen, Sicherheitsmechanismen
oder Betriebssystemen können technische Anpassungen erforderlich machen.
Regelmäßige Updates können dazu beitragen, neue Funktionen,
Fehlerkorrekturen und notwendige technische Weiterentwicklungen
bereitzustellen.
Ein Update ersetzt nicht die betriebliche Prüfung
Ob eine Kassenlösung im konkreten Unternehmen ordnungsgemäß eingesetzt wird,
hängt zusätzlich von Konfiguration, TSE, Benutzerrechten, Exporten,
Dokumentation und tatsächlichen Abläufen ab.
8. Gesetzliche Anforderungen und Verantwortung im Betrieb
BlitzKasse kann Unternehmen dabei unterstützen, Geschäftsvorfälle strukturiert
zu erfassen, Belege auszugeben und Daten für betriebliche oder steuerliche
Zwecke bereitzustellen. Die konkrete Einhaltung der einschlägigen Anforderungen
hängt jedoch nicht allein vom Produktnamen oder Kaufdatum ab.
eingesetzte Softwareversion,
geeignete und korrekt angebundene TSE,
richtige Einrichtung des Kassensystems,
vollständige und nachvollziehbare Aufzeichnungen,
Benutzer- und Berechtigungskonzepte,
Tagesabschlüsse und Kontrollen,
erforderliche Exporte und Aufbewahrung,
Verfahrensdokumentation,
regelmäßige Datensicherungen und
betriebliche Abläufe.
9. Häufig gestellte Fragen
Muss ich meine BlitzKasse wegen der Pläne für 2028 austauschen?
Nach dem aktuellen Informationsstand lässt sich keine pauschale
Austauschpflicht für bestehende BlitzKasse-Systeme ableiten. Ob technische
Anpassungen erforderlich werden, hängt von den endgültigen Vorschriften,
der Softwareversion, Hardware und TSE ab.
Ist die Registrierkassenpflicht ab 2028 bereits endgültig beschlossen?
Medienberichte und politische Pläne sind nicht automatisch mit einem
endgültig verabschiedeten Gesetz gleichzusetzen. Maßgeblich sind der
abschließende Gesetzestext, Ausnahmen und Übergangsfristen.
Gilt die Kassenbon-Pflicht bereits heute?
Ja. Bei der Erfassung aufzeichnungspflichtiger Geschäftsvorfälle mit einem
elektronischen Aufzeichnungssystem muss grundsätzlich ein Beleg erstellt
und bereitgestellt werden. Dies ist bereits heute auf Papier oder
elektronisch möglich.
Muss der Kunde den Kassenbon mitnehmen?
Der Unternehmer muss den Beleg erstellen und bereitstellen. Eine allgemeine
Pflicht des Kunden, den Bon mitzunehmen, besteht grundsätzlich nicht.
Werden ab 2028 nur noch digitale Kassenbons erlaubt sein?
Nach den derzeitigen Berichten soll die digitale Ausgabe stärker zum
Regelfall werden, während ein Papierbeleg auf Wunsch möglich bleiben könnte.
Die endgültige Regelung bleibt abzuwarten.
Garantiert ein Update automatisch die Einhaltung aller Vorschriften?
Nein. Ein Update kann technische Funktionen oder Anpassungen bereitstellen.
Die ordnungsgemäße Nutzung hängt zusätzlich von Einrichtung, TSE,
Dokumentation, Datenpflege und betrieblichen Abläufen ab.
10. BlitzKasse begleitet Sie auch bei kommenden Änderungen
Gesetze, technische Standards und Betriebssysteme entwickeln sich weiter.
Deshalb endet unsere Arbeit nicht mit der Bereitstellung einer Kassensoftware.
Wir beobachten relevante Entwicklungen, prüfen mögliche technische
Auswirkungen und informieren unsere Anwender, sobald belastbare Anforderungen
vorliegen.
Fragen zu Ihrer BlitzKasse-Installation?
Unser Support unterstützt Sie bei Fragen zu Softwareversion, Einrichtung,
TSE, Updates, Datensicherung und laufendem Kassenbetrieb.
Fazit: Informiert bleiben, aber nicht vorschnell handeln
Für BlitzKasse-Kunden bedeutet die aktuelle Diskussion vor allem:
vorhandene Systeme pflegen, Updates beachten, TSE und Datensicherung
regelmäßig prüfen und offizielle Informationen verfolgen.
Sobald verbindliche Vorgaben und daraus folgende technische Anforderungen
feststehen, informieren wir unsere Kunden und erläutern, welche Schritte für
die jeweilige BlitzKasse-Version und Systemumgebung sinnvoll oder erforderlich
sein können.
Unser Grundsatz
BlitzKasse-Anwender sollen bei technischen und gesetzlichen Veränderungen
nicht allein gelassen werden. Wir bleiben für Sie am Ball, informieren
nachvollziehbar und unterstützen bei der praktischen Umsetzung geeigneter
technischer Maßnahmen.
Rechtlicher, steuerlicher und datenschutzrechtlicher Hinweis
Dieser Beitrag ersetzt keine steuerliche, rechtliche oder
datenschutzrechtliche Beratung. Fragen zu GoBD, TSE, DSFinV-K,
KassenSichV, Aufbewahrungspflichten, Datenschutz und Buchhaltung sollten
mit einem Steuerberater, Rechtsanwalt, Datenschutzbeauftragten oder einer
zuständigen Fachstelle abgestimmt werden. Die dargestellten politischen
Planungen können sich im weiteren Verfahren ändern. Maßgeblich sind die
jeweils geltenden Gesetze, Verordnungen und offiziellen Anwendungshinweise.
Hinweis des Autors: Dieser Beitrag wurde von Dimitry Bobin von BlitzKasse verfasst. Der Text gibt ausschließlich seine persönliche Meinung und seine praktische Erfahrung aus dem Kassenalltag wieder. Er ersetzt keine steuerliche, rechtliche, arbeitsrechtliche oder datenschutzrechtliche Beratung.
Mehr Effizienz in der Gastronomie und Schnellgastronomie
Praxisbeispiele aus echten Betrieben – ohne Theorie
Einleitung
Mein Name ist Dimitry Bobin von BlitzKasse.
Seit 2008 arbeiten wir mit Kassensystemen und Automatisierung für Restaurants und Einzelhandel in Deutschland. In dieser Zeit haben wir Tausende Betriebe gesehen – und vor allem, was im Alltag wirklich funktioniert und was nicht.
Ich höre jeden Tag die gleichen Fragen:
„Kann man Umsätze löschen?“
„Kann man Rechnungen nachträglich ändern?“
Die Antwort ist klar: Ein rechtskonformes Kassensystem darf Umsätze nicht einfach verschwinden lassen. Korrekturen müssen nachvollziehbar bleiben. Das Finanzamt schaut genau hin. Früher oder später fällt so etwas auf.
Aber das eigentliche Problem liegt woanders. Nicht bei der Steuer – sondern im Betrieb selbst. Wenn Abläufe chaotisch sind, wenn niemand den Überblick hat und vieles noch per Zettel läuft, dann geht jeden Tag Geld verloren. Nicht einmal, sondern ständig.
Und genau hier kann man den Betrieb besser machen.
Nicht als Theorie, sondern ganz praktisch: weniger Fehler, mehr Kontrolle und am Ende mehr Umsatz.
In diesem Beitrag zeige ich Ihnen genau das – ohne Theorie. Sondern echte Beispiele aus dem Alltag.
Ich zeige Ihnen, was wirklich funktioniert und was Betrieben im Alltag hilft. Oft sind es einfache Dinge, die nichts kosten, aber viel bringen.
Sie möchten wissen, ob Ihre Kasse solche Kontrolllücken zeigt?Dann lassen Sie Ihre Abläufe kurz prüfen – ohne Druck, ohne Verpflichtung, aber mit einem klaren Blick auf Storno, offene Tische, Benutzerrechte und Tagesabschluss.
1. Mitarbeiter – der entscheidende Faktor im Geschäft
Ich möchte mit dem wichtigsten Punkt anfangen: den Mitarbeitern. Das ist der Grundstein. Alles andere baut darauf auf.
Ein Restaurant kann eine gute Lage haben, schönes Design und gutes Essen. Wenn aber die falschen Leute im Service stehen, funktioniert es nicht. Ein Mitarbeiter, der nicht zur Aufgabe passt oder nicht sauber eingearbeitet ist, kann Gäste abschrecken. Das spürt man sofort.
Und das Gegenteil sehen wir genauso oft. Energiegeladene und zielorientierte Mitarbeiter ziehen das ganze Geschäft nach oben. Sie sprechen mit den Gästen, empfehlen aktiv etwas, schaffen eine gute Atmosphäre – und genau daraus entsteht Umsatz.
Deshalb ist die wichtigste Aufgabe: die richtigen Leute auswählen, sauber einarbeiten und regelmäßig hinschauen, wie gearbeitet wird.
Ein guter Mitarbeiter bringt jeden Tag Umsatz. Eine unpassende Besetzung oder fehlende Struktur kann jeden Tag Umsatz kosten.
2. Keine Automatisierung bedeutet verlorene Zeit und Geld
Viele Betriebe arbeiten noch wie vor 20 Jahren: mit Zettel, Chaos und ohne klare Abläufe. Das führt im Alltag zu mehr Fehlern, mehr Stress und am Ende zu weniger Umsatz.
Das lässt sich heute einfach besser machen. Mobile Bestellsysteme, CRM und digitale Abläufe sparen Wege und bringen mehr Übersicht in den Betrieb.
In der Praxis sehen wir das immer wieder: Wer seine Abläufe verbessert, arbeitet ruhiger, macht weniger Fehler und verdient mehr – ohne zusätzlichen Aufwand.
3. Mobile Bestellterminals – mehr Umsatz mit weniger Laufwegen
Wenn man ehrlich ist, läuft in vielen Restaurants noch alles wie vor 20 Jahren: Zettel, Stift und endlose Wege zwischen Tisch, Küche und Kasse. Der Kellner läuft viel, und die Gäste warten. Sie warten, um zu bestellen, sie warten, um noch etwas nachzubestellen, und sie warten auf die Rechnung.
Die Lösung ist simpel und hat sich in der Praxis bereits bei hunderten unserer Kunden in der Gastronomie bewährt: mobile Bestellterminals. Der Kellner nimmt die Bestellung direkt am Tisch auf, und innerhalb weniger Sekunden ist alles in der Küche und an der Bar. Kein Hin- und Herlaufen mehr, keine verlorene Zeit – stattdessen bleibt der Kellner dort, wo er Umsatz macht: beim Gast.
Viele Betriebe gehen noch einen Schritt weiter und trennen die Aufgaben im Service. Der Kellner, der gut verkaufen kann, bleibt konstant im Gastraum und kümmert sich um die Gäste. Andere Mitarbeiter übernehmen das Tragen der Speisen und Getränke. So ist immer jemand am Tisch präsent, der aktiv verkauft und nicht nur Bestellungen aufnimmt.
Und genau hier entsteht der eigentliche Effekt. Wenn der Kellner Zeit hat, aufmerksam im Gastraum zu sein, entstehen zusätzliche Bestellungen fast von selbst. Ein kurzer Blick, ein einfaches „Noch ein Bier?“ – und schon wächst der Umsatz, ohne dass der Betrieb mehr Gäste braucht.
In der Praxis bedeutet das: weniger Laufwege, effizientere Abläufe, besserer Personaleinsatz und gleichzeitig mehr Umsatz. Viele Restaurants arbeiten so deutlich strukturierter und profitieren jeden Tag davon.
Wie viele hundert Euro zusätzlichen Gewinn pro Monat bringt es wohl, wenn Ihr Kellner einfach die Zeit hat, diese eine Frage zu stellen: „Noch ein Bier?“
4. Mobile Bestellterminals – warum wir diese Lösung empfehlen
Wir sehen das jeden Tag in der Praxis und halten uns konsequent an folgende Punkte:
Sie sparen Zeit und Personalkosten
Der Kellner nimmt die Bestellung direkt am Tisch auf, und innerhalb weniger Sekunden ist alles in der Küche oder auf dem Küchenmonitor. Kein unnötiges Laufen mehr – dadurch können viele Betriebe ihr Personal langfristig effizienter einsetzen.
Jeder Kellner schafft mehr pro Tag
Wenn Laufwege wegfallen, kann ein Kellner deutlich mehr Tische bedienen, ohne dass die Qualität leidet.
Sie sparen zusätzlich Kosten für Personal
Effizienterer Personaleinsatz kann die laufenden Kosten entlasten – ein Punkt, der oft unterschätzt wird.
Sie steigern den Umsatz pro Kunde
Der Kellner ist mehr im Gastraum und nicht unterwegs. Gäste warten nicht mehr und bestellen häufiger nach – genau hier entsteht zusätzlicher Umsatz.
Sie erhöhen die Kundenzufriedenheit
Schneller Service, weniger Wartezeit und mehr Aufmerksamkeit am Tisch sorgen dafür, dass Gäste gerne wiederkommen.
Ihre Mitarbeiter verdienen mehr
Wenn mehr Gäste bedient werden und mehr bestellt wird, steigt auch das Trinkgeld. Das kann das Team zusätzlich motivieren.
Sie bekommen mehr Kontrolle über den Betrieb
Alle Bestellungen und Änderungen werden im System gespeichert. Das schafft Transparenz und reduziert Fehler sowie nicht nachvollziehbare Vorgänge.
Am Ende sehen wir bei vielen unserer Kunden das gleiche Bild: Die Investition in mobile Bestellterminals kann sich je nach Betrieb schon nach wenigen Monaten rechnen – und der Betrieb läuft spürbar strukturierter und effizienter.
5. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 1 – „Mit Zettel ist es einfacher“
Ein Restaurantinhaber ruft an. Vor kurzem hat er ein mobiles Kassensystem eingeführt, und jetzt beschwert sich seine Kellnerin: „Mit dem Handgerät kann ich nicht arbeiten. Zu kompliziert. Zu langsam. „Geben Sie mir wieder Zettel und Stift.“
Wir prüfen das System. Technisch ist alles in Ordnung. Trotzdem bleibt die Kellnerin unzufrieden. Daraufhin schauen unsere Techniker in die Datenbank – und dort fällt sofort etwas auf: sehr viele Sofort-Stornos, fast immer bei Cola.
Wie war es früher, mit Zettel?
Die Kellnerin brachte eigene 2-Liter-Flaschen mit. Viele Gäste wollten keine Rechnung und bekamen die Cola direkt aus ihrer Flasche. Gebucht wurde nur das Essen, die Cola tauchte im System gar nicht auf. Der Gast zahlte, aber der Umsatz kam nicht dort an, wo er hingehört: in der Kasse. Und niemand hat es sofort gemerkt.
Was hat sich mit der Kasse geändert?
Jetzt muss jede Bestellung direkt am Tisch gebucht werden – auch die Cola. Also wurde sie gebucht und kurz vor dem Bezahlen wieder storniert. Auf der Rechnung fehlt die Cola, aber im System bleibt jede Stornierung gespeichert. Was früher unsichtbar war, ist jetzt sichtbar.
Lösung:
Die Storno-Liste sollte regelmäßig kontrolliert werden. Mitarbeiterrechte müssen klar festgelegt werden, und die Funktion Sofort-Storno sollte nicht für alle freigegeben sein. Klare Regeln sparen Geld.
Wenn jemand sagt: „Mit der Kasse ist es zu schwierig“, ist das für uns immer ein Signal, genauer hinzuschauen. Nicht wegen der Technik, sondern um zu prüfen, ob im Betrieb sauber gearbeitet wird – oder ob Umsatz am regulären Kassenprozess vorbeiläuft.
6. Fotos in der Speisekarte – warum sie den Umsatz erhöhen
In vielen Ländern ist das längst Standard, in Deutschland dagegen noch extrem selten: Fotos in der Speisekarte.
