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Gastronomie – Ein Blick von der Seite: Warum wir diese Artikelserie schreiben

 

Artikel 1 · Wer auf einer Webseite für Kassensysteme landet, erwartet wahrscheinlich Informationen über Kassensoftware, TSE, Bondrucker oder Handscanner.

Einen langen Artikel über Restaurants erwartet man hier eher nicht.
Und noch weniger erwartet man, dass ausgerechnet ein Hersteller von Kassensoftware über Speisekarten, Kalkulation oder Restaurantkonzepte schreibt.

Ganz ehrlich: Wir hätten das vor einigen Jahren wahrscheinlich selbst nicht erwartet.

Trotzdem beginnen wir heute mit einer neuen Artikelserie:
„Gastronomie – Ein Blick von der Seite.“

Fangen wir mit der Wahrheit an

Wir sind keine Gastronomen.

Wir sind keine Köche, keine Restauranttester und wir besitzen auch keine Restaurantkette.

Wir haben nie einen Dönerladen betrieben. Wir backen keine Pizza.
Und wenn wir versuchen würden, einen Kaiserschmarrn zu machen, würde wahrscheinlich jemand vorsichtshalber schon einmal die Feuerwehr rufen.

Bis hierhin also nichts Besonderes.

Wir sind keine Gastronomen. Vielleicht ist genau das manchmal unser Vorteil.

Was wir aber seit mehr als 25 Jahren machen:
Wir entwickeln Software und KAssensysteme für die Gastronomie.

Wir verkaufen, konfigurieren und installieren Kassensysteme für Restaurants, Imbisse, Cafés, Bars, Bäckereien, Eiscafés, Foodtrucks und viele andere Betriebe.

In diesen 25 Jahren sind tausende Gastronomen durch unser Büro gegangen.
Und genau deshalb durften wir etwas erleben, was man von außen zunächst gar nicht erwartet.

Die Kasse kommt meistens ziemlich zum Schluss

Wenn jemand ein Restaurant eröffnen möchte, kauft er meistens nicht zuerst ein Kassensystem.

Zuerst wird ein Lokal gesucht. Danach wird renoviert.

Wände werden gestrichen. Eine Küche wird geplant. Tische, Stühle, Kühlschränke, ein Grill oder ein Pizzaofen werden gekauft.

Dann kommen Lieferanten, Versicherungen, Personal, Speisekarte, Preise, Genehmigungen und noch ungefähr hundert andere Sachen.

Und irgendwann merkt jemand:

„Wir brauchen ja auch noch eine Kasse.“

Deshalb ist das Kassensystem oft einer der letzten Schritte vor der Eröffnung.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Idee des Restaurants normalerweise schon ziemlich weit.
Der zukünftige Betreiber hat viel Geld investiert, viele Entscheidungen getroffen und oft schon einige schlaflose Nächte hinter sich.

Und genau in dieser Phase lernen wir viele unserer Kunden kennen.

Eigentlich wollten sie nur eine Kasse kaufen

So beginnt fast jedes Gespräch.

Wir sprechen über Software, Bondrucker, Küchendrucker, Tischpläne, Kartenzahlung und TSE.

Aber oft dauert es keine zehn Minuten, bis das KAssensystem plötzlich nicht mehr das wichtigste Thema ist.

Dann liegt eine Speisekarte auf unserem Tisch.

Oder ein Grundriss vom Restaurant.

Manchmal sehen wir Fotos von der Baustelle. Manchmal Zeichnungen.
Und manchmal auch eine kleine Skizze, die schnell auf einem Zettel oder Bierdeckel gemacht wurde.

„Was meinen Sie: Sind 140 Gerichte zu viel?“

„Soll ich auch Frühstück anbieten?“

„Die Konkurrenz verkauft Schnitzel für 13,90 Euro. Muss ich das auch?“

„Brauche ich wirklich vier verschiedene Lieferanten?“

„Meinen Sie, dieses Konzept funktioniert in Deutschland?“

„Was würden Sie an meiner Stelle machen?“

Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Technik.

Es geht um ein Restaurant. Um Geld. Um die Zukunft. Und sehr oft um einen Traum, an dem eine ganze Familie hängt.

Hinter jeder Kasse steckt eine Geschichte

Für uns ist ein Kassensystem nicht einfach nur ein Karton im Lager.

Hinter fast jeder Bestellung steckt ein Mensch.

Manchmal steckt dahinter das Ersparte aus vielen Jahren Arbeit.
Manchmal ein Kredit. Manchmal die Unterstützung der ganzen Familie.

Und manchmal ist das neue Restaurant der Versuch,
in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.

Viele unserer Kunden sind nicht in Deutschland geboren.

Sie mussten eine neue Sprache lernen. Neue Gesetze verstehen.
Sich mit Ämtern, Vermietern, Lieferanten und dem Finanzamt beschäftigen.
Und nebenbei sollen sie natürlich auch noch ein gutes Restaurant aufbauen.

Das ist nicht einfach.

Gerade dann nicht, wenn jedes Formular schwer verständlich ist und man bei jedem Brief zuerst denkt:
„Was wollen die jetzt wieder von mir?“

Trotzdem haben diese Menschen den Mut, ein Restaurant, einen Imbiss oder ein Café zu eröffnen.

Davor haben wir ganz ehrlich großen Respekt.

25 Jahre zuhören

Wenn man das über ein Vierteljahrhundert macht, kommt einiges zusammen.

1

Tausende Kassensysteme

Verkauft, eingerichtet und in Restaurants, Cafés, Imbissen und anderen Gastronomiebetrieben installiert.

2

Tausende Gespräche

Nicht nur über Software, sondern über Speisekarten, Preise, Personal, Lieferanten und den täglichen Betrieb.

3

Unzählige Ideen

Manche waren hervorragend. Manche etwas zu groß. Andere haben sich später ganz anders entwickelt als geplant.

4

Viele Sorgen

Finanzierung, Gäste, Personal, Vorschriften und die Frage, ob am Ende wirklich alles funktioniert.

Manche Gespräche dauerten zwanzig Minuten. Andere dauerten drei Stunden.

