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BlitzKasse Backup mit Google Drive oder OneDrive sichern – Datenbank richtig speichern

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BlitzKasse Datenbank sichern: Backup mit Google Drive oder Microsoft OneDrive speichern

Ein Kassensystem sollte nicht nur zuverlässig laufen, sondern auch regelmäßig gesichert werden. Mit BlitzKasse kann ein Speicherpfad für die Datenbanksicherung festgelegt werden. Wird dieser Ordner zusätzlich mit Google Drive oder Microsoft OneDrive synchronisiert, entsteht eine praktische zusätzliche Sicherung gegen Datenverlust.

Ein defekter Kassen-PC, ein Windows-Problem, eine beschädigte Festplatte oder ein versehentlich gelöschter Ordner kann im Geschäftsalltag schnell zu erheblichen Problemen führen. Besonders kritisch wird es, wenn Kassendaten, Artikelstammdaten oder wichtige Einstellungen nicht mehr verfügbar sind.

Deshalb ist eine regelmäßige Datensicherung ein wichtiger Bestandteil jeder ordentlichen Kassenorganisation. BlitzKasse bietet dafür die Möglichkeit, den Speicherpfad der Datenbanksicherung festzulegen. Dieser Pfad kann zum Beispiel auf einen lokalen Ordner, einen USB-Datenträger oder einen synchronisierten Cloud-Ordner zeigen.

Wichtig: Bei der hier beschriebenen Methode handelt es sich nicht um eine direkte Google-Drive- oder OneDrive-Schnittstelle innerhalb der Kassensoftware. BlitzKasse speichert die Sicherungsdatei lokal in einem festgelegten Ordner. Google Drive for Desktop oder Microsoft OneDrive kann diesen Ordner anschließend mit dem jeweiligen Cloud-Speicher synchronisieren.

Warum eine zusätzliche Sicherung sinnvoll ist

Viele Betriebe bemerken erst im Ernstfall, wie wichtig eine aktuelle Sicherung ist. Solange der Kassen-PC normal startet und die Software funktioniert, wird das Thema Backup häufig unterschätzt. Kommt es jedoch zu einem technischen Defekt, kann eine aktuelle Sicherung viel Zeit, Kosten und Ärger sparen.

Eine regelmäßige BlitzKasse-Datenbanksicherung hilft unter anderem bei:

      • Defekt des Kassen-PCs
      • Windows-Fehlern oder beschädigten Benutzerprofilen
      • Festplattenproblemen
      • versehentlich gelöschten Dateien
      • Neuinstallation der Kassensoftware
      • Umzug auf einen anderen Kassen-PC
      • Wiederherstellung nach Systemproblemen
Hinweis aus der Praxis: Eine Sicherung sollte nicht ausschließlich auf derselben Festplatte liegen, auf der auch die Kassensoftware installiert ist. Fällt diese Festplatte aus, kann auch die lokale Sicherung verloren sein.

BlitzKasse Speicherpfad für die Datenbanksicherung

In BlitzKasse kann ein Speicherort für die Datenbanksicherung festgelegt werden. In unserer Hilfe ist beschrieben, wo dieser Speicherpfad eingestellt wird und wie eine Sicherung abgelegt werden kann.

Der Vorteil: Sie können selbst bestimmen, wo die Sicherungsdatei gespeichert wird. Dadurch lässt sich ein Ordner verwenden, der zusätzlich durch Google Drive oder Microsoft OneDrive synchronisiert wird.

Beispiel für einen lokalen Backup-Ordner:

C:\BlitzKasseBackup

Beispiele für synchronisierte Cloud-Ordner:

G:\Meine Ablage\BlitzKasse-Backup

C:\Users\IhrName\OneDrive\BlitzKasse-Backup

C:\Users\IhrName\Google Drive\BlitzKasse-Backup

Je nach Windows-Version, Benutzerkonto und Einstellung des Cloud-Dienstes kann der tatsächliche Pfad anders aussehen. Wichtig ist, dass der gewählte Ordner auf dem Kassen-PC erreichbar ist und BlitzKasse dort Sicherungsdateien speichern kann.

Google Drive oder Microsoft OneDrive als einfache Backup-Erweiterung

Viele Cloud-Dienste stellen unter Windows einen lokalen synchronisierten Ordner bereit. Besonders bekannt sind Google Drive for Desktop und Microsoft OneDrive. Beide Lösungen können im Windows-Explorer als Ordner oder Laufwerk erscheinen.

Wenn BlitzKasse die Datenbanksicherung in einen solchen synchronisierten Ordner schreibt, kann der Cloud-Dienst diese Datei anschließend automatisch in das jeweilige Cloud-Konto übertragen. So bleibt die Sicherung lokal auf dem Kassen-PC vorhanden und wird zusätzlich online gespeichert.

Praktische Lösung: BlitzKasse speichert die Sicherung lokal. Google Drive oder Microsoft OneDrive übernimmt die Synchronisierung. Dadurch ist keine direkte Cloud-Anbindung in der Kassensoftware notwendig.