Genau deshalb funktioniert es so gut.
Wenn der Gast nur Text liest, stellt er sich das Gericht vor. Wenn er ein gutes Bild sieht, bekommt er direkt Appetit. Der Unterschied ist einfach: Mit Bild bestellt der Gast schneller und oft mehr.
Ich beobachte das immer wieder bei meiner Familie und Freunden. Wir gehen ins Restaurant, schauen uns die Speisekarte mit Fotos an – und am Ende bestellen wir deutlich mehr, als wir eigentlich essen wollten. Oft verlassen wir das Restaurant, nachdem wir 20–30 % mehr ausgegeben haben als geplant und nehmen den Rest sogar noch mit nach Hause. Genau deshalb bin ich überzeugt, dass gute Fotos Gäste zum Bestellen inspirieren und den Umsatz spürbar steigern können.
Ein weiterer wichtiger Punkt wird oft unterschätzt. Fotos schaffen Klarheit. Der Gast weiß, was ihn erwartet, und wird seltener enttäuscht. Das wirkt sich direkt auf Zufriedenheit und Wiederbesuche aus.
Die Kosten dafür sind überschaubar. Eine gute Fotosession wird einmal gemacht und arbeitet danach jeden Tag für Sie.
Wichtig ist nur: Die Bilder müssen realistisch sein. Gute Qualität, gutes Licht, keine Übertreibung. Wenn das Foto nicht zum echten Gericht passt, verliert man Vertrauen.
In Deutschland wird das noch wenig genutzt. Und genau darin liegt die Chance, sich abzuheben.
Die entscheidende Frage ist: Wenn der Gast ein Gericht sieht und es stärker will – wie viele zusätzliche Bestellungen bringt Ihnen das im Monat?
Die Einführung von Fotos in Speisekarten ist eine einfache und effektive Methode, um Umsatz, Durchschnittscheck und Kundenzufriedenheit zu steigern.
7. Kartenzahlung – kein Extra mehr, sondern Standard
Es ist erstaunlich, aber selbst heute sehen wir in Nürnberg noch viele kleine Restaurants und Imbisse, die keine Kartenzahlung anbieten.
Arbeiten Sie auch noch nach dem Prinzip „Nur Bares ist Wahres“? Dann verlieren Sie ganz konkret Umsatz.
Die Realität hat sich längst geändert. Immer mehr Menschen haben kaum noch Bargeld dabei. Heute erwarten sehr viele Gäste ganz selbstverständlich, dass sie mit Karte oder dem Handy bezahlen können. Ist das nicht möglich, gehen viele einfach weiter.
Das merken wir jeden Tag in der Praxis.
Kunden wollen selbst entscheiden, wie sie bezahlen – ob bar, mit Karte oder mit Handy. Wenn eine Möglichkeit fehlt, gehen sie oft einfach weiter.
Mit Kartenzahlung ist der Kunde nicht mehr durch sein Bargeld limitiert, Viele unserer Kunden berichten, dass Gäste mit Kartenzahlung entspannter bestellen und der Durchschnittsbon häufig steigt.
Gleichzeitig wird der Bezahlprozess schneller und einfacher, und Sie reduzieren typische Probleme rund um Bargeld.
Am Ende ist es kein technisches Thema, sondern ein ganz einfaches Ergebnis:
Wer Kartenzahlung anbietet, macht es dem Kunden leichter – und verdient mehr.
Und ganz ehrlich: Das ergibt in der Praxis keinen Sinn, an den Gebühren für Kartenzahlung sparen zu wollen und dabei gleichzeitig einen deutlich größeren Teil des eigenen Umsatzes zu verlieren.
8. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 2 – Der offene Tisch
Ein Kollege hat mir vor kurzem einen Fall erzählt, der perfekt in meine Sammlung von „Kontrolllücken im Service“ passt.
Ein Buffet-Restaurant. Viel Laufkundschaft, hoher Durchsatz, viel Barzahlung. Der Ablauf war immer gleich: Ein Kellner bucht ein Buffet, der Gast zahlt bar – aber es wird keine Rechnung gedruckt. Der Tisch bleibt im System einfach offen. Kurz danach setzt sich der nächste Gast an genau diesen Tisch, bestellt wieder Buffet, zahlt bar – und wieder passiert dasselbe. Keine Rechnung, kein Abschluss.
Im System sieht es so aus, als wäre noch nichts passiert. In Wirklichkeit wurde der Tisch mehrfach kassiert. Am Ende des Tages wird nur ein Teil der Umsätze korrekt abgeschlossen. Ein Teil des Umsatzes wird nicht sauber abgeschlossen und kommt nicht dort an, wo er hingehört.
Solche Fälle entstehen vor allem dort, wo niemand regelmäßig hinschaut. Ein Tisch, der über Stunden offen bleibt, ist kein Zufall. Das ist ein klares Warnsignal.
Die Lösung ist technisch einfach, aber in der Praxis wird sie oft ignoriert. Jede Zahlung muss sofort abgeschlossen werden, inklusive Bon-Druck. Offene Tische müssen aktiv überwacht werden. Sobald ein Tisch ungewöhnlich lange offen ist, sollte man genauer hinschauen. Zusätzlich hilft ein einfacher Vergleich: viele Gäste, aber wenig Umsatz – das passt selten zusammen.
Wichtig ist aber nicht die Technik, sondern das Team. Wenn es keine klaren Regeln gibt, wenn niemand Verantwortung übernimmt und Zahlen nie besprochen werden, entsteht automatisch Raum für solche Lücken.
Deshalb braucht es klare Abläufe, regelmäßige Kontrolle und offene Kommunikation im Team. Jeder muss wissen, wie gebucht, storniert und abgeschlossen wird. Umsatz und offene Tische dürfen kein „unsichtbares Thema“ sein.
Ein starkes Team reduziert Risiko. Unklare Abläufe erhöhen dieses Risiko. Und wichtig zu verstehen: Vertrauen braucht klare Führung.
9. Atmosphäre entscheidet – oft an kleinen Details
Ein kleiner Fall aus der Praxis.
Wir waren bei einem Kunden in einer wirklich schönen Shisha-Bar. Alles auf hohem Niveau: stilvolles Design, hochwertige Möbel, schönes Geschirr. Man merkt sofort – hier wurde investiert.
Ich bestelle einen Tee. Der Tee kommt in einem schönen Glas. Aber… Mit einem einfachen Teebeutel. In diesem Moment entsteht ein Bruch.
Der Laden wirkt hochwertig, aber dieses Detail passt nicht dazu. Und genau solche Kleinigkeiten entscheiden, wie der Gast den gesamten Besuch wahrnimmt.
Der Unterschied wäre minimal gewesen: eine kleine Teekanne, ein bisschen Inszenierung – und schon fühlt sich das Ganze stimmig an.
Das Problem ist nicht der Tee. Das Problem ist der komplette Widerspruch zwischen dem hochwertigen Design und einem billig wirkenden Service.
In der Praxis sehen wir das immer wieder: Große Investitionen sind da, aber kleine Details werden übersehen. Und genau diese Details entscheiden, ob der Gast denkt: „Wow, das war richtig stark – da komme ich wieder“ oder einfach nur „passt…“ und nie mehr zurückkommt.
Atmosphäre entsteht nicht durch große Ideen. Sondern durch viele kleine, richtig gemachte Dinge.
10. Kassenbon – kleine Fläche, große Wirkung
Viele sehen den Kassenbon nur als Pflicht. Muss halt sein. In der Praxis ist das aber eine kleine, unterschätzte Möglichkeit, beim Kunden im Kopf zu bleiben.
Ein Kunde von uns hat angefangen, seine Bons bewusst zu gestalten. Keine Standardtexte, sondern kleine, einfache Botschaften, die im Kopf bleiben. Humor, ein Satz, der hängen bleibt.
Und plötzlich passiert etwas Interessantes: Die Kunden schauen den Bon an. Lesen ihn. Lächeln. Das ist ein Moment, den viele Betriebe verschenken.
Der Kunde hat gerade bezahlt, ist emotional noch im Erlebnis – und genau in diesem Moment geben Sie ihm noch etwas mit. Nicht Werbung im klassischen Sinn, sondern ein Gefühl.
So etwas kostet nichts. Aber es bleibt im Kopf. Und genau solche Kleinigkeiten entscheiden oft, ob ein Laden einfach „okay“ ist – oder ob man sich daran erinnert.
11. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 3 – Der Zettel-Trick
Das ist ein Klassiker. Fast jede Woche hören wir das von neuen Kunden.
Der Kellner nimmt die Bestellung mit einem Zettel auf. Er geht in die Küche. Das Essen wird zubereitet. Der Gast zahlt bar. Aber die Bestellung wird nie in der Kasse erfasst. Das Geld wird aufgeteilt – zwischen Kellner und Koch.
Im System existiert dieser Umsatz nicht. Für den Inhaber auch nicht.
Warum passiert das?
Weil der erste Schritt nicht digital ist. Solange Bestellungen nur auf Papier stehen, können sie im Alltag verschwinden.
Was nicht im System erfasst wird, fehlt in der offiziellen Dokumentation.
Lösung
Keine Schreibzettel mehr verwenden.
Bestellungen direkt über mobile Terminals aufnehmen.
Küche und Kasse müssen miteinander verbunden sein.
Wenn jede Bestellung sofort im System landet, gibt es keinen Raum mehr für „vergessene“ Umsätze. Papier schafft Lücken. Digitale Prozesse schließen sie.
12. Der Geburtstagsgast kommt nie allein
Diese Idee haben wir bei einem Restaurant gesehen. Das Restaurant arbeitet mit einem CRM-System und speichert dort auch die Geburtstage der Gäste.
Kurz vor dem Geburtstag bekommt der Kunde automatisch eine Nachricht: eine kleine Gratulation und eine Einladung – zum Beispiel mit einem kostenlosen Hauptgericht und einem Getränk.
Ein Punkt ist wichtig: Zum Geburtstag kommt fast niemand allein. Die meisten bringen Familie, Freunde oder Kollegen mit. Aus einem Gast wird schnell ein Tisch mit mehreren Personen. Und genau da entsteht Umsatz.
Das Geschenk kostet das Restaurant nur wenig. Die Begleitpersonen bestellen ganz normal: Getränke, Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts. Oft sogar mehr als bei einem normalen Besuch.
Am Ende verliert das Restaurant kein Geld. Im Gegenteil: Die Gruppe deckt die Kosten für das Geschenk – und bringt zusätzlichen Umsatz.
Und noch etwas passiert: Der Gast verbindet das Restaurant mit einem schönen Moment.
So wird aus einer einfachen Geburtstagsnachricht ein Werkzeug für mehr Umsatz, mehr Stammkunden und mehr volle Tische.
Wichtig: Geburtstagsaktionen und automatische Nachrichten dürfen nur datenschutzkonform erfolgen. Dafür brauchen Betriebe eine passende Rechtsgrundlage, transparente Datenschutzhinweise und bei elektronischer Werbung in der Regel eine vorherige Einwilligung des Gastes.
13. Finanzamt-Fälle aus der Praxis. Fall 1 – Der Müll zeigt die Wahrheit
Manche versuchen, am Finanzamt vorbei zu arbeiten. In der Praxis sieht das oft aus wie Verstecken mit einem Kind: Das Kind hält sich die Augen zu und denkt, es wird nicht gesehen. Der Erwachsene steht daneben, sieht alles – und tut nur so, als würde er suchen.
Bei Prüfungen werden viele Daten und Plausibilitäten betrachtet. Unstimmigkeiten fallen deshalb oft später, aber dann sehr deutlich auf.
In Deutschland gibt es rund 3 Millionen Betriebe. Jedes Jahr werden Hunderttausende Betriebe eröffnet und genauso viele schließen wieder. Das Finanzamt beobachtet das seit Jahrzehnten. Zu denken, dass solche Unstimmigkeiten dauerhaft unsichtbar bleiben, ist gefährlich.
Fall aus der Praxis
Eine kleine Pizzeria mit viel Laufkundschaft. Ein Großteil der Bestellungen wird nicht gebucht.
Der Prüfer kommt und schaut nicht nur in die Kasse. Er schaut auch in den Müll. Verpackungen, Belege, Reste – alles wird ausgewertet. Und schnell wird klar: Es wurde deutlich mehr verkauft, als in der Kasse steht.
Dann kommt die Schätzung. Danach folgen hohe Nachzahlungen.
Fazit
Realität und Kasse müssen übereinstimmen. Verschwenden Sie keine Energie auf solche Spielchen. Denken Sie nicht darüber nach, wie man etwas versteckt. Denken Sie darüber nach, wie der Betrieb besser läuft.
Mehr Effizienz. Mehr zufriedene Kunden. Mehr Gäste, die wiederkommen.
Dort entsteht Geld.
14. Kellnerruf-System – wie jeden Tag Umsatz verloren geht
Ich merke das immer wieder bei mir selbst. Ich sitze im Restaurant, bin fertig mit Essen und möchte eigentlich noch etwas bestellen – ein Getränk, vielleicht ein Dessert. Aber genau in diesem Moment ist kein Kellner in der Nähe. Ich warte kurz, schaue mich um – und nach einiger Zeit denke ich einfach: „Egal.“ Die Nachbestellung findet nicht statt.Das ist kein Einzelfall, das passiert ständig. Und jedes Mal verliert das Restaurant an mir ein paar Euro. Wenn man das auf den Betrieb überträgt, wird es interessant: Wie viele Gäste sitzen täglich bei Ihnen, die eigentlich noch etwas bestellen würden – es aber nicht tun, weil gerade kein Kellner da ist?In einem Restaurant haben wir eine einfache Lösung gesehen: ein Kellnerruf-System direkt am Tisch. Der Gast drückt einen Knopf, der Kellner bekommt ein Signal und kommt.Keine große Investition. Aber genau in dem Moment, in dem der Gast bereit ist zu bestellen, geht der Umsatz nicht verloren.
15. Kassenlade mit Münzbrett
Das ist so ein Detail, das viele unterschätzen, obwohl es jeden Tag Zeit spart.
Wir sehen oft einfache Kassenladen, in denen Münzen ungeordnet liegen. Der Mitarbeiter muss lange zählen, suchen, macht Fehler – und am Ende dauert jede Abrechnung unnötig lange.
Dabei gibt es eine einfache Lösung, die sich in der Praxis längst bewährt hat: eine Kassenlade mit Münzbrett.
Die Münzen werden automatisch in Fächer sortiert, die jeweils fünf Stück aufnehmen. Nach kurzer Zeit entsteht Ordnung von selbst, ohne dass jemand aktiv sortieren muss. Gleichzeitig lässt sich der aktuelle Kassenbestand in wenigen Sekunden ablesen.
Das klingt banal, aber genau solche Kleinigkeiten machen im Alltag den Unterschied: weniger Zeit beim Zählen, weniger Fehler und weniger Stress am Ende des Tages.
Und genau so sparen Sie jeden Tag Zeit.
16. Bilder statt Text – kleine Änderung, große Wirkung
Eine einfache Sache, die wir bei vielen Kunden sehen: Die Kassen sind mit Text beschriftet. Auf den Buttons stehen Begriffe, die der Mitarbeiter jedes Mal lesen muss. Das klingt banal, kostet aber im Alltag Zeit und führt regelmäßig zu Fehlern.Sobald man Bilder oder Icons verwendet, ändert sich das Verhalten sofort. Der Mitarbeiter muss nicht mehr nachdenken oder suchen – er erkennt das richtige Feld auf einen Blick und klickt schneller. Das merkt man besonders in Stoßzeiten, wenn jede Sekunde zählt.Das heißt im Alltag: schnellere Abläufe, weniger Fehler und deutlich kürzere Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter. Das System wird intuitiver, und selbst unerfahrene Kräfte kommen schneller zurecht.Es ist keine große Umstellung und kostet praktisch nichts. Aber genau solche kleinen Anpassungen sorgen dafür, dass der Betrieb im Alltag ruhiger, schneller und effizienter läuft.
17. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 4 – Das Datum in der Zukunft
Ein Kunde ruft an. Beim Einschalten der Kasse erscheint eine Fehlermeldung:
„Das Datum stimmt nicht mit dem System überein.“
Unsere Techniker prüfen die Einstellungen und sehen sofort das Problem: Das Jahr wurde manuell geändert. Das Datum liegt in der Zukunft.
Warum?
Offenbar wurde das Datum verstellt und es wurden Rechnungen mit falscher Datumszuordnung gebucht. Dadurch können Umsätze im heutigen Tagesabschluss fehlen oder falsch zugeordnet werden.
Lösung
In modernen Kassensystemen ist der Schutz bereits integriert. Datum und Uhrzeit lassen sich nicht unbemerkt verändern. Es braucht keine komplizierten Maßnahmen. Was es braucht, ist eine klare Entscheidung: Solche Vorgänge sollten dokumentiert, intern geprüft und arbeitsrechtlich sauber bewertet werden.
Technik kann schützen. Aber der Chef entscheidet, wer im Team bleibt.
18. Der Gutschein, der neue Gäste bringt
Eine kleine Geschichte aus dem Alltag. Mein Cousin arbeitet in einer Fabrik. Vor kurzem bekam er von seinem Arbeitgeber eine Prämie – aber nicht in Geld, sondern als Restaurantgutschein.
Die Fabrik arbeitet mit einem Restaurant in der Nähe zusammen und verteilt solche Gutscheine regelmäßig an ihre Mitarbeiter.
Für die Mitarbeiter ist das eine nette Belohnung. Für das Restaurant bedeutet es neue Gäste, die sonst vielleicht nie dort gegessen hätten.
Und es passiert fast immer das Gleiche:
Der Gutschein deckt meist nur ein Hauptgericht ab. Die Gäste bestellen zusätzlich Getränke, Desserts oder weitere Speisen.
So wird aus einem einfachen Gutschein ein voller Tisch – und zusätzlicher Umsatz für das Restaurant.
19. Der kleine Gutschein
Ein Gastronom hat einmal eine interessante Beobachtung mit uns geteilt.
Er arbeitete mit Restaurantgutscheinen in verschiedenen Beträgen – 10 €, 20 € und 50 €.
Nach einiger Zeit stellte er etwas Überraschendes fest: Die kleinen Gutscheine wurden deutlich seltener eingelöst als die großen.
Viele Kunden legten einen 10-Euro-Gutschein einfach zur Seite, vergaßen ihn oder hielten ihn für zu unbedeutend, um extra deswegen ins Restaurant zu gehen.
Für das Restaurant bedeutete das: Ein Teil dieser kleinen Gutscheine wurde zwar verkauft – aber nie eingelöst.
Nicht eingelöste Gutscheine können wirtschaftlich einen Effekt haben. Trotzdem müssen Gutscheine sauber dokumentiert und buchhalterisch korrekt behandelt werden.
20. Finanzamt-Fälle aus der Praxis. Fall 2 – Die Servietten
Ein Restaurant. Von außen alles ordentlich. Sauber, ruhig, keine Auffälligkeiten. Ein Teil der Umsätze wird nicht gebucht, aber „vorsichtig“. Der Inhaber denkt, das fällt nicht auf.
Dann kommt die Prüfung. Es wird nicht nur die Kasse geprüft, sondern auch die Einkaufsunterlagen über viele Monate hinweg.
Dann kommt eine einfache Frage:
„Sie hatten in den letzten Monaten ungefähr diese Anzahl an Gästen. Gleichzeitig haben Sie deutlich mehr Servietten eingekauft. Nach meiner Berechnung müssten sich bei Ihnen im Lager noch etwa 2.000 Servietten befinden. Können Sie mir diese zeigen?“
Und genau hier kommt das große Problem. Die Zahlen passen nicht zusammen. Und wenn sie nicht passen, wird gerechnet. Dann kommt die Schätzung. Danach folgen Nachzahlungen, Zuschläge und Strafen.
Fazit
Realität und Kasse müssen übereinstimmen. Hören Sie auf, Energie in solche Spielchen mit dem Finanzamt zu stecken. Denken Sie nicht darüber nach, wie man etwas versteckt. Denken Sie darüber nach, wie der Betrieb besser läuft.
Mehr Effizienz. Mehr zufriedene Kunden. Mehr Gäste, die wiederkommen. Dort entsteht Geld.
Und noch etwas: Der Versuch, das Finanzamt zu täuschen, ist die teuerste Fehlerquelle, die wir bei unseren Kunden sehen.
21. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 5 – „Ich vertraue meinen Leuten“
Eine Imbissbude. Großer Kundenstrom. Viel Bargeld. Am Abend bringen die Mitarbeiter das Geld. Der Inhaber zählt grob. Er glaubt ihnen. Er kontrolliert keine Tagesabschlüsse. Er führt kein Kassenbuch. Der Steuerberater merkt zunächst nichts. Jahrelang läuft es so.
Dann kommt die Betriebsprüfung. Das Finanzamt vergleicht Wareneinsatz, Umsätze, Rohgewinn. Es wird nachgerechnet. Ergebnis: hohe Nachzahlung. Mehrwertsteuer. Einkommensteuer. Zuschläge. Strafen. Zehntausende Euro.
Das Problem? Das Geld wurde nie offiziell verbucht. Ein Teil davon wurde offenbar nicht ordnungsgemäß verbucht. Der Inhaber hat es im Alltag nicht erkannt.
Aber für das Finanzamt ist das egal. Wer keine Kontrolle hat, trägt die Verantwortung.
Der Fehler war nicht nur das Vertrauen. Der Fehler war fehlende Struktur. Keine klare Rechtevergabe. Keine Kontrolle der Kasse. Kein sauberes Kassenbuch. Kein regelmäßiger Abgleich von Geld und System.
Gegenüber dem Finanzamt trägt grundsätzlich der Inhaber die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Kassenführung. Deshalb sollte jeder Betrieb einfache Kontrollmechanismen einführen.
Lösung
Tägliche Kontrolle der Kassenabschlüsse.
Klare Rechte im System.
Regelmäßige Prüfung der Storno-Listen.
Sauberes Kassenbuch.
Kein Geld ohne Buchung.
Vertrauen ist gut. Kontrolle ist Pflicht. Wer Bargeldgeschäft führt und nicht kontrolliert, trägt am Ende ein erhebliches Risiko.
Kurzer Praxis-Check für Ihren BetriebWenn Sie viele Stornos, offene Tische oder gemeinsame Passwörter nutzen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Kassenrechte und Tagesabläufe.
22. Datensicherung – wie man nicht auf einmal alles verliert
Das ist kein Tipp, wie Sie mehr Umsatz machen, sondern wie Sie verhindern, dass Sie auf einen Schlag sehr viel Geld verlieren. Viele Unternehmer arbeiten jahrelang mit ihrer Kasse und denken nicht über Backups nach, solange alles funktioniert. Das Problem entsteht immer erst dann, wenn etwas schiefgeht: Die Festplatte fällt aus, die Kasse wird gestohlen oder ein Virus beschädigt die Daten. In diesem Moment ist die gesamte Datenbank plötzlich weg.
Und genau dann kommt oft das Finanzamt und verlangt die Daten. Wenn Sie diese nicht vorlegen können, verlieren Sie die Kontrolle über die Situation. Es folgen Schätzungen, Nachzahlungen und im schlimmsten Fall empfindliche Strafen.
Die Lösung ist einfach und in der Praxis längst bewährt: regelmäßige Datensicherung auf einen externen Speicherort. Am besten automatisiert, damit Sie sich im Alltag nicht darum kümmern müssen. Viele unserer Kunden nutzen genau das – die Kasse erstellt täglich selbst eine Sicherung, die außerhalb des Geräts gespeichert wird. Sollte etwas passieren, können die Daten jederzeit wiederhergestellt werden.
Damit verdienen Sie kein zusätzliches Geld. Aber Sie schützen Ihren Betrieb. Ein einziger Vorfall kann sonst mehrere Jahre Arbeit zerstören.
23. Effizienz durch richtige Aufgabenverteilung im Team
Ein Punkt, den viele unterschätzen: Nicht jeder Mitarbeiter muss alles können.
In der Praxis sehen wir bei einigen Kunden eine einfache, aber sehr effektive Organisation. Im Gastraum arbeiten ein oder zwei starke Kellner – die, die gerne kommunizieren, Energie haben und verkaufen können. Sie sind ständig im Kontakt mit den Gästen und arbeiten mit mobilen Terminals direkt am Tisch.
Die anderen Mitarbeiter übernehmen das, was keine Kommunikation erfordert: Essen bringen, Tische abräumen, vorbereiten. Oft sind das Mitarbeiter, deren Stärken eher in vorbereitenden oder unterstützenden Aufgaben liegen.
Das Ergebnis ist deutlich spürbar. Der „Verkäufer“ bleibt im Saal, sieht die Gäste, reagiert schnell und stellt einfache Fragen wie: „Noch ein Bier?“ oder „Darf es noch etwas sein?“ Und genau daraus entsteht zusätzlicher Umsatz.
In vielen Restaurants ist es genau andersherum: Der Kellner läuft irgendwo zwischen Küche und Kasse herum, und der Gast muss aktiv nach ihm suchen, wenn er noch etwas bestellen will. In diesem Moment gehen Bestellungen verloren.
Wenn Sie die Rollen im Team klar aufteilen, holen Sie mehr aus den gleichen Mitarbeitern heraus – ohne zusätzliche Kosten, aber mit spürbar mehr Umsatz und besserem Service.
24. Der kleine Magnet, der Zeit spart
Die Restaurants stellen manchmal auf ein Kassensystem mit Magnetschlüsseln für Mitarbeiter um.
Vorher mussten sich die Kellner jedes Mal mit einem Passwort an der Kasse anmelden. Das dauerte zwar nur ein paar Sekunden, passierte aber unzählige Male am Tag.
Nach der Umstellung wurde es deutlich einfacher: Der Kellner hält einfach seinen Magnetschlüssel kurz an das Kassensystem – und ist sofort angemeldet.
Die kleinen Schlüssel hängen meist direkt am Schlüsselbund oder Gürtel. Keine Passworteingabe, kein Tippen auf dem Bildschirm. Eine kleine Änderung im Alltag – aber über den ganzen Arbeitstag hinweg spart sie erstaunlich viel Zeit.
25. Ein gemeinsames Passwort – ein teurer Fehler
Das ist ein Klassiker, den wir sehr oft sehen: Alle Mitarbeiter arbeiten mit dem gleichen Passwort.
Solange alles gut läuft, fällt das nicht auf. Das Problem entsteht erst dann, wenn etwas passiert – eine falsche Buchung, viele Stornos oder fehlendes Geld. Dann kommt die Frage: Wer war das?
Und genau hier ist das Problem: Wenn alle das gleiche Passwort nutzen, lässt sich nichts mehr nachvollziehen. Jede Aktion im System ist anonym. In der Praxis bedeutet das: keine Kontrolle, keine Klarheit und im Zweifel trägt immer der Inhaber das Risiko.
Die Lösung ist einfach und sollte Standard sein: Jeder Mitarbeiter bekommt sein eigenes Passwort oder seinen eigenen Zugang. So ist jede Handlung im System eindeutig zuordenbar. Das kostet nichts, verhindert aber genau die Situationen, in denen man Geld verliert und nicht mehr nachvollziehen kann, warum.
26. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 6 – Die „Zwischenrechnung“
Auch das ist ein klassischer Trick. Die Kellner nehmen die Bestellungen ganz normal auf. Das Essen wird serviert, der Gast zahlt. Aber statt „Rechnung“ drücken sie „Zwischenrechnung“. Damit bleibt der Tisch im System offen. Die Buchung wird nicht endgültig abgeschlossen. Danach werden die bestellten Artikel vom Warenkorb gelöscht.
Das Geld des Gastes wird trotzdem kassiert. Im System kommt der Umsatz aber nicht sauber an.
Lösung
Entscheidend ist eine klare Kontrolle der Mitarbeiterrechte im System. Nicht jeder Mitarbeiter sollte alle Funktionen benutzen dürfen.
Besonders wichtig sind zwei Punkte: Recht zur Zwischenbon und zum Sofort-Storno. Diese Funktionen sollte nur ausgewählten Mitarbeitern erlaubt sein. Der Inhaber sollte außerdem regelmäßig alle Sofort-Stornos im System kontrollieren. Viele oder ungewöhnliche Stornos sind immer ein Warnsignal.
Zusätzlich gibt es heute technische Unterstützung:
Ein Storno-Meldesystem kann den Inhaber über Sofort-Stornierungen informieren und je nach Konfiguration eine Freigabe verlangen, bevor das Storno durchgeführt wird.
Wichtig: nur nach datenschutzrechtlicher Prüfung, mit klaren Rollenrechten und Mitarbeiterinformation.
So bleibt die Kontrolle immer beim Inhaber – auch wenn er nicht im Restaurant ist.
27. Multimedia-Kundendisplay – zusätzliche Verkäufe im richtigen Moment
Viele Betriebe nutzen das Kundendisplay nur dafür, den Preis anzuzeigen. In der Praxis steckt hier deutlich mehr Potenzial. Genau in dem Moment, in dem der Kunde bezahlt, schaut er automatisch auf dieses Display – und hat für ein paar Sekunden seine volle Aufmerksamkeit genau dort.
Einige unserer Kunden nutzen eine elegante Lösung: eine Multimedia-Kundenanzeige mit Werbefunktion. Neben den Verkaufsinformationen werden dort automatisch Bilder, Aktionen oder kurze Videos angezeigt – neue Produkte, Empfehlungen oder einfache Hinweise auf Angebote. Nicht aufdringlich, sondern genau im richtigen Moment.
Der Effekt ist einfach. Der Kunde sieht etwas, merkt es sich und bestellt beim nächsten Besuch gezielt mehr oder fragt direkt danach. Oft entstehen so zusätzliche Verkäufe, ohne dass aktiv „verkauft“ werden muss.
Das System läuft im Hintergrund und macht im Alltag keine extra Arbeit. Aber es nutzt einen Moment, den viele Betriebe komplett verschenken. Solche Displays können in der Praxis spontane Zusatzkäufe begünstigen. Schon wenige zusätzliche Verkäufe am Tag können sich am Monatsende bemerkbar machen – mit geringem zusätzlichem Aufwand im Betrieb.
28. Sichtbarkeit vor dem Eingang – unterschätzter Umsatzfaktor
Viele Restaurants investieren viel in Einrichtung, Essen und Service. Was dabei oft vergessen wird: Was passiert draußen vor dem Laden? Die einfache Frage ist: Sieht man Sie überhaupt?Eine Lösung, die wir bei einigen Kunden gesehen haben, sind Boden- und Wandprojektionen direkt vor dem Eingang. Ein Projektor zeigt Logo, Angebote oder einfache Botschaften sichtbar auf dem Boden oder an der Wand.Das funktioniert deshalb so gut, weil es Aufmerksamkeit erzeugt. Menschen laufen vorbei, sehen Licht und Bewegung – und schauen automatisch hin. Gerade am Abend fällt das besonders stark auf und hebt das Geschäft klar von der Umgebung ab.Im Gegensatz zu klassischen Schildern wirkt das lebendig und flexibel. Inhalte können jederzeit geändert werden: heute ein Angebot, morgen etwas anderes.Der technische Aufwand kann überschaubar sein, der Effekt ist oft schnell sichtbar. Mehr Aufmerksamkeit kann mehr Laufkundschaft bringen.Am Ende ist es sehr einfach: Wenn man Sie nicht sieht, kommt auch niemand rein.