Wir haben über Pizza, Döner, Schnitzel, Sushi, Bier, Kaffee, Wein, Frühstück, Lieferdienste und Kindermenüs gesprochen.

Über Personalmangel.

Über zu hohe Einkaufspreise.

Über Gäste, die alles möglichst billig haben möchten, aber glEichzeitig frische Zutaten und große Portionen erwarten.

Und natürlich auch über das Finanzamt.

Wahrscheinlich haben wir in dieser Zeit Millionen Gedanken, Wünsche und Überlegungen gehört.

Viele davon hatten mit einer Kasse erst einmal gar nichts zu tun.

Irgendwann erkennt man Muster

Nicht weil wir klüger wären.

Und schon gar nicht, weil wir bessere Gastronomen wären.

Sondern weil wir über viele Jahre sehr viele unterschiedliche Betriebe kennenlernen durften.

Der eine möchte 220 Gerichte anbieten.

Der nächste möchte gleichzeitig Restaurant, Café, Cocktailbar, Eisdiele und Lieferservice sein.

Ein anderer möchte achtzig Sitzplätze mit einem einzigen Koch bedienen.

Und dann kommt jemand mit einer kleinen Speisekarte.

Zwölf oder fünfzehn Gerichte.

Dafür eine klare Idee, gemeinsame Zutaten und Abläufe, die auch in einer vollen Küche noch funktionieren können.

Nach so vielen Jahren bekommt man irgendwann ein Gefühl dafür.

Manchmal kommt ein Kunde herein, erzählt zehn Minuten von seinem geplanten Betrieb und wir denken:

„Das könnte wirklich gut werden.“

Bei einem anderen Konzept denkt man vielleicht:

„Puh. Hoffentlich geht das gut.“

Natürlich können wir uns irren.

Aber erstaunlich oft hat sich dieser erste Eindruck später bestätigt.

Wir haben Eröffnungen gesehen – und leider auch Schließungen

Wir haben Menschen erlebt, die voller Freude ihr erstes Restaurant eröffnet haben.

Manche kamen einige Jahre später zur zweiten Kasse, weil der Betrieb größer geworden war.

Einige eröffneten sogar ein zweites oder drittes Restaurant.

Solche Geschichten freuen uns natürlich.

Leider gibt es aber auch die andere Seite.

Manche Restaurants haben geschlossen, bevor sie überhaupt  den ersten Gast richtig bedienen konnten.

Andere waren nach einem Monat wieder weg.

Manche haben ein Jahr gekämpft und dann aufgegeben. Nicht immer war das Essen schlecht.

Oft waren es viele kleine Entscheidungen, die am Ende zusammen zu einem großen Problem wurden.

  • Eine viel zu große Speisekarte
  • Zu viele unterschiedliche Zutaten
  • Falsch kalkulierte Verkaufspreise
  • Zu hohe Lagerbestände
  • Unklare Küchenabläufe
  • Zu viele Ideen auf einmal
  • Zu wenig Geld für die Startphase
  • Falsche Erwartungen an den Umsatz

Besonders oft haben wir später einen Satz gehört:

Wenn ich das damals schon gewusst hätte …

Genau dieser Satz ist uns im Kopf geblieben.

Heute schreibt jeder irgendetwas ins Internet

Im Internet findet man mittlerweile tausende Artikel über Gastronomie.

„Die zehn Geheimnisse eines erfolgreichen Restaurants.“

„So verdoppeln Sie Ihren Umsatz.“

„Mit diesen fünf Tricks wird jedes Restaurant erfolgreich.“

Das klingt schön.

Mit dem echten Alltag hat es aber oft wenig zu tun.

Denn ein Restaurant besteht nicht nur aus gutem Essen und schönen Bildern bei Instagram.

Es besteht auch aus Einkauf, Personal, Miete, Strom, Vorbereitung, Reinigung, Lager, Steuern, Reklamationen und vielen kleinen Problemen, die jeden Tag neu entstehen.

Manchmal fällt morgens ein Mitarbeiter aus.

Mittags geht der Kühlschrank kaputt.

Abends möchte ein Gast ein Gericht bestellen, das seit drei Monaten niemand bestellt hat – und natürlich genau dann fehlt eine Zutat.

Gastronomie ist nicht immer schön.

Aber sie kann sehr schön sein, wenn das Konzept zum Menschen, zum Standort und zu den vorhandenen Möglichkeiten passt.

Warum wir diese Artikelserie schreiben

Wir möchten niemandem erklären, wie man kocht.

Das können andere Menschen ganz sicher besser.

Wir möchten auch nicht so tun, als hätten wir für jedes Problem die perfekte Lösung.

Die haben wir nicht.

Wir möchten einfach aufschreiben, was wir in mehr als 25 Jahren gesehen und gehört haben.

Was bei vielen Betrieben funktioniert hat.

Was immer wieder schiefgegangen ist.

Welche Ideen gut klangen, aber in der Praxis kaum umsetzbar waren.

Und welche kleinen Entscheidungen manchmal einen großen Unterschied gemacht haben. Nicht aus Sicht eines Kochs.

Nicht aus Sicht eines Restaurantkritikers.

Sondern aus Sicht eines Unternehmens, das seit über 25 Jahren jeden Tag mit Gastronomen arbeitet.

Eben ein Blick von der Seite.

Was wir hier veröffentlichen möchten

Dieser erste Artikel ist nur der Anfang.

In den nächsten Wochen und Monaten möchten wir hier nach und nach  weitere Beiträge veröffentlichen.

Geplant sind unter anderem Themen wie:

  • Wie man eine sinnvolle Speisekarte aufbaut
  • Warum weniger Gerichte oft mehr Gewinn bringen
  • Typische Fehler vor einer Restaurant-Eröffnung
  • Food Cost und Kalkulation einfach erklärt
  • Getränke richtig auswählen und kalkulieren
  • Wie gemeinsame Zutaten Lagerkosten reduzieren
  • Welche Gerichte in Stoßzeiten Probleme machen
  • Wie Speisekarten im Kassensystem aufgebaut werden
  • Restaurantkonzepte für verschiedene Zielgruppen
  • Praxisbeispiele für Restaurants, Imbisse und Cafés
  • Vorlagen für unterschiedliche Speisekarten
  • CSV-Vorlagen zur Nutzung in BlitzKasse

Wir werden über bayerische Wirtshäuser schreiben.
Über italienische, griechische, türkische und indische Restaurants.