Schritt-für-Schritt: BlitzKasse Backup mit Google Drive oder OneDrive speichern

1. Google Drive oder OneDrive auf dem Kassen-PC einrichten

Installieren und konfigurieren Sie zuerst den gewünschten Cloud-Dienst auf dem Kassen-PC. Möglich sind zum Beispiel Google Drive for Desktop oder Microsoft OneDrive.

Nach der Einrichtung erscheint der Cloud-Speicher im Windows-Explorer als lokaler Ordner oder Laufwerk. Genau dieser lokale Ordner kann später als Speicherziel für die BlitzKasse-Datenbanksicherung verwendet werden.

2. Backup-Ordner im Cloud-Ordner anlegen

Erstellen Sie im gewählten Cloud-Ordner einen eigenen Ordner für die BlitzKasse-Sicherung, zum Beispiel:

BlitzKasse-Backup

Verwenden Sie diesen Ordner nur für Sicherungen. So bleiben die Dateien übersichtlich und können im Notfall schneller gefunden werden.

Bei OneDrive sollte zusätzlich geprüft werden, ob der Ordner tatsächlich lokal verfügbar ist und nicht nur als Online-Datei angezeigt wird.

3. Speicherpfad in BlitzKasse einstellen

Öffnen Sie BlitzKasse und stellen Sie den Speicherpfad für die Datenbanksicherung auf den gewünschten Cloud-Ordner ein.

Beispiele:

C:\Users\IhrName\OneDrive\BlitzKasse-Backup
G:\Meine Ablage\BlitzKasse-Backup

Die genaue Einstellung ist in unserer BlitzKasse-Hilfe beschrieben:

Zur BlitzKasse-Hilfe

Bitte passen Sie den Pfad immer an den tatsächlichen Ordner auf Ihrem Kassen-PC an.

4. Sicherung ausführen

Führen Sie anschließend eine Datenbanksicherung aus und prüfen Sie, ob die Sicherungsdatei im gewählten Ordner erscheint.

5. Cloud-Synchronisierung kontrollieren

Prüfen Sie danach den Synchronisationsstatus von Google Drive oder OneDrive. Erst wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist, wurde die Sicherungsdatei zusätzlich in den Cloud-Speicher übertragen.

Wichtig: Wenn OneDrive „Dateien bei Bedarf“ verwendet, sollten Sie sicherstellen, dass der Backup-Ordner lokal verfügbar bleibt. Für eine Kassensicherung ist ein zuverlässig lokal vorhandener Ordner sinnvoller als ein reiner Online-Platzhalter.

Was muss regelmäßig geprüft werden?

Eine Datensicherung ist nur dann hilfreich, wenn sie tatsächlich funktioniert. Deshalb sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob die Sicherungen korrekt erstellt und synchronisiert werden.

Prüfpunkt Warum wichtig?
Sicherungsdatei vorhanden? Nur eine tatsächlich erstellte Datei kann im Notfall wiederhergestellt werden.
Richtiger Speicherpfad? Die Sicherung muss im vorgesehenen Backup-Ordner abgelegt werden.
Cloud-Dienst aktiv? Google Drive oder OneDrive muss gestartet, angemeldet und synchronisationsbereit sein.
Backup-Ordner lokal verfügbar? Besonders bei OneDrive sollte geprüft werden, ob der Ordner lokal auf dem Gerät verfügbar ist und nicht nur online angezeigt wird.
Internetverbindung vorhanden? Ohne Internet bleibt die Datei zunächst nur lokal gespeichert.
Genügend Speicherplatz? Ist das Cloud-Konto voll, können keine neuen Sicherungen übertragen werden.
Synchronisierung abgeschlossen? Erst nach erfolgreicher Synchronisierung liegt die Datei zusätzlich in der Cloud.

Keine öffentlichen Freigabelinks verwenden

Kassendaten können sensible Geschäfts- und Buchhaltungsdaten enthalten. Deshalb sollte der Backup-Ordner weder bei Google Drive noch bei Microsoft OneDrive öffentlich freigegeben werden.

Vermeiden Sie insbesondere:

      • öffentliche Freigabelinks
      • „Jeder mit dem Link kann zugreifen“
      • Freigabe an private oder unbekannte Konten
      • unkontrollierte Weitergabe von Sicherungsdateien
      • Speicherung in unklar benannten Sammelordnern
Sicherheitshinweis: Der Zugriff auf Backup-Dateien sollte nur berechtigten Personen möglich sein, zum Beispiel dem Geschäftsinhaber oder der verantwortlichen Buchhaltung.

Google Drive oder OneDrive ersetzt keine ordnungsgemäße Kassenführung

Eine zusätzliche Sicherung über Google Drive oder OneDrive schützt vor Datenverlust. Sie ersetzt jedoch nicht die ordnungsgemäße Kassenführung und auch nicht die gesetzlich relevanten Exporte.