Hinweis: Vor Umsetzung Genehmigungen, Mietvertrag, Hausordnung und lokale Vorgaben prüfen.
29. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 7 – Der letzte Arbeitstag
Ein spannender Fall aus unserem Kundenservice.
Ein Kunde bringt uns seine Kasse. Auf dem Bildschirm: keine Daten mehr. Artikel weg. Warengruppen weg. Bons weg. Alles gelöscht.
Unsere Techniker prüfen das System. Die Ursache wird schnell klar. Ein Mitarbeiter hatte an seinem letzten Arbeitstag alle Daten entfernt. Artikel, Warengruppen, Bons – alles.
Zum Glück erstellt unsere Kassensoftware automatisch Sicherheitsbackups. Die Kollegen konnten alle Daten wiederherstellen. Der Betrieb lief kurze Zeit später wieder normal.
Lösung
Automatische Backups im System aktiv lassen.
Backups regelmäßig extern speichern – außerhalb des Kassensystems.
Administratorrechte zum Back-Office nur wenigen Personen geben.
Daten sind das Gedächtnis des Betriebs. Wer sie verliert, verliert die Kontrolle.
30. Individueller Tischplan – mehr Übersicht, weniger Chaos
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, aber direkt die Geschwindigkeit im Betrieb beeinflusst, ist der Tischplan in der Kasse.
Sobald der Tischplan exakt dem realen Layout entspricht, wird alles deutlich einfacher. Man sieht sofort, welcher Tisch wo ist, was offen ist und was passiert. Die neue Mitarbeiter orientieren sich schneller, laufen weniger und arbeiten sauberer.
Das hat nichts mit „schön aussehen“ zu tun. Das ist Struktur, die im Alltag Zeit spart und Fehler reduziert.
31. Finanzamt-Fälle aus der Praxis. Fall 3 – Die zweite Kasse
Eine Pizzeria arbeitet parallel mit zwei mobilen Kassen. Eine offizielle Kasse – und eine zweite, über die Umsätze gar nicht erfasst werden. Eine Zeit lang denkt der Inhaber, er hat ein cleveres System gefunden. Es funktioniert ja. Für ihn läuft alles ruhig – er glaubt, niemand merkt etwas.
Dann geht die offizielle Kasse kaputt. Ohne lange nachzudenken nimmt er die zweite Kasse und nutzt sie ab sofort als offizielle Kasse.
In diesem Moment kommt die Prüfung.
Der Prüfer fragt:
– Was ist das für eine Kasse?
– Meine Kasse.
– Letzte Woche hatten Sie noch ein anderes Gerät. Woher haben Sie diese?
– Ich habe eine neue gekauft. Die alte ist kaputt.
– Interessant. Haben Sie die Rechnung?
Und genau hier kommt das große Problem.
Ein paar Tage später steht der Inhaber bei uns im Büro. Er ist bereit, jeden Preis zu zahlen, wenn wir ihm eine Rechnung rückwirkend ausstellen. Natürlich machen wir so etwas nicht.
Wie die Geschichte ausgegangen ist, weiß ich nicht. Ich habe von diesem Betrieb danach nichts mehr gehört.
Fazit
Solche Ideen funktionieren immer nur eine Zeit lang. Irgendwann kommt der Punkt, an dem alles erklärt werden muss. Und genau dann wird es teuer. Wer so arbeitet, verliert am Ende mehr, als er jemals gewinnen kann.
Der einfache Weg ist der sichere Weg: sauber und effizient arbeiten.
32. Mehrere Bondrucker – weniger Chaos, mehr Geschwindigkeit
Eine typische Situation: Ein Restaurant arbeitet mit nur einem Bondrucker.
Alle Bestellungen laufen an eine Stelle, in der Küche entsteht Chaos, Mitarbeiter müssen erst herausfinden, wer was zubereitet. Das kostet Zeit und führt zu Fehlern.
Die Lösung ist einfach: mehrere Bondrucker.
Ein Drucker für die Küche, einer für die Bar, bei Bedarf weitere für einzelne Bereiche. Das System verteilt die Bestellungen automatisch, und jeder Mitarbeiter sieht nur die Positionen, die für ihn relevant sind.
Das Ergebnis: weniger Abstimmung, weniger Fehler und deutlich schnellere Abläufe. Das ist eine kleine Veränderung, die im Alltag sofort spürbar ist.
33. Kassensystem im Leasing – sinnvoll statt große Einmalzahlung
Nicht jeder möchte sofort eine größere Summe in ein neues Kassensystem investieren. Deshalb entscheiden sich viele Betriebe für Leasing.
Der Vorteil ist nicht nur die monatliche Rate. Je nach Vertragsgestaltung kann Leasing auch steuerliche und bilanzielle Vorteile bieten. Welche das in Ihrem Fall sind, besprechen Sie am besten mit Ihrem Steuerberater.
Und noch etwas ist wichtig: Die Kasse arbeitet ab dem ersten Tag für Sie. Sie spart Zeit, reduziert Fehler und sorgt für mehr Übersicht im Betrieb.
In vielen Betrieben zahlt sich das schnell aus. Die gewonnene Zeit, weniger Fehler und effizientere Abläufe helfen dabei, die monatlichen Leasingkosten aus dem laufenden Geschäft zu erwirtschaften.
In vielen Leasingmodellen gehört das System Ihnen am Ende.
34. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 8 – Die „verschwindenden Bestellungen“
Ein Kunde ruft an und sagt: „Unsere Kasse spielt verrückt. Bestellungen verschwinden einfach.“
Unsere Techniker schauen sich das genauer an – und finden schnell die Ursache. Ein Kellner hat Bestellungen immer wieder auf einen selten genutzten Tisch umgebucht. Dort blieben sie erst einmal im System. Nach ein paar Stunden wurden diese Bestellungen dann einfach gelöscht.
Für den Inhaber sah alles normal aus. In Wirklichkeit ist ein Teil des Umsatzes still und leise verschwunden.
Der Trick ist simpel – und genau deshalb gefährlich. Er funktioniert nur, wenn niemand hinschaut.
Lösung:
Die Funktion „Tisch umbuchen“ für normale Mitarbeiter einschränken oder komplett deaktivieren.
Sofort-Storno nicht für alle freigeben.
Storno-Listen regelmäßig prüfen und auffällige Buchungen kontrollieren.
Am Ende geht es nicht um Technik, sondern um Kontrolle. Viele solcher Tricks sind nur möglich, wenn Systeme ohne klare Regeln genutzt werden. Klare Rechte im System machen Manipulation deutlich schwieriger.
35. Atmosphäre entsteht durch Details
In jedem Geschäft entscheiden Details. Ich habe eine Schokoladenboutique gesehen, klassisch eingerichtet und sehr hochwertig. Und darin ein modernes Kassensystem – aber so integriert, dass es perfekt zum Stil passt. Die Kasse fällt nicht auf. Sie stört nicht. Sie gehört einfach dazu.
Die Kasse ist übrigens nicht von uns. Aber ich fand die Umsetzung so gut, dass ich die Inhaberin direkt gebeten habe, mir ein Video davon zu machen.
Viele unterschätzen solche Dinge. Aber Kunden merken sofort, ob alles zusammenpasst oder nicht. Wenn etwas aus dem Gesamtbild herausfällt, wirkt der ganze Laden weniger hochwertig.
Und wenn alles stimmig ist, entsteht Vertrauen. Qualität wird spürbar. Und genau daraus entsteht der Wunsch, wiederzukommen.
Es sind oft kleine Details. Aber sie entscheiden über den Gesamteindruck.
36. Küchenmonitor (KDS) – Übersicht statt Chaos
Ein Problem, das wir in vielen Betrieben sehen: Bestellungen laufen über Papierbons, gehen verloren, werden falsch gelesen oder liegen irgendwo herum. Das wird besonders kritisch in größeren Restaurants, wo viele Bestellungen parallel laufen und der Koch mehrere Tickets gleichzeitig im Blick behalten muss.
Genau hier hilft ein Küchenmonitor-System. Alle Bestellungen werden zentral auf einem Bildschirm angezeigt – sowohl in der Küche als auch an der Theke. Jeder sieht sofort, was offen ist, was gerade zubereitet wird und was schon fertig ist.
Der Vorteil ist einfach: Sie sehen alles auf einen Blick. Man sieht nicht nur die Bestellung, sondern auch, wie lange der Gast bereits wartet und wie lange die Zubereitung dauert. Dadurch lassen sich Engpässe schnell erkennen und Abläufe gezielt verbessern.
Die Bedienung ist einfach und übersichtlich, sodass das System ohne große Einarbeitung funktioniert. Gleichzeitig kann es an den jeweiligen Betrieb angepasst werden – egal ob Imbiss, Restaurant oder Café.
Am Ende sorgt ein Küchenmonitor vor allem für eines: weniger Chaos, mehr Kontrolle und deutlich strukturiertere Abläufe.
37. Multimedia-Terminals am Tisch – mehr spontane Bestellungen
Eine einfache Idee, die für Imbisse nützlich ist: kleine Multimedia-Terminals direkt auf den Tischen.
Der Effekt ist klar. Während der Gast isst, sieht er Bilder, Angebote oder Empfehlungen – ohne Druck, einfach als Erinnerung. Genau in diesem Moment entstehen spontane Entscheidungen: noch ein Getränk, ein Dessert oder eine Kleinigkeit zusätzlich.
In der Praxis führt das regelmäßig zu zusätzlichen Bestellungen, einfach weil der Kunde es sieht. Und am Ende summieren sich genau diese kleinen Entscheidungen zu zusätzlichem Umsatz.
38. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 9. Der Gutschein ohne Rechnung
Gutscheine können für ein Geschäft auch ein Risiko sein, wenn ihr Verkauf nicht sauber kontrolliert wird.
Unser Kunde bekommt eine E-Mail von einem Kunden. Er hat einen Gutschein gekauft und braucht jetzt eine Kopie der Rechnung.
Der Inhaber schaut in die Kasse. Es gibt ein Foto vom Gutschein. Aber keine Buchung. Keine Rechnung. Keinen Umsatz.
Der Gutschein wurde zwar ausgestellt, aber nie in der Kasse verbucht. Der Kunde hat bezahlt. Das Geld ist jedoch nie im System angekommen. Es ist nicht im regulären Kassenprozess angekommen.
Lösung
Gutscheine immer über die Kasse verkaufen.
Gutscheine professionell drucken lassen (z. B. in einer Druckerei) und durchnummerieren, damit jeder ausgegebene Gutschein nachvollziehbar ist.
Mitarbeiter dürfen Gutscheine nur aus dem offiziellen Gutscheinblock ausgeben.
Anzahl der verkauften Gutscheine regelmäßig mit dem tatsächlichen Geldeingang abgleichen.
Gutscheine sind im Grunde Bargeld im Voraus. Wer sie nicht kontrolliert, verliert schnell den Überblick – und manchmal auch das Geld.
Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, wie sich Ihr Geschäft entwickelt, gibt es eine einfache Lösung: Miete.
Gerade am Anfang oder bei neuen Konzepten nimmt das enorm Druck raus. Mit einer Mietkasse müssen Sie sich nicht sofort festlegen und haben keine Sorgen mit Garantie, Updates oder Technik – alles ist bereits abgedeckt. Der Support läuft im Hintergrund, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.
Ein weiterer Vorteil: Alle Mietraten sind ganz normale Betriebsausgaben.
In der Praxis nutzen viele Betriebe das gezielt. Zum Beispiel für die Terrassensaison zusätzliche Handhelds mieten oder ein Selbstbedienungsterminal für ein paar Monate testen. So sehen Sie direkt im Alltag, ob es wirklich Entlastung bringt und ob sich die Investition lohnt.
Das ist kein „Kostenpunkt“, sondern ein Test unter realen Bedingungen – mit überschaubarem Risiko und ohne große Vorabentscheidung.
40. Finanzamt-Fälle aus der Praxis. Fall 4 – Das Shampoo
Ein kleineres Hotel in Nürnberg. Auf den ersten Blick lief alles normal. Ruhiger Betrieb, keine Auffälligkeiten.
Dann kam die Prüfung. Wie immer wurde nicht nur die Kasse angeschaut, sondern auch die Einkaufsunterlagen über einen längeren Zeitraum.
Und genau dort ist der Inhaber aufgefallen. Es ging um die kleinen Einweg-Packungen – Duschgel und Shampoo. Die eingekaufte Menge passte einfach nicht zur Anzahl der gemeldeten Gäste. Es war deutlich mehr verbraucht, als es laut Zahlen hätte sein dürfen.
Ab diesem Punkt war klar: Die Zahlen stimmen nicht. Wie es weiterging, kann man sich vorstellen. Das Hotel gibt es heute nicht mehr.
Fazit
Ich wiederhole es immer wieder: Der Versuch, das Finanzamt zu täuschen, ist die teuerste Fehlentscheidung, die wir bei unseren Kunden sehen.
Das funktioniert nur so lange, wie das Finanzamt nicht genau hinschaut. Aber irgendwann kommt dieser Moment.
Der richtige Weg ist ein anderer: Effizienz im Betrieb, klare Abläufe, gute Ideen im Marketing und vor allem zufriedene Gäste, die wiederkommen. Dort entsteht Geld.
41. Kleine Details bleiben im Kopf
Wer seine Kunden beeindrucken möchte, braucht keine großen Investitionen – oft reichen kleine, ungewöhnliche Ideen.
Wir sehen es immer wieder: Eine einfache Kleinigkeit, ein besonderes Detail – und genau das bleibt dem Kunden im Gedächtnis.
Es geht nicht darum, alles neu zu erfinden. Es reicht, etwas anders zu machen als die Konkurrenz. Stellen Sie sich einfach die Frage:Was bleibt bei meinem Kunden im Kopf?
42. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 10 – “Die Bestellung ohne Saldo”
Ein Restaurant arbeitet mit mobilen Kassenterminals.
Der Kellner nimmt die Bestellung des Gastes ganz normal am Terminal auf und zeigt die bestellten Artikel dem Koch, damit das Essen vorbereitet werden kann. Der entscheidende Schritt fehlt jedoch: Der Kellner drückt nicht die Taste „Saldo“.
Danach storniert er die komplette Bestellung im System.
Das Essen wird trotzdem serviert und der Gast bezahlt ganz normal. Im Kassensystem existiert diese Bestellung jedoch nicht mehr. Das Geld wird anschließend zwischen Kellner und Koch aufgeteilt.
Für den Inhaber sieht im System alles korrekt aus. In Wirklichkeit fehlt jedoch ein Teil des Umsatzes.
Lösung
Die wichtigste Maßnahme ist eine klare Kontrolle der Mitarbeiterrechte im Kassensystem. Die Funktion Sofort-Storno sollte für manche Mitarbeiter deaktiviert werden.
Zusätzlich sollte der Inhaber regelmäßig die Storno-Listen prüfen und bei auffälligen Buchungen immer den Stornogrund kontrollieren.
Viele solcher Tricks funktionieren nur dann, wenn Bestellungen problemlos gelöscht werden können. Klare Rechte im System und regelmäßige Kontrolle machen solche Manipulationen deutlich schwieriger.
43. EC-Zahlungen – unnötige Gebühren vermeiden
Viele wissen: Für jede EC-Zahlung fallen Gebühren beim Zahlungsanbieter an. Was oft vergessen wird: Auch die Bank berechnet Gebühren für eingehende Buchungen.
Das Problem entsteht vor allem bei vielen kleinen Zahlungen. Je mehr einzelne Transaktionen auf dem Konto eingehen, desto mehr summieren sich die Kosten im Hintergrund.
Die Lösung ist einfach: sogenanntes Cash-Pooling.