Über Burger, Sushi, Döner, Frühstück, Bäckereien, Eiscafés, Foodtrucks und viele andere Konzepte.

Dabei geht es nicht nur um Gerichte.

Es geht auch um Einkauf, Vorbereitung, Lagerhaltung, Küchenorganisation, Personal, Preise und die Frage:

Kann dieses Konzept im echten Alltag überhaupt funktionieren?

Keine perfekten Lösungen für Fantasie-Restaurants

Wir möchten keine Speisekarten für Restaurants erstellen, die nur auf dem Papier funktionieren.

Jede Empfehlung soll sich in Deutschland wirklich umsetzen lassen.

Mit echten Mitarbeitern.

Mit echten Einkaufspreisen.

Mit einer Küche, die nicht unendlich groß ist.

Und mit Gästen, die manchmal völlig anders bestellen, als ursprünglich gedacht.

Eine gute Idee muss nicht besonders kompliziert sein.

Im Gegenteil.

Oft sind die einfachsten Konzepte langfristig die besten.

Weniger Gerichte.

Weniger Zutaten.

Klare Abläufe.

Und ein Angebot, das der Gast sofort versteht.

Vielleicht hilft gerade die Meinung eines Außenstehenden

Ein Koch sieht zuerst die Küche.

Ein Servicemitarbeiter sieht den Gastraum.

Ein Steuerberater sieht die Zahlen.

Wir sehen jedes Jahr viele unterschiedliche Betriebe und hören sehr viele verschiedene Geschichten.

Vielleicht erkennen wir deshalb manchmal etwas, das im täglichen Stress nicht mehr auffällt.

Vielleicht liegen wir manchmal auch daneben.

Das gehört dazu.

Wir behaupten nicht, dass wir alles wissen.

Aber wir haben in den letzten 25 Jahren sehr viel gesehen.

Vielleicht hilft genau dieser Blick von der Seite.

Falls Sie gerade Ihr eigenes Restaurant planen …

… dann drücken wir Ihnen ehrlich die Daumen.

Denn wir wissen, wie viel Mut dazu gehört.

Ein Restaurant zu eröffnen bedeutet oft viel mehr , als nur gut kochen zu können.

Es bedeutet Verantwortung.

Für die Familie. Für die Mitarbeiter.
Für das Ersparte. Und für die eigene Zukunft.

Vielleicht hilft Ihnen einer unserer nächsten Artikel dabei, einen Fehler weniger zu machen.

Vielleicht sparen Sie dadurch etwas Geld, ein paar Stunden Arbeit oder eine schlaflose Nacht.

Mehr wollen wir mit dieser Serie eigentlich gar nicht erreichen.


Herzlich willkommen bei
„Gastronomie – Ein Blick von der Seite.“

Wie oft erscheinen neue Artikel?

Ehrlich gesagt: Wir wissen es noch nicht.

Wir machen so etwas zum ersten Mal.

Und wir wissen heute auch noch gar nicht, ob jemand unsere Gedanken überhaupt lesen möchte.

Vielleicht interessiert es viele Gastronomen.

Vielleicht lesen es nur ein paar Menschen.

Vielleicht sagt jemand:

„Genau darüber habe ich gerade nachgedacht.“

Und vielleicht denkt ein anderer:

„Was wollen die Kassenleute mir jetzt über Gastronomie erzählen?“

Beides wäre völlig in Ordnung.

Wir möchten es einfach versuchen.

Denn in mehr als 25 Jahren haben wir so viele Gespräche geführt,
so viele Ideen gehört und so viele unterschiedliche Betriebe erlebt,
dass es eigentlich schade wäre, dieses Wissen irgendwann einfach zu vergessen.

Wir sind keine Redaktion.

Und wir sind auch keine professionellen Schriftsteller.

Unsere eigentliche Arbeit bleibt weiterhin die Entwicklung von Kassensoftware, die Einrichtung von KAssensystemen und der tägliche Kontakt mit unseren Kunden.

Deshalb werden wir hier nicht jeden Tag irgendeinen neuen Text veröffentlichen, nur damit im Blog etwas Neues steht.

Jedes Thema wird bei uns zuerst besprochen.

Manchmal sitzt fast die ganze Mannschaft zusammen.

Einer erinnert sich an einen Kunden.

Ein anderer hat genau das Gegenteil erlebt.

Dann wird diskutiert. Manchmal auch etwas länger.

Wir fragen uns:

  • Ist dieses Thema wirklich hilfreich?
  • Haben wir dazu selbst genug gesehen und erlebt?
  • Kann ein Gastronom damit im echten Alltag etwas anfangen?
  • Haben wir überhaupt etwas Neues zu sagen?

Erst danach entsteht ein Artikel.

Das braucht natürlich Zeit.

Unser erster Gedanke war:
Vielleicht schaffen wir bis zu zwei neue ARtikel pro Woche.

Aber Pläne und Realität sind bekanntlich nicht immer gute Freunde.

Vielleicht werden es manchmal zwei Artikel.

Vielleicht nur einer.

Vielleicht brauchen wir für ein schwieriges Thema auch länger.

Und möglicherweise stellen wir irgendwann fest, dass kaum jemand diese Texte lesen möchte.

Auch das werden wir dann sehen.

Wir möchten deshalb nichts Großes versprechen.

Lieber veröffentlichen wir einen ehrlichen und hilfreichen Beitrag als fünf schnell geschriebene Texte, die eigentlich nichts sagen.

Wir sind eben keine Schriftsteller.

Wir sind ein Team, das nach mehr als 25 Jahren Zusammenarbeit mit Gastronomen einiges gesehen, gehört und erlebt hat.

Und dieses Wissen möchten wir nun langsam aufschreiben.

Wie oft? Das wird sich zeigen.

Ob es jemand lesen möchte? Das hoffentlich auch.