Für steuerliche Zwecke bleiben unter anderem weiterhin wichtig:

      • TSE-Daten
      • DSFinV-K-Export
      • GoBD-konforme Aufbewahrung
      • Tagesabschlüsse
      • Kassenberichte
      • vollständige und nachvollziehbare Kassendaten

Die Cloud-Sicherung ist daher als zusätzliche technische Schutzmaßnahme zu verstehen. Sie hilft, Datenverlust zu vermeiden, ersetzt aber keine steuerliche Prüfung, keine Verfahrensdokumentation und keine ordnungsgemäße Buchhaltung.

Empfehlung aus der Praxis

Für viele Betriebe ist folgende Vorgehensweise sinnvoll:

      1. regelmäßige BlitzKasse-Datenbanksicherung durchführen,
      2. Speicherpfad auf einen gut auffindbaren Backup-Ordner setzen,
      3. diesen Ordner zusätzlich mit Google Drive oder OneDrive synchronisieren,
      4. gelegentlich eine weitere Sicherung auf USB-Stick oder externer Festplatte erstellen,
      5. regelmäßig prüfen, ob die Sicherungen vollständig erstellt wurden.
Unser Tipp: Speichern Sie Sicherungen nicht nur an einem Ort. Eine Kombination aus lokaler Sicherung und zusätzlicher Cloud-Synchronisierung bietet deutlich mehr Sicherheit.

Fazit: Einfacher Schutz mit vorhandenen Mitteln

Mit dem einstellbaren Speicherpfad der BlitzKasse-Datenbanksicherung lässt sich eine einfache zusätzliche Sicherung über Google Drive oder Microsoft OneDrive realisieren. Die Kassensoftware speichert die Datei lokal, der jeweilige Cloud-Dienst synchronisiert den gewählten Ordner anschließend mit dem Cloud-Konto.

Damit bleibt BlitzKasse weiterhin eine Kassensoftware ohne Cloud-Zwang. Wer jedoch eine zusätzliche Sicherung in der Cloud nutzen möchte, kann dies über den Backup-Speicherpfad und einen synchronisierten Cloud-Ordner einfach umsetzen.

Wichtig bleibt: Der Anwender sollte regelmäßig prüfen, ob die Sicherung erstellt, gespeichert und synchronisiert wurde. Nur eine geprüfte Sicherung hilft im Ernstfall wirklich.

Häufige Fragen zum BlitzKasse Backup mit Google Drive oder OneDrive

Hat BlitzKasse eine direkte Google-Drive- oder OneDrive-Schnittstelle?

Nein. Die hier beschriebene Lösung nutzt den lokalen Speicherpfad der Datenbanksicherung. Google Drive oder Microsoft OneDrive synchronisiert den gewählten Ordner anschließend mit dem jeweiligen Cloud-Speicher.

Muss Google Drive oder OneDrive auf dem Kassen-PC installiert sein?

Ja. Für diese Methode muss der gewünschte Cloud-Dienst auf dem Kassen-PC installiert, eingerichtet und angemeldet sein.

Kann ich statt Google Drive auch Microsoft OneDrive verwenden?

Ja. Wenn OneDrive auf dem Kassen-PC eingerichtet ist und einen lokalen synchronisierten Ordner bereitstellt, kann dieser Ordner als Speicherpfad für die BlitzKasse-Datenbanksicherung verwendet werden.

Was ist bei OneDrive besonders zu beachten?

Bei OneDrive sollte geprüft werden, ob der Backup-Ordner lokal auf dem Gerät verfügbar ist. Wenn Dateien nur online angezeigt werden, kann dies im Notfall zu Problemen führen. Für Backups ist ein lokal verfügbarer Ordner empfehlenswert.

Welche Cloud ist besser: Google Drive oder OneDrive?

Beide Lösungen können grundsätzlich verwendet werden, wenn sie auf dem Kassen-PC korrekt eingerichtet sind. Entscheidend ist nicht der Anbieter, sondern dass der Backup-Ordner lokal erreichbar ist, die Synchronisierung zuverlässig funktioniert und der Zugriff auf die Sicherungsdateien geschützt bleibt.

Reicht Google Drive oder OneDrive als einzige Sicherung?

Wir empfehlen, nicht nur eine einzige Sicherung zu verwenden. Eine zusätzliche Sicherung auf einem externen Datenträger kann im Ernstfall sehr hilfreich sein.

Was passiert, wenn keine Internetverbindung vorhanden ist?

Die Sicherungsdatei bleibt zunächst lokal im gewählten Ordner gespeichert. Die Synchronisierung mit Google Drive oder OneDrive erfolgt erst, wenn wieder eine Internetverbindung besteht und der Cloud-Dienst aktiv ist.

Wo finde ich die Einstellung für den Speicherpfad?

Die Einstellung des Speicherpfads ist in unserer BlitzKasse-Hilfe beschrieben. Dort finden Sie auch ein Beispiel zur Einrichtung des Sicherungsordners.

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