Dabei werden nicht alle Zahlungen einzeln verbucht, sondern gesammelt. Sie erhalten dann zum Beispiel einmal täglich oder einmal pro Woche eine Gesamtauszahlung statt vieler kleiner Beträge. Für die Bank ist es dann nur eine Buchung statt vieler einzelner.
Nach meinen Berechnungen für mein eigenes Firmenkonto könnten sich die gesamten Gebühren durch Cash-Pooling um etwa 30–50 % reduzieren. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt jedoch von Ihrer Bank und Ihrem Zahlungsanbieter Vertrag ab.
Das ist ein Detail, das viele übersehen. Aber genau solche Dinge machen am Ende einen Unterschied im Ergebnis.
44. Selbstbedienungsterminal – weniger Personal, mehr Umsatz
In vielen Imbissen sieht man jeden Tag das gleiche Bild: lange Warteschlangen und gestresste Mitarbeiter.
Ein Selbstbedienungsterminal kann genau hier helfen. Der Kunde bestellt selbst – schnell, ohne Warten und ohne Druck. Und für Sie wird der Arbeitsalltag oft deutlich entspannter.
Vorteile im Alltag:
Das Terminal kann rund um die Uhr eingesetzt werden.
Es entlastet Ihr Personal – besonders zu Stoßzeiten.
Es arbeitet auch dann zuverlässig, wenn viel Betrieb ist.
Es verkürzt Warteschlangen und beschleunigt den Bestellablauf.
Es spart Platz im Kassenbereich.Ein Punkt wird oft unterschätzt: Viele Betriebe berichten, dass Kunden am Terminal häufiger noch ein Getränk, eine Beilage oder ein Dessert dazubestellen. Ohne Zeitdruck und ohne wartende Gäste im Rücken bestellen viele entspannter.Deshalb setzen große Restaurantketten seit Jahren auf Selbstbedienungsterminals. Heute profitieren davon auch viele kleinere Betriebe.Das Ergebnis im Alltag: weniger Wartezeit, weniger Stress für das Team und ein effizienterer Ablauf.
45. Werbung auf dem Kassenbon – warum nicht gemeinsam?
Eine einfache Idee aus der Praxis: Nutzen Sie den Kassenbon nicht nur für sich, sondern gemeinsam mit Nachbarn.
Viele Betriebe drucken heute nur ihr Logo oder einen Standardsatz. Dabei hat jeder Kunde den Bon in der Hand – das ist maximale Aufmerksamkeit. Warum also nicht mit benachbarten Geschäften zusammenarbeiten?
Zum Beispiel:
Der Dönerladen wirbt für den Friseur nebenan.
Der Friseur für das Café gegenüber.
Das Café für den Kiosk um die Ecke.
So entsteht ein kleines Netzwerk, in dem sich alle gegenseitig Kunden schicken.
Für Sie kostet das fast nichts. Aber die Wirkung kann spürbar sein – neue Kunden, die sonst nie auf Sie aufmerksam geworden wären.
Kleine Idee. Großer Hebel.
46. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 11 – Wenn alle Administrator sind
Ein Restaurant arbeitet mit einem Netzwerk-Kassensystem und mehreren Bestellterminals. Der Inhaber ruft an: „Artikel verschwinden ständig von den Tischen. Die Bestellung wird aufgenommen, aber auf der Rechnung fehlen plötzlich Positionen.“
Unsere Programmierer prüfen das System. Dabei stellt sich schnell heraus: Alle Mitarbeiter arbeiten auf allen Geräten mit dem gleichen Administrator-Passwort. Jeder hat also volle Rechte. In den Auswertungen sehen wir noch etwas Auffälliges: 40 % aller Artikel wurden storniert, bevor die Rechnung gedruckt wurde.
Wer genau das gemacht hat, lässt sich nicht mehr feststellen. Wenn alle mit dem gleichen Passwort arbeiten, gibt es keine Nachvollziehbarkeit.
Lösung
Der Inhaber hat das System neu organisiert:
Jeder Mitarbeiter bekam sein eigenes Passwort.
Administratorrechte wurden entfernt.
Sofort-Storno wurde für normale Mitarbeiter deaktiviert.
Danach trat das Problem nicht mehr auf. Ein Kassensystem kann viel aufzeichnen. Aber nur, wenn klar ist, wer was gemacht hat.
47. Ein unklarer Fokus schreckt Kunden ab
Wir sehen oft Speisekarten, auf denen alles gleichzeitig angeboten wird: Tsatsiki, Sushi und Schaschlik.
Das Problem: Der Kunde versteht nicht, wofür das Restaurant steht. Ein klares Konzept verkauft. Ein gemischtes Konzept verwirrt.
Wenn der Gast nicht sofort versteht, was Ihre Stärke ist, bleibt nichts im Kopf – und er kommt nicht wieder.
48. Handheld mit Bondrucker – weniger Laufwege, schneller Service
Wenn Ihre Kunden im Restaurant häufig eine Papierrechnung brauchen, lohnt sich ein Detail, das im Alltag viel Zeit spart: Bestellterminals mit integriertem Bondrucker.
Der Kellner nimmt die Bestellung direkt am Tisch auf und kann die Rechnung sofort ausdrucken – ohne zurück zur Kasse zu laufen. Gerade zu Stoßzeiten macht das einen spürbaren Unterschied. Weniger Wege, weniger Wartezeit für den Gast und ein deutlich flüssigerer Ablauf im Service.
Klingt nach einer Kleinigkeit, aber genau solche Details entscheiden im Alltag über Geschwindigkeit und Effizienz.
49. Digitale Preisliste per QR-Code – immer aktuell ohne Aufwand
Eine digitale Preisliste per QR-Code ist eine einfache Möglichkeit, Papier zu sparen und gleichzeitig flexibler zu arbeiten. Der Gast scannt den QR-Code und sieht direkt die aktuelle Speisekarte auf seinem Handy – ohne Warten und ohne Nachfragen.
Besonders praktisch ist die Aktualisierung. Bei unseren Kassensystemen ändern Sie Preise oder Artikel direkt in der Kasse. Mit wenigen Klicks kann die neue Preisliste anschließend online aktualisiert werden.
Der technische Aufwand ist dabei gering. In den meisten Fällen sind keine Programmierkenntnisse oder eigene Webseiten notwendig.
Das Ergebnis: Ihre Speisekarte bleibt leicht aktuell zu halten, Sie sparen Zeit im Alltag und vermeiden typische Fehler durch veraltete Preise.
50. Finanzamt-Fälle aus der Praxis. Fall 5 – Das Netzwerk
Ein Fall von einem Partner. Mehrere Geräte im Einsatz. Ein Teil offiziell, ein Teil nicht.
Bei der Prüfung geht der Prüfer einen Schritt weiter. Er schaut sich nicht nur die Kasse an, sondern auch den Router. Und zusätzlich die Drucker-Logs. Er kann genau nachvollziehen, welches Gerät wann und auf welchen Drucker gedruckt hat.
Und dann kommt die nächste Aufforderung:
„Zeigen Sie bitte alle diese Geräte.“
Und genau da wird es unangenehm.
Fazit
Wie ich schon gesagt habe: Das Finanzamt kennt die Tricks von Millionen Betrieben. Auch die „neuen“ Ideen haben sie in der Praxis schon oft gesehen.
Es lohnt sich nicht, damit zu spielen.
Der richtige Weg ist einfach: ein System, klare Abläufe und alles sauber im Griff.
51. Notdienst-Vertrag – wenn Technik nicht warten kann
Technik läuft meist stabil. Aber wenn etwas schiefgeht, passiert es manchmal genau dann, wenn der Laden voll ist – am Abend, am Wochenende oder an Feiertagen.
Die Frage ist dann nicht, ob es ein Problem gibt, sondern wie schnell sich jemand darum kümmert.
Eine einfache Lösung, die viele unserer Kunden nutzen, ist ein Notdienst-Vertrag. Damit erreichen Sie unsere Techniker auch außerhalb unserer regulären Arbeitszeiten – an sieben Tagen in der Woche.
Sie müssen nicht bis zum nächsten Werktag warten. Je nach Art des Problems und der Verfügbarkeit kümmern wir uns so schnell wie möglich darum.
Der Aufwand dafür ist überschaubar. Im Ernstfall bedeutet das oft: weniger Ausfallzeit, weniger Stress und deutlich mehr Sicherheit im Betrieb.
52. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 12 – Die Umbuchung auf einen anderen Tisch
Das haben wir von unserem Kunden gehört.
Sein Kellner nimmt kleine Bestellungen auf – zum Beispiel Getränke oder ein Dessert. Der Gast bezahlt bar. Eine Rechnung wird jedoch nicht gedruckt. Stattdessen werden die Artikel später auf einen anderen Tisch mit einer großeren Bestellung umgebucht. Oft auf einen Tisch mit Stammkunden, zum Beispiel Firmen oder größere Gruppen.
Für das Restaurant stimmt der Umsatz am Ende sogar. Das Geld kommt in die Kasse. Aber für die Gäste am anderen Tisch stimmt die Rechnung nicht mehr. Sie zahlen plötzlich Positionen, die sie gar nicht bestellt haben.
Der Schaden entsteht nicht beim Umsatz – sondern bei der Kundenzufriedenheit.
Lösung
Die Funktion „Tisch umbuchen“ sollte nicht für alle Mitarbeiter aktiviert werden. Nur autorisierte Personen sollten diese Funktion nutzen dürfen.
Wenn Umbuchungen frei möglich sind, entstehen schnell Manipulationen – und am Ende verliert das Restaurant das Wichtigste: das Vertrauen der Gäste.
53. QR-Code für Google-Bewertungen auf dem Bon
Eine einfache Idee, die viele unterschätzen: Drucken Sie einen QR-Code für Google-Bewertungen direkt auf den Kassenbon.
Der Kunde hat den Bon in der Hand und kann mit einem Scan sofort eine Bewertung abgeben. Ohne Suche, ohne Aufwand. Genau in diesem Moment ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass der Kunde reagiert.
Das kostet nichts, bringt aber kontinuierlich neue Bewertungen – und damit mehr Vertrauen für neue Kunden.
54. DATEV-Schnittstelle – weniger Aufwand mit dem Steuerberater
Viele Betriebe arbeiten noch so: Der Z-Abschluss wird ausgedruckt oder als Datei gespeichert und anschließend manuell an den Steuerberater weitergegeben. Das kostet Zeit und ist oft mit zusätzlichem Aufwand verbunden.
Mit einer DATEV-Schnittstelle wird dieser Ablauf deutlich einfacher. Sie übertragen Ihre Kassendaten mit wenigen Klicks direkt online an Ihren Steuerberater.
Je nach Arbeitsweise Ihres Steuerberaters und Ihrer internen Abläufe kann das den Aufwand auf beiden Seiten reduzieren.
Gleichzeitig sinkt das Risiko von Übertragungsfehlern, weil die Daten digital und strukturiert übergeben werden.
55. Extra mobiles Bestellterminal – flexibel in Stoßzeiten
Ein einfacher Trick für Imbisse: Nutzen Sie ein zusätzliches mobiles Bestellterminal auf dem Smartphone. In Stoßzeiten können Sie parallel arbeiten – ein Mitarbeiter kassiert an der Hauptkasse, während ein weiterer Mitarbeiter die Bestellungen direkt über das Handy aufnimmt. So können Sie Kunden draußen oder in der Warteschlange bedienen, ohne dass sich alles an einem Punkt staut.
Das Ergebnis: weniger Wartezeit, mehr Durchsatz und mehr Umsatz in den wichtigsten Stunden.
56. Robuste Bestellterminals – weniger Ausfälle im Alltag
Ein Problem, das wir immer wieder sehen: Bestellterminals fallen runter. Im Stress, in der Bewegung, im Alltag. Und jedes Mal bedeutet das: Schaden, Ausfall, Kosten. Deshalb lohnt es sich, direkt auf robuste Geräte zu setzen.
Bestellterminals mit Stoßschutz sind genau für diesen Einsatz gemacht. Sie sind leicht, handlich und gleichzeitig widerstandsfähig. Das Gehäuse schützt vor Stößen, Staub und auch vor Wasser.
In der Praxis macht das einen großen Unterschied. Weniger Defekte, weniger Ausfallzeiten und deutlich weniger Stress im Betrieb.
Das ist kein Extra. Das ist ein Werkzeug für den Alltag in der Gastronomie.
57. Pager-System – mehr Zeit beim Gast, weniger Wege
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Der Kellner sollte möglichst im Gastraum bleiben und nicht ständig zwischen Küche und Tischen hin und her laufen. Das Problem ist klar: Woher weiß der Kellner, dass die Bestellung fertig ist?
Eine einfache Lösung ist ein Pager-System. Die Küche signalisiert per Knopfdruck, dass ein Gericht abholbereit ist. Der Kellner bekommt eine diskrete Benachrichtigung, zum Beispiel über Vibration, und kann gezielt reagieren.
Das Ergebnis ist sofort spürbar: weniger unnötige Wege, schnellerer Service und mehr Zeit beim Gast. Und genau diese Zeit im Gastraum führt am Ende zu mehr Bestellungen und besserem Service.
58. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 13 – Der eigene Salat
Ein Kollege aus unserem Team hat mit einem Mitarbeiter aus einem kleinen Imbiss gesprochen. Dabei hat er ganz offen erzählt, wie er arbeitet, wenn er alleine im Laden ist.
Er bringt eigenes Gemüse mit, bereitet daraus Salate zu und verkauft sie an die Kunden. Eine Buchung in der Kasse gibt es nicht. Eine Rechnung gibt es nicht. Der Kunde zahlt bar – und das Geld landet nicht im regulären Kassenprozess.
Für den Inhaber ist im System alles sauber. Die Verkäufe haben offiziell nie stattgefunden.
Lösung
Videoüberwachung kann nur in bestimmten Fällen helfen und muss rechtlich sauber umgesetzt werden. Sie dient nicht der dauerhaften Mitarbeiterkontrolle, sondern darf nur zweckgebunden und verhältnismäßig eingesetzt werden.
Viele Probleme entstehen dort, wo niemand hinschaut. Wenn Prozesse sichtbar und klar geregelt sind, entstehen viele Probleme gar nicht erst.
Hinweis: das muss aber rechtlich sauber umgesetzt werden: offen, zweckgebunden, verhältnismäßig und mit klaren Hinweisen für Mitarbeiter und Kunden. Eine dauerhafte Leistungs- oder Verhaltenskontrolle der Mitarbeiter ist nicht zulässig. Im Zweifel sollte die Umsetzung vorher rechtlich geprüft werden.
59. TSE nicht vergessen – sonst wird es teuer
Es klingt erstaunlich, aber bis heute vergessen einige Geschäftsinhaber ein grundlegendes Thema: die TSE und die Anmeldung beim Finanzamt.
Das Problem zeigt sich erst bei einer Prüfung. Und in diesem Moment wird es teuer. Wichtig zu verstehen: Die Verantwortung liegt immer beim Inhaber. Nicht beim Mitarbeiter. Nicht beim Anbieter. Nicht beim Steuerberater.
Deshalb sollte man das Thema von Anfang an sauber lösen: TSE korrekt einsetzen, Zugriff einschränken und die Anmeldung beim Finanzamt nicht vergessen.
Das ist kein Detail. Das ist Pflicht.
60. Telegram-Bot für Stornos – Kontrolle in Echtzeit
Ein häufiger Punkt in vielen Betrieben: Sofort-Stornos werden gemacht, und der Inhaber erfährt es erst später oder gar nicht.
Genau dafür haben wir eine einfache Lösung: ein Storno-Meldesystem. Sobald ein Sofort-Storno ausgeführt wird, kann der Inhaber eine Nachricht erhalten. So kann er schneller reagieren und Stornos bei Bedarf prüfen oder freigeben.