Befreiung von der Bonpflicht: Wann ist das möglich und wie stellt man den Antrag?

Schnellzugriff:

Bonpflicht Deutschland · Befreiung beantragen · §146a AO · Finanzamt Antrag · Digitale Belege · Kassen Pflicht

Bonpflicht Befreiung beantragen – Voraussetzungen, Antrag & Tipps (Deutschland 2026)

Die Bonpflicht in Deutschland (Belegausgabepflicht) gilt seit dem 01.01.2020 für alle
elektronischen Kassensysteme. Jeder Verkauf muss mit einem Beleg dokumentiert werden – unabhängig davon,
ob der Kunde diesen mitnimmt.

Viele Unternehmer suchen daher nach Möglichkeiten, die Bonpflicht zu umgehen oder zu reduzieren.
Tatsächlich ist eine Befreiung von der Bonpflicht möglich – jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen
und ausschließlich nach Genehmigung durch das Finanzamt.

SEO-Überblick:

  • Bonpflicht Deutschland – gesetzliche Grundlage
  • Befreiung Bonpflicht Antrag Finanzamt
  • § 146a AO Belegausgabepflicht
  • Digitale Belege als Alternative
  • Kassensystem gesetzliche Anforderungen (TSE, DSFinV-K)

Was ist die Bonpflicht in Deutschland?

Die Bonpflicht ist Teil der Kassensicherungsverordnung und verpflichtet Unternehmen,
bei jedem Geschäftsvorfall einen Beleg auszugeben.

Diese Regelung gilt für alle Unternehmen mit elektronischem Kassensystem,
insbesondere im Einzelhandel und in der Gastronomie.

Gesetzliche Grundlage der Befreiung (§ 146a AO)

Die Möglichkeit zur Befreiung ergibt sich aus:

§ 146a Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 148 Abgabenordnung (AO)

Das Finanzamt kann auf Antrag eine Ausnahme genehmigen,
wenn die Belegausgabe eine unbillige Härte darstellt.

Wann kann man sich von der Bonpflicht befreien lassen?

Eine Befreiung ist nur möglich, wenn der Betrieb nachweislich stark belastet wird.

Typische Voraussetzungen

  • sehr viele anonyme Laufkunden (z. B. Kiosk, Marktstand)
  • hohe Anzahl an Kleinbeträgen
  • extrem schnelle Verkaufsvorgänge
  • unverhältnismäßiger Papierverbrauch
  • hoher organisatorischer Aufwand
Wichtig für das Finanzamt:
Eine Befreiung wird nicht pauschal erteilt.
Jeder Antrag wird individuell geprüft – Standardbegründungen reichen meist nicht aus.

Bonpflicht Befreiung beantragen – so funktioniert es

1. Antrag vorbereiten

Der Antrag ist formlos möglich, sollte aber schriftlich und sauber strukturiert sein.

2. Antrag beim Finanzamt einreichen

Zuständig ist das Finanzamt Ihres Unternehmensstandorts.

3. Begründung entscheidend

  • Geschäftsmodell beschreiben
  • Kundensituation darstellen
  • Belastung konkret nachweisen

Welche Betriebe profitieren am häufigsten?

Besonders relevant ist die Befreiung für Betriebe mit hoher Kundenfrequenz:

  • Kiosk & Spätkauf
  • Bäckerei & To-go Verkauf
  • Imbiss & Streetfood
  • Marktstände
  • kleiner Einzelhandel

Digitale Belege statt Papier – die bessere Lösung?

In vielen Fällen erlaubt das Finanzamt keine vollständige Befreiung,
sondern verlangt alternative Lösungen.

  • QR-Code Belege
  • digitale Kassenbons
  • elektronische Bereitstellung

Offene Ladenkasse vs. Kassensystem – wichtiger Unterschied

Die Bonpflicht gilt nur für elektronische Kassensysteme.
Eine offene Ladenkasse unterliegt anderen Regeln.

Dennoch gelten auch hier strenge Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit.

Muster Antrag Bonpflicht Befreiung (Vorlage)

[Unternehmen]
[Adresse]

Finanzamt
[Adresse]

[Datum]

Betreff: Antrag auf Befreiung von der Bonpflicht

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich die Befreiung von der Belegausgabepflicht gemäß § 146a AO.

Begründung:
[individuelle Beschreibung]

Mit freundlichen Grüßen
[Name]

Fazit: Bonpflicht umgehen oder besser optimieren?

Eine Befreiung von der Bonpflicht ist möglich, aber selten.
In der Praxis entscheiden sich viele Unternehmen für eine Optimierung statt Befreiung.

Moderne Kassensysteme ermöglichen digitale Belege, reduzieren Papierkosten
und erfüllen gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen wie:

  • TSE (Technische Sicherheitseinrichtung)
  • DSFinV-K Export
  • GoBD-Konformität
Hinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung.
Im Zweifel sollte ein Steuerberater oder das zuständige Finanzamt konsultiert werden.

Kunde Fragt: Warum sind Ihre Kassensysteme teurer als ähnliche Angebote auf eBay oder Amazon – sogar solche, auf denen BlitzKasse oder EXPRESSKasse installiert ist?


Warum sind Ihre Kassensysteme teurer als ähnliche Angebote auf eBay oder Amazon?

Frage eines Kunden: „Warum sind Ihre Kassensysteme teurer als ähnliche Angebote auf eBay oder Amazon – sogar solche, auf denen BlitzKasse oder EXPRESSKasse installiert ist?“

Unsere Antwort – Was steckt hinter günstigen eBay-Kassenlösungen?

Vielen Dank für Ihre berechtigte Frage – wir hören sie tatsächlich sehr oft.

Ja, wir betreiben einen offiziellen Shop auf eBay, und unsere Preise dort unterscheiden sich kaum von denen in unserem eigenen Onlineshop. Uns ist bewusst, dass es auf Onlineplattformen scheinbar identische Kassensysteme mit unserer Software zu deutlich günstigeren Preisen gibt. Doch hier ist besondere Vorsicht geboten – insbesondere im Hinblick auf gesetzeskonforme Kassensysteme, TSE-Pflicht und Finanzamtkonformität.

1. Kassensoftware oft nur als Demo-Version installiert

Viele dieser Systeme stammen nicht von uns oder unseren offiziellen Vertriebspartnern. Es ist häufig nur eine 30-Tage-Demoversion installiert – ohne gültige Lizenz, ohne Updates, ohne Support. Diese Systeme sind nicht GoBD-konform und bergen ein hohes rechtliches Risiko.

2. Veraltete Hardware ohne Windows-Updates

  • Keine Sicherheitsupdates mehr (Verstoß gegen §146a AO)
  • Langsame Datenexporte (DSFinV-K)
  • Hohes Ausfallrisiko
  • Nicht KassenSichV-konform

3. Kein offizieller Ansprechpartner oder Support

Wer hilft bei Lizenzierung, TSE-Fehlern oder Exportproblemen? Viele Kunden stehen nach dem Kauf allein da – und wenden sich letztlich an uns.

✅ Unsere Empfehlung: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

  • ✔️ Dauerlizenz für BlitzKasse oder EXPRESSKasse
  • ✔️ Windows 10 Pro oder Windows 11 mit laufendem Support
  • ✔️ TSE-Modul mit Zertifikat (mind. 5 Jahre gültig)
  • ✔️ GoBD & DSFinV-K konforme Kassensoftware
  • ✔️ Support vom offiziellen Hersteller

💬 Bereits gekauft – was jetzt?

Sie haben bereits ein System und sind unsicher, ob alles lizenziert ist? Wir helfen gern:

  • 🛠️ Nachlizenzierung Ihrer Software
  • 💻 Hardware-Tausch und Upgrade
  • 🔄 Umstieg auf zertifizierte Komplettlösungen mit Windows 11

📄 Support-Anfrage / Formular

Nutzen Sie unsere PDF-Vorlage und senden Sie uns Ihre Daten:

📥 DOWNLOAD SUPPORT-FORMULAR (PDF)

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Warum Kassensysteme mit einer TSE für alle Unternehmen Pflicht sind

Die Einführung der Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) für Kassensysteme stellt eine bedeutende Änderung für alle Unternehmen in Deutschland dar, unabhängig von ihrer Größe oder Branche. Früher waren insbesondere kleine Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios oder kleine Cafés nicht verpflichtet, manipulationssichere elektronische Kassensysteme zu verwenden und konnten noch einfachere und kostengünstigere Alternativen nutzen. Auch in der Gastronomie und im Einzelhandel wurden Kassensysteme unterschiedlich gehandhabt. Doch seit der Verabschiedung des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen im Dezember 2016 und der darauffolgenden Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) im Jahr 2020 hat sich das geändert.

Die gesetzlichen Grundlagen

Am 22. Dezember 2016 wurde das Gesetz zum Schutz vor Manipulation der Grundaufzeichnungen verabschiedend, welches alle Unternehmen zur Verwendung manipulationssicherer Kassensysteme verpflichtete. Das Ziel dieses Gesetzes war es, Steuerhinterziehung aufgrund von manipulierten Kassenaufzeichnungen zu verhindern. Um Steuerhinterziehung weiter zu erschweren, löste am 1. Januar 2020 ein neues Gesetz die alten Vorschriften ab. Seitdem müssen alle elektronischen Kassensysteme mit einer zertifizierten TSE ausgestattet sein.

Warum die Regelung für alle gilt

Früher galten für kleinere Unternehmen häufig Ausnahmen, da viele von ihnen einfache Registrierkassen oder manuelle Aufzeichnungsmethode verwendeten. Dies reichte meistens für die Aufzeichnung aus und verschonte die kleinen Unternehmen vor großen Mehraufwand und Kosten durch die Anschaffung von TSE-fähigen Kassensystemen und der technischen Sicherheitseinrichtung selbst. Um jedoch faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und allen die mögliche Steuerhinterziehung gleich zu erschweren, wurden die Anforderungen in der neuen Gesetzgebung vereinheitlicht. Aus diesem Grund ist die Manipulationssicherheit branchenübergreifend Plicht und das unabhängig von Umsatz und Größe des Unternehmens.

Die Rolle der Übergangsfristen

Trotz dessen, dass die KassenSichV am 1. Januar 2020 in Kraft trat, wurden den Unternehmen Übergangsfristen gewährt, damit diese überhaupt eine Chance zur Nachrüstung ihrer Systeme haben. Die erste Übergangsfrist wurde auf den 30. September 2020 gesetzt. Nach kurzer Zeit merkten die Behörden jedoch, dass diese Frist aufgrund des plötzlich hohen Andrangs bei Kassen und TSE-Herstellern zu Lieferengpässen führte und somit sehr wahrscheinlich für die meisten Betriebe unverschuldet nicht einhaltbar sein wird. Aus diesem Grund verlängerten viele Bundesländer die Übergangsfrist um ein weiteres Mal. Dieses Mal wurde als letzter Tag für die Umrüstung der 31. März 2021 angesetzt und dieses mal auch um kein weiteres mal verlängert. Seitdem muss jedes Kassensystem manipulationssicher sein.

Neue Meldepflicht für elektronische Kassensysteme

Ab dem 1. Januar 2025 wird die Meldepflicht für elektronische Kassensysteme und die dazugehörigen Technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE) verschärft. Unternehmen müssen ihre Kassensysteme über das Programm „Mein ELSTER“ oder die ERiC-Schnittstelle beim Finanzamt melden. Hierbei gelten folgende Fristen:

    • Für vor dem 1. Juli 2025 angeschaffte Kassensysteme besteht eine Übergangsfrist bis 31. Juli 2025.
    • Ab dem 1. Juli 2025 neu angeschaffte oder außer Betrieb genommene Systeme sind innerhalb eines Monats zu melden.

Diese Regelung soll sicherstellen, dass die Finanzbehörden einen umfassenden Überblick über die eingesetzten Kassensysteme erhalten und Manipulationen weiter erschwert werden.

Erneuerung der Technischen Sicherheitseinrichtungen (TSE)

Die im Jahr 2020 eingeführten TSE haben eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren. Alle Unternehmen, die ihre TSE im Jahr 2020 installiert haben, müssen diese 2025 erneuern. Hierbei können Betriebe zwischen Hardware-TSE und Cloud-TSE wählen, falls ihr System dies zulässt.