Das verändert den Umgang mit Stornos komplett. Das Team weiß, dass Stornos nachvollziehbar sind, und der Inhaber behält die Kontrolle.
Keine nachträgliche Kontrolle, kein Rätselraten. Sondern klare Transparenz im laufenden Betrieb.
Hinweis: Diese Funktion dient der Kassensicherheit. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter deshalb vorab über ihren Einsatz.
61. Mehrsprachiges Interface auf Handhelds – weniger Fehler, schnellere Arbeit
Ein Punkt, der im Alltag oft unterschätzt wird: Sprache. Nicht jeder Mitarbeiter spricht perfekt Deutsch. Deshalb bieten wir auf unseren mobilen Bestellterminals ein mehrsprachiges Interface an. Die Software ist nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Türkisch, Russisch und Griechisch verfügbar.
Der Vorteil ist einfach: Jeder Mitarbeiter kann in der Sprache arbeiten, die für ihn am verständlichsten ist. Das macht die Bedienung schneller und sicherer. Die Sprache lässt sich direkt auf dem Gerät umstellen – je nach Bedarf. Und wenn weitere Sprachen benötigt werden, können wir diese ebenfalls integrieren.
Das Ergebnis: weniger Fehler, schnellere Abläufe und ein entspannterer Arbeitsalltag für das Team.
62. Kundenruf-Display – weniger Chaos, mehr Übersicht
Ein einfaches, aber sehr effektives System für Imbisse: ein Kundenruf-Display.
Darauf sehen Ihre Kunden direkt, welche Bestellungen noch in Vorbereitung sind und welche bereits fertig zur Abholung bereitstehen. Der große Vorteil: Die Gäste müssen nicht mehr ständig vorne stehen und warten. Gerade bei viel Betrieb sorgt das für deutlich mehr Ruhe und Struktur. Jeder kann seinen Bestellstatus auch aus der Entfernung sehen.
Nebenbei lässt sich das Display auch für Werbung nutzen – zum Beispiel für Angebote, Aktionen oder Empfehlungen.
Am Ende bedeutet das: weniger Chaos im Verkaufsbereich, zufriedene Kunden und extra spontane Bestellungen.
63. Automatisierung entscheidet – nicht die Küche
Ich war auf einer Business-Konferenz in Berlin. Gutes Hotel, alles organisiert. In der Pause gehe ich ins Restaurant und bestelle einen einfachen Salat. Ich warte. 10 Minuten. 15 Minuten. 20 Minuten. Die Pause ist fast vorbei.
Ich frage nach:
– Wo bleibt meine Bestellung?
– Wir bereiten sie vor.
– Ein Salat dauert keine 20 Minuten.
– Wir haben heute nur zwei Köche.
Und genau hier liegt das Problem. Event mit hunderten Gästen – und das hat einfach keiner vorher geplant. Wie viele Gäste kommen? Wann ist Stoßzeit? Wie viele Bestellungen entstehen gleichzeitig?
Das kann man heute alles vorher sehen und einplanen.
Die Lösung ist einfach. Man kann solche Dinge heute sogar mit einfachen Tools wie ChatGPT durchgehen: Gästezahl, Stoßzeiten, Personalbedarf – in wenigen Minuten hat man einen klaren Plan.
Am Ende ist es kein Küchenproblem. Es ist ein Planungsproblem.
Und genau das entscheidet: Läuft der Betrieb sauber – oder wartet der Gast 20 Minuten auf einen Salat.
64. Praxisfall aus dem Kassenalltag. Fall 14 – Bestellungen „aus dem Nichts“
Ein Kunde meldet sich mit einem ungewöhnlichen Problem. Seine Kasse sei angeblich „verrückt geworden“. Auf den Tischen erscheinen Bestellungen, die laut Personal gar nicht aufgenommen wurden.
Unsere Techniker prüfen das System und finden schnell die Ursache.
Am Abend hatten die Mitarbeiter die Hauptkasse einfach ausgeschaltet und nur mit den mobilen Bestellterminals weitergearbeitet. Die Bestellungen wurden zwar aufgenommen, aber nicht sofort im System erfasst. Erst am nächsten Tag, nachdem die Hauptkasse wieder eingeschaltet wurde, wurden die Bestellungen nachträglich eingebucht.
Für den Inhaber sah es so aus, als würden plötzlich alte oder falsche Bestellungen im System erscheinen. In Wirklichkeit wurden sie nur verspätet in das System übernommen.
Lösung
Die Hauptkasse darf nicht von Mitarbeitern ausgeschaltet werden.
Nur autorisierte Personen sollten Zugriff auf die Systemsteuerung haben.
Grundsätzlich gilt: Wenn sich eine Kasse „seltsam“ verhält, sollte immer geprüft werden, ob es ein Softwareproblem, ein Verbindungsproblem oder ein Bedienproblem ist. Auffällige Vorgänge sollten deshalb immer genau überprüft werden.
65. API-Schnittstelle – wenn Standard nicht reicht
Ein weiterer Vorteil moderner Kassensysteme: die API. Das bedeutet ganz einfach: Die Kasse kann mit anderen Systemen verbunden und über eigene Skripte erweitert werden. Wenn Sie spezielle Abläufe haben, kann man die Kasse anpassen.
Mit etwas Programmiererfahrung können externe Entwickler über die API eigene Lösungen bauen, Daten austauschen oder bestimmte Prozesse automatisieren.
Kurz gesagt: Die Kasse ist nicht nur ein fertiges System, sondern kann bei Bedarf sehr flexibel an den eigenen Betrieb angepasst werden.
66. Tischreservierung im Kassensystem – weniger Chaos bei Reservierungen
Ein Punkt, der in vielen Betrieben unterschätzt wird: Reservierungen. Oft laufen sie über Telefon und Zettel. Am Ende weiß keiner genau, welcher Tisch wann frei ist. Es kommt zu Doppelbuchungen oder Gäste stehen da und müssen warten.
Mit einer integrierten Tischreservierung in der Kasse haben Sie alles an einem Ort. Sie sehen direkt im Tischplan, welcher Tisch zu welcher Zeit reserviert ist.
Wenn das Ganze zusätzlich mit dem Google Kalender verbunden ist, haben Sie die Reservierungen auch von überall im Blick. Änderungen werden zentral gepflegt und sind sofort sichtbar.
Das spart Zeit, vermeidet Fehler und sorgt dafür, dass Reservierungen sauber eingehalten werden.
67. Partnerprogramm – empfehlen und profitieren
Viele unserer Kunden kennen andere Unternehmer aus der gleichen Branche: Freunde, Kollegen oder Geschäftspartner. Genau daraus entsteht eine einfache Möglichkeit für beide Seiten: unser Partnerprogramm.
Wenn Sie uns weiterempfehlen und daraus ein Auftrag entsteht, erhalten Sie eine Provision. Ohne zusätzlichen Aufwand – einfach durch eine Empfehlung.
Wir bauen dieses Netzwerk aktiv aus, weil gute Empfehlungen für alle Beteiligten funktionieren: Der neue Kunde bekommt eine bewährte Lösung, und Sie profitieren davon.
Falls Sie uns öffentlich weiterempfehlen und dafür eine Provision erhalten, sollte dies entsprechend transparent gemacht werden.
Wenn Sie Interesse haben, sprechen Sie einfach mit unserem Vertrieb. Wir erklären Ihnen gerne die konkreten Konditionen.
68. Klare Ziele im Team – ein Punkt, den viele unterschätzen
Ein Punkt, den wir in vielen kleinen Betrieben in Deutschland sehen: Die Mitarbeiter kennen die Ziele des Unternehmens nicht. Sie kommen zur Arbeit, machen ihre Aufgaben – aber wissen nicht, wohin sich der Betrieb eigentlich entwickeln soll. Das Problem daran: Jeder arbeitet für sich.
Sobald die Ziele klar kommuniziert sind, verändert sich das sofort. Mitarbeiter verstehen, warum sie etwas tun. Sie denken mit, bringen eigene Ideen ein und unterstützen sich gegenseitig. In der Praxis sieht man das deutlich: Der eine hat eine Idee für Marketing, der andere erkennt ein Problem im Ablauf, ein dritter schlägt Verbesserungen im Produkt vor. Plötzlich arbeitet nicht mehr nur der Inhaber am Unternehmen – sondern das ganze Team.
Deshalb sollte man diesen Punkt nicht unterschätzen: Klare Ziele und deren Kommunikation an jeden einzelnen Mitarbeiter.
Das kostet nichts. Aber es verändert den ganzen Betrieb.
Abschluss
Wenn Sie bis hier gelesen haben, dann wissen Sie:
Es sind oft nicht die großen Investitionen, die den Unterschied machen. Sondern viele kleine Dinge im Alltag.
Genau darauf kommt es an: Abläufe verbessern, Fehler reduzieren und den Überblick behalten.
Fangen Sie einfach an. Ein Punkt nach dem anderen.
Und wenn Sie Unterstützung brauchen – melden Sie sich.
Kontakt
Dimitry Bobin
BlitzKasse – Seit 2008 für Gastronomie und Handel da
Dieses Dokument ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Die genannten Beispiele dienen der praktischen Orientierung. Steuerliche, arbeitsrechtliche und datenschutzrechtliche Fragen sollten im Einzelfall mit Steuerberater, Rechtsanwalt oder Datenschutzbeauftragtem abgestimmt werden.
Jetzt noch zum alten Lizenzpreis sichern – BlitzKasse Preisanpassung ab 01.09.2026
Moderne Kassensoftware ist heute weit mehr als ein einfaches Programm zum Verkaufen und Bon-Drucken.
Eine professionelle Kassenlösung muss TSE, GoBD, DSFinV-K, Kassenmeldung, Kassenbuch,
Geräteanbindungen, Benutzerrechte, Lizenzverwaltung, Sicherheit, Supportprozesse und branchenspezifische
Abläufe zuverlässig unterstützen.
BlitzKasse wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert und an neue technische sowie gesetzliche
Anforderungen angepasst. Gleichzeitig investieren wir aktuell in neue Strukturen wie Kundenportal 2.0, eine modernisierte Lizenzverwaltung, bessere Sicherheitsprozesse,
optionale Monatsmodelle und die Vorbereitung auf kommende Anforderungen wie CRA 2027 und neue TSE-Generationen.
Verkaufsaktion bis 31.08.2026
Jetzt noch zum alten Lizenzpreis sichern:
Bis zum 31.08.2026 können Kunden ihre BlitzKasse Softwarelizenz noch zum bisherigen
Lizenzpreis erwerben. Ab dem 01.09.2026 erhöhen sich die Lizenzpreise um 100,00 €.
Warum erfolgt die Preisanpassung?
Die Preisanpassung ist eine notwendige Anpassung an den deutlich gewachsenen Funktionsumfang,
den höheren Entwicklungsaufwand und die gestiegenen Anforderungen an moderne Kassensysteme.
Kassensoftware muss heute stabil, rechtssicher, nachvollziehbar, wartbar und technisch zuverlässig sein.
Früher bestand eine Registrierkasse im Wesentlichen aus Verkauf, Zahlung und Bon. Heute sind viele
weitere Bereiche wichtig: TSE-Signatur, steuerliche Exporte, Benutzerverwaltung, Netzwerkbetrieb,
Zahlungsarten, Gerätetreiber, Rechteverwaltung, Support, Updates, Sicherheitsprozesse und Dokumentation.
TSE, TSE 2.0 und neue Anforderungen an Kassensysteme
Die technische Sicherheitseinrichtung bleibt ein zentraler Bestandteil moderner Kassensysteme.
TSE-Anbindung, TSE-Kompatibilität, TSE-Export, Fehlerbehandlung und die Unterstützung neuer
TSE-Generationen verursachen laufenden Entwicklungs- und Testaufwand.
Deshalb richten wir BlitzKasse technisch stärker auf aktuelle und kommende Anforderungen rund um TSE 2.0, neue TSE-Komponenten und stabile Fiskalisierungsprozesse aus.
Für Kunden bedeutet das mehr Zukunftssicherheit und eine bessere technische Grundlage für den
langfristigen Einsatz der Kassensoftware.
CRA 2027: Sicherheit wird bei Kassensoftware noch wichtiger
Mit dem EU Cyber Resilience Act steigen die Anforderungen an digitale Produkte. Kassensysteme und
Kassensoftware sind dabei besonders sensibel, weil sie mit Verkaufsdaten, Unternehmensdaten,
Kundendaten, Zahlungsabläufen, lokalen Netzwerken und steuerlich relevanten Informationen arbeiten.
Deshalb investieren wir in bessere Sicherheitsstrukturen, Lizenzkontrolle, klare Updateprozesse,
Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und eine modernere technische Verwaltung. Das betrifft nicht nur
neue Kunden, sondern auch bestehende Systeme und langfristige Kundenbetreuung.
Sicherheit, Kontrolle und Übersichtlichkeit
Unser Ziel ist eine Kassensoftware, die nicht nur verkauft, sondern auch besser verwaltet werden kann:
sicherer, übersichtlicher, schneller und klarer nachvollziehbar.
Ein wichtiger Baustein der Weiterentwicklung ist unser neues Kundenportal 2.0.
Dieses Portal soll Kunden, Stammkunden, Händler und Partner künftig deutlich besser unterstützen.
Im Mittelpunkt stehen Übersicht, Sicherheit, Verwaltung und eine einfachere Kommunikation zwischen
Kunde, Händler und Support. Kunden sollen ihre Lizenzen, Zahlungen, Geräteinformationen und wichtige
Supportdaten besser nachvollziehen können.
Zuordnung von Lizenzen zu Geräten, Standorten oder Kundenprojekten
einfachere Lizenzübertragung bei Rechnerwechsel oder Systemtausch
bessere Kontrolle über aktive, geplante und abgelaufene Lizenzen
Zahlungsübersicht und einfachere Zahlungsabwicklung
Vorbereitung von PayPal-Zahlungen für Softwarelizenzen
bessere Support- und Kundenkommunikation
mehr Übersicht für Händler und Wiederverkäufer
bessere Nachvollziehbarkeit im Sinne sauberer GoBD-Prozesse
Neue Lizenzverwaltung: Kauf-Lizenz bleibt, Monatsmodell kommt dazu
Wir möchten unseren Kunden mehr Flexibilität bieten. Deshalb bleibt die klassische Kauf-Lizenz weiterhin erhalten. Kunden, die BlitzKasse einmalig kaufen möchten,
sollen diese Möglichkeit weiterhin behalten.
Zusätzlich bereiten wir ein optionales monatliches Lizenzmodell vor. Dieses Modell richtet sich an Kunden,
die keine hohe Einmalzahlung wünschen oder ihre Kosten monatlich planen möchten.
Wichtig dabei: Das monatliche Modell soll flexibel bleiben. Eine Kündigung soll zum Ende des bereits
bezahlten Zeitraums möglich sein, zum Beispiel zum Monatsende bei monatlicher Zahlung.
Kauf oder monatlich – der Kunde entscheidet
BlitzKasse bleibt als Kauf-Lizenz verfügbar. Zusätzlich wird ein flexibles Monatsmodell vorbereitet.
Damit können Kunden selbst entscheiden, ob sie einmalig kaufen oder monatlich zahlen möchten.
PayPal-Zahlung für Lizenzen
Auch die Zahlungsabwicklung soll einfacher werden. Deshalb planen wir, Lizenzzahlungen künftig
komfortabler abzubilden, unter anderem mit der Möglichkeit zur Zahlung per PayPal.
Gerade bei Lizenzkäufen, Erweiterungen, Upgrades oder kurzfristigen Aktivierungen kann eine schnelle
Zahlungsabwicklung wichtig sein. Das neue System soll diesen Prozess vereinfachen und beschleunigen.