    • Hardware-TSE: Fest installierte Lösung, die direkt mit dem Kassensystem verbunden ist.
    • Cloud-TSE: Flexiblere Lösung, die geringere Ausfallrisiken und automatische Updates bietet.

Die Entscheidung für eine der beiden Varianten hängt von den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens ab und je nach Anbindungsmöglichkeit der jeweiligen Kassensysteme. Am besten sollten Unternehmer vor dem Kauf einer neuen TSE beim jeweiligen Unternehmen Ihres Kassensystems nachfragen, um Fehlkäufe und unnötige zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Warum Gastronomie, Einzelhandel und kleine Dienstleister betroffen sind

    1. Steuerbetrug verhindern: Besonders kleine Betriebe mit hohem Bargeldanteil, wie Cafés, Restaurants oder Friseursalons, waren in der Vergangenheit anfällig für Manipulationen.
    2. Technologischer Fortschritt: Moderne Kassensysteme sind mittlerweile auch für kleine Unternehmen erschwinglich und leicht zu bedienen. Einzelhändler profitieren von Funktionen wie Warenwirtschaftssystemen, die Umsatz und Lagerbestand analysieren.
    3. Transparenz und Fairness: Durch die einheitliche Regelung sollen Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden, da alle Unternehmen denselben Anforderungen unterliegen.

Konsequenzen bei Nichterfüllung

Unternehmen, die ihre Kassensysteme nicht rechtzeitig nachgerüstet haben, riskieren empfindliche Strafen. Verstöße gegen die KassenSichV können mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Zudem führen fehlende manipulationssichere Systeme oft zu Problemen bei Steuerprüfungen. Die Strafen und sonstigen möglichen Konsequenzen sind also enorm und können für viele Unternehmen durchaus existenzgefährdend sein. Allein das sollte Grund genug für alle sein, sich so gut es geht an diese Regelungen zu halten und sich immer wieder über Neuerungen zu informieren.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Falls Sie noch kein TSE-fähiges Kassensystem besitzen, sollten Sie schnellstmöglich handeln. Hier sind die wichtigsten Schritte kurz zusammengefasst:

    1. System prüfen: Ist Ihre Kasse mit einer TSE kompatibel? Falls nicht, benötigen Sie entweder eine Nachrüstung oder ein neues System.
    2. Beratung einholen: Kassensystem-Anbieter oder Steuerberater können Ihnen dabei helfen, die für Ihren Betrieb beste Lösung zu finden.
    3. Fristgerechte Anmeldung: Informieren Sie sich zu allen aktuellen Meldefristen, um auch hier Strafen oder zukünftige Probleme zu vermeiden.

Fazit

Die Verpflichtung zur Nutzung manipulationssicherer Kassensysteme betrifft seit 2020 alle Unternehmen – von großen Einzelhändlern über Restaurants bis hin zu kleinen Dienstleistern. Ab 2025 kommen mit der Meldepflicht und der Erneuerung der TSE weitere Anforderungen hinzu. Das Ziel ist es, Steuerhinterziehung zu verhindern und eine transparente, für alle faire Besteuerung zu gewährleisten. Kleine Betriebe, aber auch die Gastronomie und der Einzelhandel sollten die Anforderungen nicht auf die leichte Schulter nehmen und schnell handeln, um rechtliche und finanzielle Konsequenzen zu vermeiden, da dies schnell zu einer existenziellen Bedrohung für Unternehmen werden kann.

Erinnerung an die Bonpflicht: Sinnvoll oder Bürokratiemonster?

Seit dem 1. Januar 2020 gilt in Deutschland die Bonpflicht: Jeder Kassiervorgang muss durch die Ausgabe eines Belegs dokumentiert werden. Das Ziel dieser Pflicht? Die Erschwerung von Steuerbetrug und Manipulationen an Kassensystemen. Doch während die Idee dahinter sinnvoll erscheint, ist die Umsetzung für viele Unternehmen, vor allem für kleine Betriebe, eine vor allem erhebliche, finanzielle Belastung. Lassen Sie uns die Vor- und Nachteile der Bonpflicht nochmal genauer betrachten und warum sie weiterhin für Diskussionen sorgt.

Warum die Bonpflicht eingeführt wurde

Die Bonpflicht ist Teil des sogenannten „Kassengesetzes“, welches Manipulationen an Kassensystemen vorbeugen soll. Kassensysteme, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, können Lücken für Steuerbetrug bieten. Der Gesetzgeber will sicherstellen, dass jeder Verkauf registriert und dokumentiert wird, um die Steuerehrlichkeit zu erhöhen und einen fairen Wettbewerb zu fördern. In der Theorie klingt dies logisch: Ein fälschungssicherer Bon, der mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) versehen ist, kann den Beweis liefern, dass jeder Kassiervorgang ordnungsgemäß erfasst wurde. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschrift muss man mit Strafen von bis zu 20.000€ rechnen.

Die Schattenseite: Hoher Papierverbrauch und Mehraufwand

Doch in der Praxis gibt es zahlreiche Kritikpunkte an der Bonpflicht. Der wohl offensichtlichste ist der immense Papierverbrauch, der durch die Belegausgabepflicht entsteht. Selbst bei kleinen Einkäufen muss ein Bon gedruckt werden, und das auch dann, wenn Kunden diesen gar nicht wünschen. Dies führt zu einem enormen Anstieg an Papiermüll – eine Belastung für die Umwelt, welche trotz des großen Angebots an modernen, digitalen Lösungen schwer nachvollziehbar erscheint.

Auch der Mehraufwand für die Betriebe ist nicht zu unterschätzen. Gerade kleine Läden und gastronomische Betriebe müssen seit Einführung der Bonpflicht höhere Kosten für die Anschaffung entsprechender Kassensysteme und TSE-Geräte tragen. Diese Systeme sind oft nicht günstig und erhöhen zusätzlich den bürokratischen Aufwand, den kleine Unternehmen stemmen müssen. Für sie bedeutet die Bonpflicht oft mehr Bürokratie und höhere Kosten, ohne dass ein wirklicher Mehrwert für das eigene Geschäft erkennbar ist.

Verständlicher Ansatz zur Bekämpfung von Steuerbetrug

Trotz der berechtigten Kritikpunkte gibt es auch Stimmen, die die Bonpflicht verteidigen. Die Idee dahinter – Steuerehrlichkeit und ein fairer Wettbewerb – ist im Grunde richtig. Gerade in Branchen, in denen viel Bargeld fließt, wie etwa in der Gastronomie oder im Einzelhandel, kann es verlockend sein, Einnahmen nicht vollständig zu erfassen. Die Bonpflicht schafft hier eine zusätzliche Sicherheit, die Betrug erschweren soll. In diesem Sinne zeigt die Bonpflicht auch, dass der Staat den fairen Wettbewerb und die Steuerehrlichkeit schützen will.

Zukunftsperspektiven: Digitale Lösungen statt Papierbons?

Viele Experten fordern jedoch eine Weiterentwicklung der Bonpflicht. Moderne Technologien bieten inzwischen Alternativen zum Papierbon, wie z. B. digitale Belege, die über Apps oder per QR-Code bereitgestellt werden. Diese Lösungen sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern könnten auch den Verwaltungsaufwand für Unternehmen senken. Ein digitales Belegsystem könnte zudem die Kundenfreundlichkeit erhöhen, da viele Verbraucher den Papierbon ohnehin nicht benötigen und lieber eine digitale Variante nutzen würden.

Fazit: Bonpflicht zwischen Sinn und Überlastung

Die Bonpflicht bleibt ein umstrittenes Thema. Auf der einen Seite bietet sie eine Möglichkeit, Steuerbetrug zu bekämpfen und für mehr Transparenz zu sorgen. Auf der anderen Seite stellt sie für viele Unternehmen eine zusätzliche Belastung dar – finanziell und organisatorisch. Es bleibt zu hoffen, dass der Gesetzgeber in Zukunft moderne Alternativen zur Papierpflicht prüft, die sowohl die Umwelt als auch die Unternehmen entlasten. Die Idee hinter der Bonpflicht ist nachvollziehbar, doch die Umsetzung bedarf dringend einer Anpassung an die digitale Zeit.

BlitzKasse Statistik – Effiziente Performance-Analyse für Ihre Gastronomie

Ein erfolgreich geführtes Gastronomiegeschäft erfordert mehr als volle Tische – die Kosten müssen stets im Einklang mit den Einnahmen stehen, um nachhaltigen Gewinn zu gewährleisten. Mit BlitzKasse Statistik kannst du die Leistung deines Restaurants optimal überwachen und analysieren, um versteckte Kosten, Überbesetzungen oder Verschwendungen zu identifizieren und zu vermeiden.

Kennzahlen (KPIs*) sind ein unverzichtbares Werkzeug für das Management und ermöglichen es dir, die finanzielle und betriebliche Gesundheit deines Betriebs in übersichtlichen Zahlen zu erfassen. Die regelmäßige Erfassung und Auswertung dieser Daten hilft dir, fundierte Entscheidungen zu treffen und strategische Ziele schneller zu erreichen.

Warum sind Statistikauswertungen in der Gastronomie wichtig?

Mit den BlitzKasse-Statistiken und -Analysen kannst du die Qualität und Produktivität deines Betriebs kontinuierlich verbessern. Unser System bietet dir Einblicke in Abrechnungen, Einkaufsplanung und Personalmanagement, sodass du jederzeit die volle Kontrolle über die wichtigen Kennzahlen deines Restaurants hast – ohne technisches Vorwissen.

BlitzKasse präsentiert dir die Auswertungen benutzerfreundlich, sodass du als Restaurantinhaber

die Statistiken einfach und schnell aufrufen kannst.

Vorteile der BlitzKasse Statistik und Performance-Analyse

Das BlitzKasse POS-System bietet dir unkomplizierten Zugriff und eine übersichtliche Darstellung aller relevanten Statistiken, um die Performance deines Restaurants effizient und präzise zu analysieren.

      • Echtzeit-Überblick: Mit BlitzKasse hast du jederzeit Zugriff auf aktuelle Restaurantstatistiken und kannst deine Abläufe optimieren, Zusatzverkäufe überwachen und die Effizienz steigern.
      • Detaillierte Umsatzanalyse: Unsere Statistiken zeigen dir auf einen Blick die Umsätze, inklusive der Aufteilung nach lokalen Gästen und Touristen (über das PLZ-Abfrage-Modul).
      • Frühzeitige Erkennung von Engpässen: Das Inventurmodul hilft dir, Lagerbestände zu überwachen und potenzielle Engpässe rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.
      • Optimierung der Personalplanung: Mit detaillierten Statistiken kannst du den Personaleinsatz genau an die Bedürfnisse anpassen.

Wie viel kostet BlitzKasse Statistik?

BlitzKasse Statistik ist ab Version 2.0 DB4.7 kostenlos in die Kassensoftware integriert und steht allen Kunden zur Verfügung.

 

 

* Was sind KPIs und warum sind sie wichtig?

KPIs, oder Key Performance Indicators, sind messbare Werte, die zeigen, wie gut ein Unternehmen oder eine Abteilung ihre Ziele erreicht. Sie sind entscheidend, um Fortschritte zu verfolgen und die Effizienz zu bewerten. Zu den wichtigsten Merkmalen von KPIs gehören Messbarkeit, Relevanz und eine zeitliche Begrenzung.

Arten von KPIs in der Gastronomie:

      • Finanzielle KPIs: Umsatz, Gewinnspanne, Cashflow.
      • Operative KPIs: Durchlaufzeit, Fehlerquote.
      • Kundenbezogene KPIs: Kundenzufriedenheit, Neukundenrate.
      • Mitarbeiterbezogene KPIs: Fluktuationsrate, Produktivität.

Mit den richtigen KPIs behältst du den Überblick über deine Zielerreichung und kannst fundierte Entscheidungen zur Optimierung deines Gastronomiebetriebs treffen.