Mehr Kontrolle durch Lizenzbindung und Lizenzübertragung
Eine moderne Lizenzverwaltung muss nicht nur verkaufen, sondern auch kontrollieren und absichern.
Deshalb arbeiten wir an einer besseren Lizenzbindung, klareren Lizenzzuordnung und einfacheren
Möglichkeiten zur Lizenzübertragung.
Das ist besonders wichtig bei Rechnerwechsel, defekter Hardware, neuen Arbeitsplätzen,
Filialerweiterungen oder Händlerprojekten. Ziel ist eine bessere Übersicht für Kunden und Support:
Welche Lizenz gehört zu welchem System? Welche Erweiterung ist aktiv? Welche Lizenz wurde übertragen?
Welche Systeme sind im Einsatz?
GoBD: Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit
GoBD bedeutet in der Praxis nicht nur, dass Daten gespeichert werden. Wichtig ist auch,
dass Abläufe nachvollziehbar, vollständig und prüfbar bleiben. Eine saubere Lizenz-, System- und
Kundenzuordnung hilft dabei, technische und organisatorische Prozesse klarer abzubilden.
Deshalb betrachten wir GoBD nicht nur als Exportfunktion, sondern als Teil eines größeren Systems:
Kassensoftware, Lizenzverwaltung, Support, Gerätezuordnung, Datensicherung, Dokumentation und
Kundenkommunikation müssen zusammenspielen.
Besonderer Fokus auf Stammkunden und Händler
Besonders wichtig sind uns unsere Stammkunden, Händler, Wiederverkäufer und kleineren gewerblichen
Unternehmer. Viele unserer Kunden arbeiten seit Jahren mit BlitzKasse oder bieten BlitzKasse-Systeme
regelmäßig weiter an.
Gerade diese Kunden möchten wir frühzeitig informieren. Wer laufende Angebote, Kundenprojekte,
geplante Bestellungen oder regelmäßige Lizenzkäufe hat, sollte sich rechtzeitig mit uns in Verbindung
setzen.
Wichtiger Hinweis für Händler und Wiederverkäufer
Die Preisanpassung ab dem 01.09.2026 betrifft auch Händlerpreise,
Wiederverkäuferkonditionen und Sonderkonditionen. Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig,
wenn Sie laufende Projekte, offene Angebote oder geplante Bestellungen haben.
Was bedeutet das für Neukunden?
Neukunden können ihre BlitzKasse Softwarelizenz noch bis zum 31.08.2026
zum bisherigen Lizenzpreis sichern. Ab dem 01.09.2026 erhöht sich der Preis
um 100,00 €.
Bestehende verbindliche Angebote und Bestellungen vor dem 01.09.2026 bleiben selbstverständlich
zu den bisherigen Konditionen gültig.
Was bedeutet das für bestehende Kunden?
Bereits erworbene Lizenzen bleiben bestehen. Die neue Preisstruktur betrifft neue Lizenzkäufe,
neue Erweiterungen, neue Händlerprojekte und zukünftige Angebote ab dem 01.09.2026.
Für Stammkunden, Händler und Partner empfehlen wir eine rechtzeitige Abstimmung, damit geplante
Projekte, Upgrades oder Erweiterungen sauber vor der Preisanpassung eingeplant werden können.
Kurz zusammengefasst
Preisanpassung ab: 01.09.2026
Erhöhung: 100,00 € pro Softwarelizenz
Alter Lizenzpreis gültig bis: 31.08.2026
Kauf-Lizenz: bleibt weiterhin möglich
Monatsmodell: wird zusätzlich vorbereitet
PayPal: soll für Lizenzzahlungen integriert werden
Kundenportal 2.0: bessere Verwaltung von Lizenzen, Kunden und Supportdaten
TSE 2.0 / neue TSE-Generation: technische Vorbereitung und Weiterentwicklung
CRA 2027: stärkere Ausrichtung auf Sicherheit, Updates und Dokumentation
Händler: Händlerpreise und Sonderkonditionen werden ebenfalls überprüft
Fazit
Die Preisanpassung ist ein notwendiger Schritt, um BlitzKasse langfristig stabil, sicher,
übersichtlich und praxisnah weiterzuentwickeln. Unsere Kunden erhalten nicht nur eine Kassensoftware,
sondern eine wachsende Plattform mit Lizenzverwaltung, Supportstruktur, rechtlich relevanten Funktionen,
Geräteanbindung, Sicherheitsprozessen und Zukunftsausrichtung.
Wer noch zum bisherigen Lizenzpreis bestellen möchte, sollte die Verkaufsaktion bis zum 31.08.2026 nutzen.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine steuerliche oder rechtliche Beratung.
Für steuerliche Einzelfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Tischreservierung in BlitzKasse Gastro aktivieren – Schritt für Schritt erklärt
Mit der Tischreservierungsfunktion in BlitzKasse Gastro können Reservierungen direkt an einem Tisch hinterlegt werden. Datum, Uhrzeit und Kommentar erscheinen anschließend sichtbar in der Tischübersicht. So sieht das Servicepersonal sofort, welcher Tisch reserviert ist und welche Hinweise zur Reservierung vorliegen.
Schritt 1: In den Firmendaten werden Zeitintervall, Öffnungszeiten, Schließzeit und Arbeitstage hinterlegt.
Was macht die Tischreservierung in BlitzKasse Gastro?
Die Tischreservierung in BlitzKasse Gastro hilft dabei, Reservierungen direkt in der Kassenoberfläche sichtbar zu machen. Besonders in Restaurants, Cafés, Bars, Bistros und ähnlichen Gastronomiebetrieben ist es wichtig, dass Reservierungen nicht nur auf einem Zettel, in einem Kalender oder telefonisch im Kopf des Personals bleiben.
Sobald eine Reservierung an einem Tisch gespeichert wurde, erscheint die Information direkt in der Tischübersicht. Das Servicepersonal kann dadurch sofort erkennen, dass ein Tisch zu einem bestimmten Zeitpunkt reserviert ist. Zusätzlich kann ein Kommentar gespeichert werden, zum Beispiel der Name des Gastes, die Personenzahl oder ein besonderer Hinweis wie Kinderstuhl, Fensterplatz oder längere Aufenthaltsdauer.
Die Funktion ist besonders praktisch, wenn Reservierungen schnell während des laufenden Betriebs eingetragen werden sollen. Der Mitarbeiter muss dafür nicht in ein separates Reservierungsprogramm wechseln, sondern kann die Reservierung direkt an dem gewünschten Tisch erfassen.
Voraussetzungen vor der Aktivierung
Damit die Tischreservierung sauber funktioniert, sollten zuerst die grundlegenden Reservierungszeiten im Office-Bereich von BlitzKasse Gastro eingetragen werden. Die Software benötigt diese Angaben, um passende Zeitfenster für Reservierungen anbieten zu können.
Benötigte Angaben
Zeitintervall für Reservierungen, zum Beispiel alle 20 Minuten
Aktivierte Reservierungsanzeige in den Kasseneinstellungen
Neustart der Kassensoftware nach dem Speichern
Wichtig ist: Nach Änderungen im Office-Bereich sollten die Einstellungen gespeichert und die Software anschließend neu gestartet werden. Erst danach werden die neuen Reservierungseinstellungen vollständig in der Kassenoberfläche verwendet.
Schritt 1: Firmendaten öffnen und Reservierungszeiten eintragen
Öffnen Sie zuerst den Office-Bereich von BlitzKasse Gastro. Gehen Sie anschließend in den Menüpunkt Firmendaten. Unterhalb der allgemeinen Firmeninformationen befindet sich der Bereich für die Tischreservierung.
In diesem Bereich tragen Sie die Werte ein, die für die Reservierungszeiten verwendet werden sollen.
Zeitintervall in Minuten
Im Feld Zeitintervall in Min. legen Sie fest, in welchen Abständen Reservierungen möglich sein sollen. Ein typischer Wert ist zum Beispiel 20 Minuten. Dann bietet die Software Reservierungszeiten wie 10:00, 10:20, 10:40, 11:00 und so weiter an.
Welches Intervall sinnvoll ist, hängt vom Betrieb ab. Für ein Restaurant mit festen Tischzeiten kann ein anderes Intervall sinnvoll sein als für ein Café, Bistro oder eine Bar.
Öffnungszeit und Schließzeit
Danach tragen Sie die Öffnungszeit und die Schließzeit ein. Diese Zeiten bestimmen, in welchem Zeitraum Reservierungen angeboten werden.
Beispiel: Wenn der Betrieb von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet ist und das Zeitintervall auf 20 Minuten steht, zeigt die Reservierungsmaske entsprechende Zeitfenster innerhalb dieses Zeitraums an.
Arbeitstage auswählen
Im nächsten Schritt wählen Sie die Arbeitstage aus. Aktivieren Sie die Wochentage, an denen Ihr Betrieb Reservierungen annimmt. Wenn Ihr Betrieb zum Beispiel nur von Montag bis Freitag geöffnet ist, werden nur diese Tage markiert.
Prüfen Sie diese Einstellung sorgfältig. Wenn ein Arbeitstag nicht markiert ist, kann es passieren, dass die Reservierungslogik für diesen Tag nicht wie erwartet verwendet wird.
Speichern nicht vergessen
Nachdem Zeitintervall, Öffnungszeit, Schließzeit und Arbeitstage eingetragen wurden, müssen die Änderungen gespeichert werden. Ohne Speichern werden die Reservierungseinstellungen nicht übernommen.
Schritt 2: Reservierungsfunktion in den Kasseneinstellungen aktivieren
Wechseln Sie nun im Office-Bereich in den Menüpunkt Kasseneinstellungen. Dort muss die Funktion für die Anzeige der Reservierungszeiten und Kommentare an den Tischen aktiviert werden.
Aktivieren Sie den Schalter bei:
„Anzeige von Reservierungszeiten und Kommentaren an den Tischen aktivieren“
Je nach Version oder Bildschirmauflösung kann die Bezeichnung leicht abweichen. Gemeint ist die Funktion, mit der Reservierungsinformationen direkt an den Tischen angezeigt werden.
Warum diese Einstellung wichtig ist
Die Reservierungsdaten können nur dann direkt an den Tischflächen angezeigt werden, wenn diese Anzeige in den Kasseneinstellungen aktiviert ist. Ohne diese Aktivierung werden gespeicherte Reservierungen nicht wie gewünscht in der Tischübersicht dargestellt.
Schritt 3: BlitzKasse Gastro neu starten
Nach dem Speichern der Einstellungen sollte BlitzKasse Gastro vollständig neu gestartet werden. Schließen Sie die Software und starten Sie sie anschließend erneut.
Dieser Schritt ist wichtig, damit die geänderten Einstellungen sauber geladen werden. Erst nach dem Neustart erscheint in der Tischübersicht der zusätzliche Bereich für die Reservierung.
Wichtig
Wenn nach dem Aktivieren der Funktion kein Reservierungsbereich an den Tischen sichtbar ist, prüfen Sie zuerst, ob die Einstellungen gespeichert wurden und ob die Kassensoftware wirklich neu gestartet wurde.
Schritt 4: Reservierung direkt am Tisch anlegen
Schritt 4: Nach dem Neustart erscheint an den Tischen ein Reservierungsbereich. Dort kann eine Reservierung mit Datum, Uhrzeit und Kommentar gespeichert werden.
Öffnen Sie nach dem Neustart die Tischübersicht. Auf den Tischflächen erscheint nun ein zusätzlicher Bereich mit einem kleinen Uhr- beziehungsweise Reservierungssymbol.
Klicken Sie auf diesen Bereich am gewünschten Tisch. Danach öffnet sich ein Reservierungsfenster. In diesem Fenster können Sie die Reservierung erfassen.
Folgende Angaben können erfasst werden
Datum der Reservierung
Uhrzeit der Reservierung
Kommentar oder Hinweis zur Reservierung
Im Kommentarfeld können zum Beispiel Name, Personenzahl oder besondere Wünsche eingetragen werden.
Beispiele:
Herr Müller – 4 Personen
Familie Schneider – Kinderstuhl vorbereiten
Stammgast – Tisch am Fenster
Geburtstag – längerer Aufenthalt möglich
Nach dem Speichern erscheint die Reservierungsinformation direkt an der Tischfläche. Dadurch sieht das Personal sofort, welcher Tisch reserviert ist und welche Information zur Reservierung hinterlegt wurde.
Reservierung in Google Kalender übernehmen
In der Reservierungsmaske gibt es zusätzlich die Möglichkeit, eine gespeicherte Reservierung in den Google Kalender zu übernehmen. Wichtig ist dabei die Reihenfolge: Zuerst wird die Reservierungsinformation mit Datum, Uhrzeit und Kommentar gespeichert.
Erst nachdem die Reservierung gespeichert wurde, erscheint die Schaltfläche „in Google-Kalender“. Über diese Schaltfläche kann der gespeicherte Termin anschließend in den Google Kalender übernommen werden.
Wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, sollte Google Kalender auf dem Kassenrechner verfügbar sein. In der Praxis bedeutet das: Der Browser muss geöffnet beziehungsweise erreichbar sein und der Benutzer sollte im richtigen Google-Konto angemeldet sein.
Hinweis zur Google-Kalender-Übergabe
Die Übergabe an Google Kalender ist als praktische Zusatzfunktion gedacht. Prüfen Sie nach dem Übertragen immer kurz, ob der Termin im richtigen Kalender gespeichert wurde.
Diese Funktion kann besonders hilfreich sein, wenn Reservierungen nicht nur in der Kasse sichtbar sein sollen, sondern zusätzlich in einem zentralen Kalender gepflegt werden.
Reservierungsinformation bei offenen Tischen und geparkten Bestellungen
Eine weitere praktische Funktion der Tischreservierung zeigt sich, wenn in BlitzKasse Gastro mit offenen Tischen beziehungsweise geparkten Bestellungen/Aufträgen gearbeitet wird.
Wenn ein Tisch, für den bereits eine Reservierung gespeichert wurde, aktuell in Bearbeitung ist oder als offene Bestellung geführt wird, bleibt die Reservierungsinformation weiterhin sichtbar. In der Übersicht der geparkten Bestellungen wird der Reservierungshinweis direkt angezeigt.
Dadurch sieht das Personal auch während des laufenden Betriebs sofort, dass zu diesem Tisch eine Reservierung gehört. Die Information kann zum Beispiel Datum, Uhrzeit, Name des Gastes, Personenzahl und besondere Hinweise enthalten.
Reservierungsinformationen können auch bei offenen Tischen beziehungsweise geparkten Bestellungen sichtbar bleiben.
Vorteil im laufenden Betrieb
Wenn mehrere Tische gleichzeitig bedient werden, hilft diese Anzeige dabei, Reservierungen nicht zu übersehen. Das Servicepersonal erkennt direkt, ob ein Tisch bereits für Gäste vorgesehen ist oder ob besondere Hinweise zur Reservierung hinterlegt wurden.
Besonders in Restaurants, Cafés und Bars mit laufendem Tischbetrieb ist diese Funktion hilfreich, weil Reservierungsdaten nicht separat gesucht werden müssen. Die Information bleibt dort sichtbar, wo das Personal ohnehin arbeitet: in der Tisch- beziehungsweise Bestellübersicht.
Wichtige Hinweise zur Tischreservierung
Die Funktion arbeitet mit der klassischen Tischübersicht
Die Tischreservierungsfunktion ist für die klassische Tischübersicht vorgesehen. Sie arbeitet nicht mit dem grafischen Tischplan. Wenn Sie die
Reservierung auch bei offenen Bestellungen sichtbar
Wenn ein reservierter Tisch aktuell als offener Tisch oder geparkte Bestellung geführt wird, kann die Reservierungsinformation auch in der Übersicht der geparkten Bestellungen angezeigt werden. So bleibt der Hinweis für das Personal sichtbar, auch wenn der Tisch bereits im laufenden Betrieb genutzt wird.
Bondrucker mit BlitzKasse EXPRESS für Android einrichten
BlitzKasse EXPRESS für Android unterstützt verschiedene Druckertypen für den professionellen Einsatz
in Gastronomie, Imbiss, Kiosk, Café und Einzelhandel. Dazu gehören Netzwerkdrucker, WLAN-Drucker,
Bluetooth-Drucker, serielle POS-Drucker und Kundenanzeigen.
Je nach Gerätetyp erfolgt die Einrichtung über IP-Adresse und Port, per Bluetooth oder über einen
Gerätepfad wie /dev/ttyS1. In diesem Beitrag zeigen wir die wichtigsten Unterschiede,
typische Fehlerquellen und die passenden Eingaben für die Einrichtung.
Netzwerkdrucker und WLAN-Drucker einrichten
Netzwerkdrucker sind in vielen Betrieben die praktischste Lösung. Dadurch können mehrere Kassengeräte
oder Tablets gleichzeitig auf einen zentralen Bondrucker zugreifen.
So lassen sich Bestellungen automatisch an unterschiedliche Bereiche weiterleiten, etwa an Küche,
Getränkestation oder Theke. Gerade in Gastronomie und Schnellgastronomie sorgt diese Druckerlogik
für einen deutlich besseren Ablauf.
Für die Einrichtung tragen Sie die IP-Adresse des Druckers und den Port ein.
Falls keine abweichenden Herstellerangaben vorhanden sind, wird häufig der Standardwert 9100 verwendet.
Alle Drucker werden im Commander eingerichtet. Dort können Sie bestehende Drucker auswählen,
entfernen oder neue Geräte hinzufügen.
Für einen neuen Drucker werden in der Regel die IP-Adresse und der Port eingetragen.
Zusätzlich lassen sich Werte wie Zeichen pro Zeile und Zeilenabstand anpassen.
Für Drucker der TM-T88-Serie werden häufig 43 Zeichen pro Zeile und 25 Zeilenabstand verwendet.
Nach der Einrichtung sollte immer die Funktion „Testen“ verwendet werden, damit sofort
geprüft werden kann, ob der Bondrucker korrekt reagiert.
Für besonders mobile Einsatzszenarien können Bluetooth-Drucker genutzt werden. Das ist interessant
für kleinere mobile Setups, Verkaufsstände oder flexible Bedienplätze mit Android-Geräten.
Bei Bluetooth-Druckern wird im System als Befehl bt:NamedesDruckers verwendet.
Wichtig ist, dass der Drucker zuvor korrekt mit dem Android-Gerät gekoppelt wurde. Erst danach
sollte ein Testdruck im Commander durchgeführt werden.
Serielle Drucker und klassische POS-Schnittstellen
Wenn ein klassisches Android-POS-System mit serieller Schnittstelle genutzt wird, erfolgt die
Einrichtung nicht über eine normale Netzwerk-IP, sondern über einen Gerätepfad wie /dev/ttyS1.
Diese Variante ist vor allem bei integrierten POS-Terminals oder älteren kompatiblen Druckersystemen relevant.
Auch eine Kundenanzeige kann ähnlich eingebunden werden. Das Vorgehen ist grundsätzlich
vergleichbar, allerdings hat der Port hier eine andere Bedeutung: Er steht für die Geschwindigkeit der Kundenanzeige.
Wenn keine abweichenden Herstellerangaben vorliegen, kann als Standard ebenfalls 9100 verwendet werden.
Im Commander kann festgelegt werden, welcher Drucker als Hauptdrucker für Bons und
Bewirtungsbelege zuständig ist. Das ist besonders dann wichtig, wenn mehrere Drucker im System
vorhanden sind und unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Zusätzlich unterstützt die Zeichentabelle den Druck in mehreren Sprachen. Damit lässt sich BlitzKasse EXPRESS
flexibel an unterschiedliche Betriebsabläufe anpassen.
Übersicht: Welche Eingabe ist bei welchem Druckertyp nötig?
Gerätetyp
Eingabe im System
Hinweis
Netzwerkdrucker
IP-Adresse + Port
Standard-Port meist 9100
Bluetooth-Drucker
bt:NamedesDruckers
Vorher koppeln
Serieller Drucker
/dev/ttyS1
Für POS-Systeme mit COM/RS232
Kundenanzeige
Port = Geschwindigkeit
Standard ggf. 9100
Typische Fehler bei der Drucker-Einrichtung
1. Falsche IP-Adresse: Der Drucker ist im Netzwerk nicht erreichbar. 2. Falscher Port: Der Bondrucker reagiert nicht auf Druckaufträge. 3. Bluetooth nicht korrekt gekoppelt: Der Drucker ist zwar sichtbar, aber nicht verbunden. 4. Falscher Gerätepfad: Bei seriellen POS-Druckern wurde nicht der richtige Pfad wie /dev/ttyS1 verwendet. 5. Kein Testdruck: Fehler werden zu spät erkannt, obwohl die Testfunktion sofort Klarheit bringt.
FAQ: Häufige Fragen zur Drucker-Einrichtung mit BlitzKasse EXPRESS
Welche Drucker unterstützt BlitzKasse EXPRESS?
BlitzKasse EXPRESS unterstützt ESC/POS-kompatible Netzwerkdrucker, Bluetooth-Drucker,
serielle POS-Drucker und Kundenanzeigen.
Welcher Port ist Standard?
In den meisten Fällen wird Port 9100 verwendet.
Wie wird ein Bluetooth-Drucker eingerichtet?
Der Drucker muss zuerst gekoppelt und anschließend im System als bt:NamedesDruckers eingetragen werden.
Wie wird ein serieller Drucker eingerichtet?
Serielle Drucker werden über Gerätepfade wie /dev/ttyS1 eingerichtet.
Warum druckt mein Bondrucker nicht?
Häufige Ursachen sind eine falsche IP-Adresse, ein falscher Port oder eine fehlende Verbindung.
Android Kassensystem mit professioneller Druckersteuerung
Mit BlitzKasse EXPRESS für Android
richten Sie Netzwerkdrucker, Bluetooth-Drucker und POS-Systeme schnell und zuverlässig ein.
Die Software ist speziell für Gastronomie, Imbiss, Kiosk und Einzelhandel entwickelt und ermöglicht
eine flexible Druckerzuweisung für Küche, Bar und Verkauf.
Weitere Informationen zur Android-Kasse finden Sie auf der Produktseite von BlitzKasse EXPRESS.
Kein Cloud-Zwang · Kauf oder Abo · Datensicherung · TSE & Recht · Kassensystem Vorteile · BlitzKasse Überblick
Warum BlitzKasse®? Die wichtigsten Vorteile im Überblick
Die Wahl eines Kassensystems ist heute mehr als nur eine technische Entscheidung.
Es geht um Kosten, Sicherheit, gesetzliche Anforderungen und vor allem um die Frage: Wie unabhängig möchten Sie als Unternehmer sein?
BlitzKasse® wurde genau für diese Anforderungen entwickelt:
ein modernes Kassensystem, das Ihnen maximale Kontrolle, Flexibilität und Planungssicherheit bietet.
Kein Cloud-Zwang – volle Kontrolle über Ihre Daten
Viele Kassensysteme funktionieren heute ausschließlich über die Cloud.
Das bedeutet: permanente Internetabhängigkeit und Speicherung Ihrer Daten bei einem Drittanbieter.
BlitzKasse® setzt bewusst auf lokale Datenhaltung:
Ihre Daten bleiben in Ihrem Unternehmen
Ihre Kasse funktioniert auch ohne Internet
keine Abhängigkeit von externen Servern
Ihr Vorteil:
Sie entscheiden selbst, ob und wann Sie Cloud-Dienste zusätzlich nutzen möchten.
Datensicherung ist ein entscheidender Punkt bei jedem Kassensystem.
Während Cloud-Systeme hier eine feste Lösung vorgeben, bietet BlitzKasse® maximale Freiheit.
Backup auf USB-Sticks oder externe Festplatten
Sicherung im Netzwerk (NAS / Server)
zusätzliche Cloud-Sicherung (z. B. Google Drive, OneDrive)
Kombination mehrerer Sicherungswege möglich
👉 Sie nutzen die Vorteile moderner Technologien – ohne an eine einzige Lösung gebunden zu sein.
Registrierkassenpflicht ab 2027 – was wirklich kommt und was Sie jetzt tun sollten
Viele Unternehmen fragen sich aktuell: Kommt die Registrierkassenpflicht wirklich – und was bedeutet das konkret für meinen Betrieb?
Thema: Registrierkassenpflicht 2027
Status: Politische Planung (kein Gesetz)
Betroffen: Gastronomie, Einzelhandel, Kiosk
Wichtig: Entwicklung klar erkennbar – Vorbereitung empfohlen
Die Diskussion rund um eine mögliche Registrierkassenpflicht ab 2027 sorgt aktuell für große Unsicherheit.
Viele Händler und Gastronomen stellen sich die Frage:
Kommt die Pflicht wirklich – und was bedeutet das konkret für meinen Betrieb?
Aktueller Stand (2026)
Wichtig: Eine allgemeine Pflicht zur Nutzung elektronischer Kassensysteme besteht aktuell noch nicht.
Die sogenannte „Registrierkassenpflicht ab 2027“ basiert derzeit auf dem Koalitionsvertrag 2025 und ist damit eine politische Zielsetzung,
jedoch noch kein verabschiedetes Gesetz.
Was bereits heute gilt
Auch ohne neue Pflicht bestehen bereits umfangreiche Anforderungen:
✔ TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) bei elektronischen Kassensystemen
✔ GoBD-konforme Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle
✔ Belegausgabepflicht (Bonpflicht)
✔ DSFinV-K Datenexport für Betriebsprüfungen
✔ ELSTER-Meldepflicht seit 2025
Wichtig: Die offene Ladenkasse ist aktuell noch erlaubt –
jedoch mit hohem Risiko bei Betriebsprüfungen und strengen Dokumentationspflichten.
Geplante Änderungen ab 2027
Nach aktuellem politischen Stand könnten folgende Änderungen kommen:
📌 Registrierkassenpflicht ab ca. 100.000 € Jahresumsatz
📌 Verpflichtung zu elektronischen Kassensystemen mit TSE
📌 mögliche Abschaffung der Bonpflicht
📌 stärkere digitale Kontrolle durch Finanzbehörden
Wichtig: Diese Regelungen sind noch nicht final beschlossen.
Änderungen oder Übergangsfristen sind jederzeit möglich.
Warum Unternehmen jetzt handeln sollten
Auch wenn die Pflicht noch nicht verbindlich ist, zeigt sich eine klare Richtung:
➡️ Digitalisierung und Kontrolle nehmen weiter zu.
Unternehmen mit offener Ladenkasse riskieren:
❗ erhöhten Prüfungsaufwand
❗ Diskussionen mit dem Finanzamt
❗ formelle Fehler bei der Kassenführung
Marktentwicklung: steigende Preise
Ein oft unterschätzter Faktor:
📈 steigende Nachfrage nach TSE-konformen Kassensystemen
📈 höhere Anforderungen an Software und Updates
📈 zunehmende gesetzliche Regulierung
Bereits heute führt das zu spürbar steigenden Preisen bei Hardware und Software.
Empfehlung für Unternehmen
✔ frühzeitige Umstellung auf ein gesetzeskonformes Kassensystem
✔ Einsatz einer TSE (z. B. Swissbit USB TSE)
✔ Vorbereitung auf zukünftige Anforderungen
Fazit
Die Registrierkassenpflicht ab 2027 ist noch nicht endgültig beschlossen –
aber die Entwicklung ist eindeutig.
Unternehmen sollten die aktuelle Phase nutzen, um sich frühzeitig und ohne Zeitdruck vorzubereiten.
Die Anforderungen werden nicht weniger – sondern mehr.
BlitzKasse® – jetzt vorbereitet sein statt später nachrüsten
Mit BlitzKasse® erhalten Sie ein modernes Kassensystem, das bereits heute alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt –
inklusive TSE, DSFinV-K und ELSTER.
Vermeiden Sie spätere Mehrkosten und stellen Sie Ihr Unternehmen frühzeitig sicher auf.
In der Gastronomie ist es üblich, verschiedene Garstufen für Steaks anzubieten, um den individuellen Vorlieben der Gäste gerecht zu werden. Hier sind die gängigsten Garstufen mit ihren Bezeichnungen und Beschreibungen:
Garstufe (Deutsch)
Garstufe (Englisch)
Garstufe (Französisch)
Kerntemperatur
Beschreibung
Blutig
Rare
Saignant
45–50 °C
Das Steak ist innen rot und saftig, mit einer leicht angebratenen Kruste.
Medium Rare
Medium Rare
À Point
50–55 °C
Das Innere ist rosa mit einem leicht blutigen Kern, außen gebräunt.
Rosa
Medium
Anglaise
55–60 °C
Gleichmäßige rosa Färbung im Inneren, saftig und zart.
Halb durch
Medium Well
Demi-Anglaise
60–65 °C
Nur noch ein leichter rosa Kern, Fleischsaft ist klar.
Durchgebraten
Well Done
Bien Cuit
65–70 °C
Komplett durchgegart, ohne rosa Anteile, fester in der Konsistenz.
Durch die Möglichkeit, diese Garstufen in Kassensystemen wie BlitzKasse individuell zu definieren und direkt bei der Bestellung zu berücksichtigen, kann das Servicepersonal die spezifischen Wünsche der Gäste präzise erfassen.Die Informationen werden automatisch an die Küche übermittelt, was den Workflow optimiert und Fehler reduziert.
Garstufen in Blitzkasse Gastro einrichten
Die Garstufen geben an, wie stark ein Stück Fleisch gegart ist. In Blitzkasse Gastro wird diese Funktion über die Beilagen-Funktion realisiert. Auch Sonderwünsche von Gästen und Bestellnotizen können in der Kassen-App hinterlegt und direkt an das Servicepersonal in der Küche weitergeleitet werden.
Garstufen für Produkte einstellen
Blitzkasse Office öffnen und zum Reiter „Beilage“ navigieren
Auf „Neu“ klicken, um eine neue Beilage/Garstufe anzulegen
Im Feld „Name“ die gewünschte Garstufe eingeben, z. B. Rare.
Die entsprechende Hauptwarengruppe (Warengruppentyp) sowie die passende Warengruppe auswählen, zu der diese Garstufe gehören soll.
Mit einem Klick auf „Speichern“ die Änderungen übernehmen.
Garstufen einem Artikel zuweisen
1. Zum Reiter „Artikel und Warengruppe“ → „Artikel“ wechseln
2. Den Artikel auswählen, für den die Garstufen hinterlegt werden sollen.
3. Falls die Ware nach Gewicht verkauft wird:
Im Feld „Einheiten“ die Einheit „Gramm“ auswählen
Den Schalter „Variabler Preis“ aktivieren
4. Um die Garstufenabfrage zu aktivieren, den Schalter „Beilage“ einschalten
5. Mit „Speichern“ die Änderungen bestätigen
6. Zur Verkaufsoberfläche zurückkehren und die Software neu starten, damit die Einstellungen wirksam werden
Garstufen im Verkaufsprozess
Sobald ein Artikel ausgewählt wird, der mit Garstufen verknüpft ist, öffnet sich zunächst das Gewichtsabfrage-Fenster
Nach der Eingabe des Gewichts erscheint automatisch das Fenster zur Garstufen- bzw. Beilagenauswahl (siehe Bild unten).
Hier kann die vom Kunden gewünschte Garstufe ausgewählt und die Auswahl bestätigt werden
Der Artikel wird mit der gewählten Garstufe / Bemerkung / in den Warenkorb übernommen Selbstverständlich wird diese Bemerkung auch auf dem Saldobon / Bestellbon für die Küche sichtbar sein
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