 

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Gastronomie Prozesse – Digitalisierung in der Industrie

Gastronomie Prozesse - Digitalisierung in der Industrie

Eröffnung eines Gastronomiebetriebes – Digitalisierung

Bei der Eröffnung von Gaststätten müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, ohne die in der modernen Welt kein Geschäft aufgebaut werden kann. Die Automatisierung des Cafés gehört zu einem der wichtigsten Schritte, die beachtet werden müssen. Ohne die Integration von innovativen Technologien und Programmen wird Ihr Unternehmen nicht wachsen können und kann sich so nicht gegen Mitbewerber bestätigen.

Die Automatisierung von Cafés erfolgt durch die Inbetriebnahme von Informationssystemen. Dies geschieht durch die Implementierung von Softwaren, Erwerb der Ausstattung für Ihr Gewerbe und die Beschleunigung von Prozessen im Bereich der Auftragsabwicklung, der Qualitätskontrolle und der Erbringung von Dienstleistungen. Das Automatisierungssystem hilft die Kontrolle über alle Berichte zu behalten, Finanzen und Bilanzen zu überwachen, die kompetente Verwaltung der Mitarbeiter einzurichten und Warenaufzeichnungen zu führen.
Was lässt sich ein Café automatisieren?

Da die Prozesse der Automatisierung von Cafés eine Bandbreite an Schritten umfasst, zeigen wir Ihnen hier die wichtigsten Prozesse, die Sie beachten sollten:
1. Küche, Kellner, Bar

Das Automatisierungsprogram im Café ermöglicht es Ihnen, die Bedienung von Besuchern von A bis Z zu regulieren. Das System hilft dem Kellner sich schnell im Menü zu orientieren, damit er alle Bestelldaten über das POS-Terminal fehlerfrei eingeben kann. Das Automatisierungssystem überträgt schnell die erforderlichen Positionen an die Küche und die Bar. Des Weiteren sind die Automatisierungsprogramme in der Lage über das Fertigstellen der Bestellung zu benachrichtigen, Bons zu drucken und berücksichtigen gleichzeitig persönliche Rabatte der Kunden.
Die gesamte Servicekette von der Annahme der Bestellung bis zur Übergabe an den Kunden wird im System erfasst. Alle Aktionen werden angezeigt, so dass Sie immer überprüfen können, ob die Bestellung korrekt ausgeführt wurde. Die Automatisierung der Einrichtung hilft, die Bereitstellung von Dienstleistungen anzupassen und zu beschleunigen.

2. Finanzieller Teil
Kassenprogramme für Cafés ermöglichen es Ihnen, alle finanziellen Transaktionen zu regulieren. Durch die Implementierung von Automatisierung können Sie Kosten regulieren, Gewinne und Kontostände kontrollieren. Berechnen Sie die Fixkosten für Miete, Einkäufe und Gehälter. Eines der wichtigsten Aspekte der Automatisierung liegt darin, dass die Daten für alle durchgeführten Bons in dem System gespeichert werden, was die Sicherheit der Informationen für alle Geldmittel gewährleistet.

3. Lagerhaltung in einem Café
Die Automatisierung der Café-Buchhaltung ist ein sehr wichtiger Punkt, der ohne mechanisierte Prozesse jedem Mitarbeiter viel Kopfzerbrechen bereitet. Ein Buchhaltungssystem hilft dabei, den Überblick über die Abschreibungen von Waren zu behalten, Inventuren durchzuführen, Dokumente für Lieferanten vorzubereiten, das Lager zu kontrollieren. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Buchhaltung wird jede gastronomische Einrichtung früher oder später aufgrund von Produktknappheit, fehlerhaften Lagerbeständen und unpünktlichen Bestellungen von Lieferanten zu scheitern beginnen. Für ein erfolgreiches Unternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, eine solide Buchführungstechnologie zu verwenden, um Fehler zu vermeiden und das Geschäft mit Vertrauen zu fördern.

4. Verwaltung
Die Automatisierung des Cafébetriebs hilft bei der Verwaltung des Unternehmens. Der unbestrittene Vorteil des Vlitz!Kasse Kassensystems ist es, dass der Café-Besitzer sein Geschäft jederzeit und von jedem Ort aus überwachen kann. Mit einem einzigen System können Sie jederzeit Informationen, Berichte, Finanzen einsehen.
Welche Auswirkungen hat die Automatisierung von Cafés?
Ein Automatisierungsprogramm wirkt sich auf viele Aspekte des Aufbaus eines Unternehmens aus. Die Vorteile der Automatisierung liegen auf der Hand. Sie erhalten einen strukturierten und konfigurierten Betrieb mit einer intelligenten Finanzkontrolle und Qualitätsservice.

Einige der Vorteile, die Sie durch den Einsatz automatisierter Arbeitsabläufe erzielen, sind

  • Höhere Gewinne und Umsatzsteigerungen durch gute Arbeit in jeder Phase des Geschäftsaufbaus;
  • Einführung von Bonus- und Treuesystemen, die das Kundeninteresse steigern;
  • Verbesserter Service und Kundenbetreuung;
  • Sie erhalten eine übersichtliche Analyse und Statistiken zu allen eingegebenen Daten im Programm;

Die Café-Automatisierung ist ein wichtiger Schritt zur Einrichtung und Optimierung eines Gastronomiebetriebs. Solche Systeme sollten vorzugsweise bei der Eröffnung des Betriebs eingerichtet werden, damit alle Geschäftsprozesse von Anfang an auf dem neuesten Stand sind. Sie werden in der Lage sein, alle positionierten Artikel im Auge zu behalten, Menüs zu bearbeiten und die Statistiken Ihres Unternehmens zu kontrollieren. Auf diese Weise erreichen Sie schnell Ihr gewünschtes Ergebnis und einen guten Platz unter Ihren Mitbewerbern.

Sollten Sie Fragen oder Wünsche bezüglich der Automatisierungsprozesse in Ihrem Unternehmen haben und mehr über unsere Kassensysteme erfahren wollen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Unser Support Team steht Ihnen gerne von Montag – bis Freitag von 10.00 bis 18.00 zur Verfügung.

Ihr M&S SystemSolutions Team

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